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Kultur der Begegnung ist Bündniskultur, die Solidarität schafft. Papst Franziskus, Audienz 25.10.2014


2015-03-05 08:33:08

M. Fischer. "In der Osternacht 1938 schiebt Karl Leisner seinem Freund und Gruppenführer Heinrich Tenhumberg sein Tagebuch hin mit der Bitte um einen Eintrag. Ich frage mich, was ich dem damals dreiundzwanzigjährigen Priesterkandidaten angesichts seiner dynamischen Persönlichkeit und seines engagierten Einsatzes für Jesus Christus und die Jugend in sein Tagebuch geschrieben hätte. Am Ehesten ein Wort, das Ignatius von Loyola seinen Mitbrüdern, die er aussandte, zurief und das Pater Kentenich Vielen von uns beim Abschied in Milwaukee mitgab: „Ite, incendite mundum – Geht hin, entzündet die Welt!“ Heinrich Tenhumberg schrieb allerdings etwas ganz Anderes: „Wenn das Weizenkorn nicht in die Erde fällt und stirbt, bleibt es allein, ist es aber gestorben, so bringt es viele Frucht.“ (Joh 12,24ff) Mir ist, als ob der spätere Bischof in jener Osternacht gleichsam prophetisch die letzte Herausforderung, die auf Karl Leisner zukam, geahnt hätte", so Erzbischof em. Dr. Robert Zollitsch, Freiburg, am Abend des 4. März in der Dreifaltigkeitskirche auf Berg Schönstatt beim Gottesdienst zum 100. Geburtstag von Karl Leisner (28. 02.2015): "Denn in der Spannung zwischen dem Kämpfen für Gott und mit Gott und dem Sterben als Weizenkorn, vollzieht sich das kurze Leben des seligen Karl Leisner."

2015-03-04 14:53:51

SÜDAFRIKA, Sarah-Leah Pimentel, Maria Fischer. Die Marienschwestern in Constantia sind am frühen Morgen des 4. März evakuiert worden, als das Feuer die Weingärten auf der gegenüberliegenden Straßenseite erreicht hatte. Die Feuerwehr konzentriert ihren Einsatz derzeit auf  Noordhoek, Clovelly und Tokai sowie auf die Unterstützung der Bewohner von Groot Constantia bei der Evakuierung, da die Flammen den Häusern dort immer näher kommen und die Räumung von Häusern und Seniorenheimen nötig machen. Hunderte von Menschen sind in den letzten Tagen wegen Rauchvergiftungen behandelt worden. Der ganze Tafelberg steht in Flammen und Kapstadt ist in dichten schwarzen Rauch gehüllt.

 



2015-03-04 08:04:20

mda. „Wenn Josef das schafft, unter solch schwierigen Umständen, dann muss es bei  mir auch möglich sein. Und der Schlüssel für Josef, dass das auch gelingt, das  war sein Persönliches Ideal, nach dem er sich immer ausgerichtet hat", schreibt jemand. -  „Liebe und von der Liebe getragen sein, weil die Liebe ist es, was letzten Endes zählt und bleibt. Alles andere vergeht, aber die Liebe bleibt und bleibt in Erinnerung. Das nehme ich mir mit von Cambrai", ein anderer. Zwei Zeugnisse von Menschen, die in Cambrai in Frankreich, an dem Ort, an dem Josef Engling am 4. Oktober 1918, kurz vor Ende des I. Weltkrieges, mit gerade einmal 20 Jahren gestorben ist, diesem jungen Menschen tief begegnet sind.

2015-03-03 23:25:58

DEUTSCHLAND, mda. "Schönstatt /Vallendar am Rhein, das im vergangenen Jahr sein hundertjähriges Jubiläum feierte, ist Zentrum einer weltweiten geistlichen Bewegung. Mittelpunkt ist eine kleine Kapelle im Tal, in der Maria als „Dreimal wunderbare Mutter“ verehrt wird. Das Gnadenbild, das vor hundert Jahren von Freiburg nach Schönstatt kam, ist weltweit verbreitet, wie dies die Mitglieder des Domchors im vergangenen Jahr auf ihrer Reise nach Südamerika erleben durften" – so heißt es in der Ankündigung der Pilgerreise, zu der die Freiburger Domchöre ihre Mitglieder, Freunde und Bekannten einladen. Bei der erwähnten Reise gestaltete der Domchor unter anderem die Hundertjahrfeier der Schönstatt-Bewegung von Buenos Aires im Teatro Colón, dem renommiertesten Theater der Stadt – ein Erlebnis, das bis heute bewegt und begeistert.

2015-03-03 23:13:50

DEUTSCHLAND/USA, mda. Fünfzig Jahre sind es in diesen Tagen her, dass jemand aus der Redaktion von schoenstatt.org im Kindergarten saß und die Frage der Erzieherin nach einer Stadt in Amerika mit einem schmissigen "Milwaukee!!!!" beantwortete, und in ihr verwirrtes "Was ist das denn?" nachlegte: "Da lebt ein Verbannter,  das ist einer, vor dem haben manche so viel Angst, dass sie ihn ganz weit weg haben wollten." Wenige Monate später verließ Pater Josef Kentenich – so hieß jener "Verbannte" – Milwaukee und brach auf nach Rom, wo er das Ende des Konzils erlebte und symbolisch den Grundstein für das Schönstatt-Heiligtum in Rom segnete, und kehrte am Heiligen Abend 1965 nach Schönstatt zurück. Milwaukee war Geschichte. Dass Milwaukee mehr war als ein Ort, an den man jemanden hingeschickt hatte, den man weit weg haben wollte, dass dieser "Verbannte" dort eine neue, ungeahnte Fruchtbarkeit entfalten konnte, so sehr, dass "Milwaukee" Jahrzehnte später Ziel von Pilgern sein würde – das konnte nicht nur das Kindergartenkind von 1965 nicht ahnen. Im August 2015 werden Schönstätter aus Deutschland zu Milwaukee-Pilgerexerzitien dort sein.

2015-03-01 16:11:35

Sarah-Leah Pimentel. "Die Fruchtbarkeit des Samens hängt - wie wir aus der Erfahrung wissen - von der natürlichen Keimkraft des Samens, von der Beschaffenheit des Bodens und von den äußeren Gegebenheiten ab; von Sonne, Regen und Wind. (...) Was von der Saat in der Natur gilt, lässt sich auch auf die Samenkörner unserer Spiritualität übertragen. Die innere Keimkraft drängt zu einer eigengearteten Spiritualität und zum universellen Apostolat. Das nötige gute Erdreich ist die natürliche und übernatürliche Bereitschaft zur Hochherzigkeit, vor allem der Keuschheit und Liebe. Normalerweise sind dazu nur diejenigen fähig, die hochherzig sind. ... Keuschheit ist nötig entsprechend dem Wort unseres Herrn Jesus Christus: "Selig die reinen Herzens sind, denn sie werden Gott schauen." Die nützlichen äußeren Wachstumsbedingungen sind Schwierigkeiten verschiedenster Art und verschiedenen Grades, sind dauernde innere und äußere Kämpfe." (P. Josef Kentenich, 1954/1955, Kentenich-Reader Bd. II, S. 26)

2015-02-25 22:29:25

VATIKAN/DOMINIKANISCHE REPUBLIK, org. Am 24. Februar 2015 hat Papst Franziskus Pfr. Andrés Napoleón Romero Cárdenas zum Bischof von Barahona (Fläche 6,973 Km2, Bevölkerung: 382.000 Einwohner, davon katholisch 215.000, Priester 31 (15 Diözesan- und 16 Ordenspriester), Ordensleute 54, ständige Diakone 2) in der Dominikanischen Republik ernannt. Der zukünftige Bischof wurde 1967 in Ramonal Arriba (Dom, Republik) geboren und 1995 zum Priester geweiht. Nach dem Studium von Philosophie und Theologie an der Päpstlichen Universität Mater et Magistra in der Dominikanischen Republik und Bibelwissenschaft an der Gregoriana in Rom war er unter anderem Pfarrvikar, Ausbilder im Priesterseminar und Leiter des Diözesanwerkes für Priesterberufe, Professor für Neues Testament und Exegese und Dekan der Philosophisch-Theologischen Fakultät sowie Ausbilder am Päpstlichen Priesterseminar Santo Tomás de Aquino. Zuletzt war er Pfarrer der Kathedrale Sankt Anna in der Diözese San Francisco de Macorís. Er gehört seit 1999 dem Institut der Schönstatt-Diözesanpriester an.

2015-02-25 19:18:41

ROM, Maria Fischer. Es war ein großer Wunsch Pater Kentenich, dass die Schönstatt-Bewegung, vor hundert Jahren in einem unbekannten Seitental des Rheins in Deutschland gegründet, im Herzen der Weltkirche, in Rom, präsent würde. Im Jahr 1965 versprach die internationale Schönstatt-Bewegung in ihren führenden Vertretern dem Gründer den Bau eines internationalen Schönstattzentrums in Rom. Über vierzig Jahre dauerte es, bis sie dieses Versprechen mit dem Internationalen Schönstattzentrum Belmonte in Rom einlöste. Welche programmatischen Erwartungen Pater Kentenich mit dem MATRI-ECCLESIAE-Heiligtum, mit Belmonte insgesamt verbunden hat, kommt in diesem Buch zur Sprache. Seit Mitte Februar ist das Buch, das in Deutsch Anfang 2014 und in Spanisch, Englisch und Portugiesisch im September 2014 gedruckt wurde, in diesen Sprachen nun auch als E-Book verfügbar.

2015-02-23 17:52:14

mda. "Dass es weitergeht mit den solidarischen Häuser und der Solidarität" – Unter den 10 "Träumen als Beginn einer neuen Wirklichkeit" für die Zukunft von schoenstatt.org, die beim Planungstreffen der Redaktionsleitung von schoenstatt.org  Ende Januar in Madrid formuliert wurden, stand dieser mit an erster Stelle. Seit Mai 2013 ist dieses Solidaritätsprojekt namens "100 Häuser" zu einer unerschöpflichen Quelle persönlicher Geschichten der Solidarität geworden, und nicht nur für die acht, die beim Treffen in Madrid einander immer wieder die besten Geschichten hinter den nun schon fast 150 Häusern erzählten, gestiftet und gebaut im solidarischen Bündnis mit den ärmsten Familien an der Peripherie von Asunción als Ausdruck des solidarischen Bündnisses mit Papst Franziskus. Mitte Februar wurden sieben weitere Häuser gebaut.

2015-02-23 01:58:00

Sarah-Leah Pimentel. Schönstatt beginnt seine erste Fastenzeit im neuen Jahrhundert. Die Fastenzeit ist eine Zeit des Neubeginns, der geistigen Wiedergeburt. Vielleicht können wir das gleiche von Schönstatt sagen. In 100 Jahren ist Schönstatt gereift, Beziehungen im Liebesbündnis haben sich vertieft, und es ist zu vielen neuen Ufern aufgebrochen – sowohl physisch als auch geistig.

 

 

Die Tweets von Papst Franziskus

  • 05/03/2015 - 08:30 Wenn wir zu sehr am Reichtum hängen, sind wir nicht frei. Dann sind wir Sklaven.
  • 03/03/2015 - 09:00 Das Herz verhärtet sich, wenn es nicht liebt. Herr, gib uns ein Herz, das zu lieben weiß!
  • 28/02/2015 - 11:00 Jesus tritt für uns ein, jeden Tag. Beten wir: Herr, erbarme dich meiner; tritt für mich ein!
  • 21/02/2015 - 10:30 Keine Sünde gibt es, die Gott nicht vergeben könnte. Wir müssen nur um Vergebung bitten.
  • 20/02/2015 - 11:00 Die Sakramente sind der Ausdruck der Zärtlichkeit und der Liebe Gottes gegenüber einem jeden von uns.





Papst Franziskus zur Schönstatt-Bewegung:

Kultur der Begegnung ist Bündniskultur, die Solidarität schafft

 

SCHOENSTATT.ORG

Schönstätter vernetzen

Kultur der Begegnung ist Bündniskultur, die Solidarität schafft

Papst Franziskus, Audienz 25.10.2014

Durch Kentenich-Kommunikation (reale Geschichten erzählen)

dienen wir dem Leben der internationalen Schönstattfamilie und der Kirche

 

indem wir solidarische Bindungen fördern

- Bündniskultur -

und diesen Dienst als Zeugnis anbieten

- Kultur der Begegnung -.

schoenstatt.org ist ein Kommunikationsprojekt, eine freie, unabhängige Initiative in dem Stil, den Pater Kentenich von Anfang an mit seiner Zeitschrift MTA gepflegt hat.

Seit dem Beginn hat schoenstatt.org im Dienst des internationalen Lebens der Schönstattfamilie gewirkt, ohne jemals anzustreben, offizielles Organ oder Sprachrohr irgendeiner Organisation oder Gemeinschaft zu sein.

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