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Schönstatt International - Willkommen!

 

2014-12-21 01:13:36

mda. Und es begab sich in jener Zeit, in jener Zeit nach dem Jubiläum Schönstatts... da standen sie vor den Toren Schönstatts, Männer, Frauen, Kinder, die aus ihrer Heimat geflohen waren mit nichts als dem nackten Leben, traumatisiert, verloren, heimatlos... und sie suchten Herberge... und es öffneten sich ihnen die Herzen von Menschen dort, an diesem Ort, wo Schönstatt vor 100 Jahren mitten im Krieg entstanden war – und nicht nur Herzen, sondern Häuser. Leerstehende Häuser, Häuser, in denen andere zusammenrücken, um sie aufzunehmen. Und sie zogen ein und erlebten sich aufgenommen, willkommen, geliebt. Ein Weihnachtsmärchen. Oder vielleicht...?

2014-12-20 22:25:11

SÜDAFRIKA, Sarah-Leah Pimentel. Vor einem Jahr trafen sich einige Mitglieder der Schönstatt-Bewegung in Kapstadt und fragten sich: „Was können wir tun, um Christus wieder nach Weihnachten zurückzubringen? Es scheint, dass Weihnachten immer mehr aus Konsum und Materialismus besteht. Wie bringen wir die Botschaft der Engel von ‚Friede den Menschen, die guten Willens sind‘, zu den Menschen unserer Zeit?“

2014-12-17 20:55:20

DEUTSCHLAND, Pfr. Stefan Keller. Am 17. Dezember 2014 - dem 78. Geburtstag von Papst Franziskus -  waren es 70 Jahre seit der Priesterweihe des seligen Karl Leisner im KZ Dachau durch einen französischen Bischof, der ebenfalls KZ-Häftling war. Aus diesem Anlass wurde in der Heimat des Seligen, in Kleve am Niederrhein,  ein Denkmal eingeweiht.

2014-12-16 23:48:34

BRASILIEN, Volny Enrique Martoni/lcv. Am 29. November d. J. fand die 8. "Hô Maria" im Taborheiligtum "Fundamento de Schoenstatt"  in Jacarézinho, Brasilien statt. In diesem Jahr begann die Marianische Vigilfeier, an der nur Männer teilnehmen, am Samstagabend um 20 Uhr und endete um 7 Uhr morgens am Sonntag, dem 1. Dezember. Im Vergleich zum Vorjahr, wo 217 Männer an der Feier teilnahmen, vergrößerte sich die Teilnehmerzahl auf 240 Personen, die aus verschiedenen Städten gekommen waren.

 

2014-12-16 22:02:08

BETET FÜR MICH, mda. Am 17. Dezember wird Papst Franziskus 78 Jahre alt – wenige Tage nach dem 45. Jahrestag seiner Priesterweihe, der genau auf den dritten Adventssonntag fiel. Was schenkt man einem Papst zum Geburtstag, den er „als ganz normalen Tag“ bezeichnet, einem Papst, der seine Geschenke für eine Lotterie gibt? Man erfüllt ihm eine Bitte. Und wer seine Ansprachen aufmerksam hört, wer allein die Worte aufnimmt, die er der Schönstatt-Bewegung in der Audienz am 25. Oktober gesagt hat, kennt mehrere Bitten: eine Stelle aus dem Evangelium lesen, Evangelii Gaudium studieren, hinausgehen auf die Straßen und an die Peripherien der Existenz, Christus ins Zentrum nehmen und sich selbst daraus entfernen, Menschen hautnah begleiten, in Messe und Beichte das Bündnis erneuern. Und dann ist da eine Bitte, die er immer wieder stellt: „Betet für mich“.

2014-12-15 13:00:00

ROM/IRAK, aciprensa/news.va. Papst Franziskus hat bereits letzte Woche eine bewegende Video-Botschaft an die verfolgten Christen im Irak gesendet. "Ich bin in diesen Momenten der Prüfung bei euch", sagt er in dieser Botschaft, und fügt an, er würde gerne persönlich zu ihnen kommen, doch da eine Reise derzeit nicht realisierbar sein, möchte er auf diesem Weg zu ihnen kommen. Schon auf der Rückreise von seinem Besuch in der Türkei hatte Papst Franziskus Journalisten gegenüber den Wunsch geäußert, selbst in den Irak zu fahren. Die Christen würden aus dem Mittleren Osten vertrieben, unter unsäglichem Leid, so Papst Franziskus. Es scheine, als wolle man dort keine Christen haben und als sollte die zweitausend Jahre alte Geschichte des Christentums im Irak jetzt zu Ende gehen. Und doch: die Christen dort geben Zeugnis von Jesus Christus. Und Franziskus spricht nicht zuerst von der Tragödie einer christlichen Kultur, die vor der Vernichtung steht, nicht einmal vom Spenden, sondern von den Tränen der Mütter und ihrer Kinder, der Alten und Vertriebenen, der Wunden der Opfer all dieser wahnsinnigen Gewalt. Was er in der Audienz der Schönstatt-Bewegung gefordert hat, tut er: Begleiten, hautnah begleiten. Den Atem des anderen aufnehmen, würde Pater Kentenich sagen. Solidarität. Oder einfach: Väterlichkeit.


2014-12-14 15:39:23

ADVENT MIT FRANZISKUS, org. Wir feiern den dritten  Advent am 45. Priesterweihetag von Papst Franziskus. Wie jedes Jahr hören wir den Ruf: Gehen wir hinaus, Pilger, zur Begegnung mit dem Herrn. Jubel für die Armen, Fest für den Menschen – bereiten wir den Weg des Herrn! In seiner Jubiläumsbotschaft bei der Audienz am 25. Oktober hat der Heilige Vater, Papst Franziskus, einen Adventbegleiter vorgelegt... einen Adventbegleiter zu dieser Weihnacht und hinein ins zweite Jahrhundert Schönstatts. Lassen wir uns davon bewegen und herausfordern, um zu beweisen – mit Taten - , dass wir hinausgehen zur Begegnung, zur Begegnung mit dem Herrn und mit den Armen, motiviert durch die adventlichen Gesten eben dieses Papstes – wie die Verlosung seiner Geschenke und der Bau von Duschen für Obdachlose -, dieses Papstes, der uns als Kirche, als Familie, Advent sein lässt im Teilen des Eigenen, im Hinausgehen aus dem Eigenen und im Denken an den anderen – in „mütterlicher Väterlichkeit“, wie Pater Kentenich das nennt.

2014-12-14 14:43:26

SPANIEN, Fátima Alvarado. Im Dezember 2011 riefen in Madrid einige Leute aus der Schönstatt-Bewegung das Projekt „Encuentro“ (Begegnung) ins Leben; sie waren bewegt und betroffen von der Situation vieler Menschen mitten in ihrer Stadt, von Menschen, denen die grundlegenden Dinge des Lebens fehlen (Wohnung, Nahrung, Kleidung …). Daraus entstand die Initiative zu einem langfristig angelegten Projekt der „Kultur der Begegnung“ im Hinausgehen an die Peripherien, Antwort auf die Erkenntnis, dass es in Folge der brutalen Wirtschaftskrise in Spanien zahlreiche Menschen gibt, die keinen Zugang zu sozialen Ressourcen haben. Sie leben inzwischen in Armut ungesehen unter den Augen der Leute. „Encuentro“ will eine Verbindungsbrücke zu sozialen Ressourcen sein, der Freund, der die Hand reicht und den Einsamen zuhört, eine Umarmung, die willkommen heißt und die Situation wahrnimmt, in der sie leben.

2014-12-12 03:39:12

BRASILIEN, Cássio Leal. Am 27. November fand im Abgeordnetenhaus in Brasilia eine Feierstunde zu Ehren des 100jährigen Jubiläums der Schönstatt-Bewegung statt. Daran nahmen auch Bischof Fernando José Monteiro, Erzbischof der Militär-Erzdiözese, Pater Alexandre Awi, Bewegungsleiter von Brasilien, Sr. M. Clades Schwengber, Provinzoberin des Instituts der Marienschwestern, Paulo Pimenta, Abgeordneter vom Staat Rio Grande do Sul (PT-RS), sowie weitere Parlamentarier und Mitglieder der Bewegung aus verschiedenen Teilen Brasiliens teil.



2014-12-11 15:20:47

ROM, Martin Emge/mda. „So leben, dass andere sich die Frage stellen: Warum? Das Zeugnis. Der Weg des Zeugnisses, da gibt es nichts, was das ersetzen kann. Zeugnis in allem. Wir sind nicht die Erlöser von irgendjemandem. Wir sind Vermittler dessen, der uns alle erlöst hat. Und das können wir nur vermitteln, wenn wir in unserem Leben, in unserem Fleisch, in unserer Geschichte das Leben desjenigen annehmen, der Jesus genannt wird. Konkret, Zeugnis. Zeugnis“. Worte von Papst Franziskus bei der Jubiläums-Audienz der Schönstatt-Bewegung am 25. Oktober. Ein Wort, das der Jugend vor allem galt, ein Wort auch, das an Menschen aus der Schönstatt-Bewegung erinnert, die genauso leben, genauso gelebt haben. Menschen, die Papst Franziskus von Schönstatt überzeugt haben; denn seine Kenntnis von Schönstatt ist personal, ist die von Menschen, mit denen er gearbeitet hat und die ihn überzeugt haben. Menschen, die das Schönstatt der nächsten hundert Jahre mittragen.

Die Tweets von Papst Franziskus

  • 20/12/2014 - 09:00 Damit Jesus zur Mitte unseres Lebens wird, ist es nötig, in seiner Gegenwart, vor dem Tabernakel zu verweilen.
  • 18/12/2014 - 10:18 Der Herr hat klar gesagt: Ihr könnt nicht zwei Herren dienen. Entweder Gott oder dem Reichtum.
  • 16/12/2014 - 09:15 Wie wichtig ist es, zuhören zu können! Damit eine Familie in Frieden leben kann, ist es wesentlich, dass Eheleute miteinander reden.
  • 13/12/2014 - 08:30 Heute ist der Jahrestag meiner Priesterweihe. Ich bitte euch, für mich und für alle Priester zu beten.
  • 12/12/2014 - 09:00 Unsere Liebe Frau von Guadalupe, bitte für uns!



 



Schoenstatt im Hinausgehen

 

- für die nächsten 100 Jahre -

 

Papst Franziskus zur Schönstatt-Bewegung:

Kultur der Begegnung ist Bündniskultur, die Solidarität schafft

 

Audienz mit Papst Franziskus


Kultur der Begegnung ist Bündniskultur. Und das schafft Solidarität. Kirchliche Solidarität.

Sie wissen, dass dies eines der gefährdeten Wörter ist. Jedes Jahr oder alle drei Jahre versammelt sich die Real Academia Española, um die neuen Wörter zu untersuchen, die entstanden sind, weil wir eine lebendige Sprache sprechen – und das geschieht in jeder lebendigen Sprache -, und genauso verschwinden einige, weil sie tote Sprachen sind, das heißt, sie sterben und werden nicht mehr benutzt. Und lebendige Sprachen haben tote Wörter. Das Wort, das vor dem Sterben steht, oder das getötet, aus den Wörterbüchern gestrichen werden soll, ist das Wort „Solidarität“.

Und Bündnis bedeutet Solidarität.

Bedeutet die Schaffung von Bindungen, nicht die Zerstörung von Bindungen. Und heute leben wir in dieser Kultur, in dieser Kultur des Provisoriums, einer Kultur der Zerstörung der Bindungen.

Botschaft von Papst Franziskus an die Schönstatt-Bewegung



 

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