Spanien Schlagwort

Camino
SPANIEN, Luis Ortiz/mf • Luis ist ein Venezolaner, der bei Nacht und Nebel aus seinem Land fliehen musste, aber in der Unterkunft, in der er untergebracht war, fand er ein Bild der Pilgernden Gottesmutter, und er wurde ihr Missionar, indem er sie zu den Menschen auf der Straße, zu den Flüchtlingen brachte… Am 11. Juli erfüllte sich sein Traum, nach Spanien zu kommen und den Jakobsweg zu gehen. Er erzählt uns von seinen Begegnungen mit anderen Pilgern… und mit der Jungfrau Maria, die unter dem Motto „Madre, ven“ durch dieWeiterlesen
Madre ven
SPANIEN, Maria Fischer mit Ambrosio Arizu • „Maria, wenn du wüsstest, wie viel Kirche gelebt wird, wenn man 1.200 km hinter unserer Mutter herläuft. Bischöfe, ein Dutzend; Priester, Dutzende; Laien, Tausende. So viele verschiedene Realitäten, ohne die Sprache zu wechseln. So viel Not, so viel Einsamkeit, so viel Leid. Wir brauchen so sehr das Gebet, wir brauchen so sehr unsere Mutter“, sagt mir Ambrosio Arizú wenige Stunden nach der Ankunft von „Mutter, komm“ in Santiago de Compostela, am Vorabend des Festes des Apostels Jakobus. — Erzbischof Julián Barrio von CompostelaWeiterlesen
Madre, ven
SPANIEN, Maria Fischer • Nur noch ein paar Tage. Am 25. Juli wird „Madre, ven“ (Mutter, komm) in Santiago de Compostela ankommen. „Ja, ein riesiges Geschenk“, sagt Ambrosio Arizu, Organisator der Wallfahrt durch Spanien mit einem Bild der Gottesmutter. In einem Interview mit dem Radiosender COPE sagt er: „Manchmal sind wir zu viert, manchmal sind es Hunderte“. Er betont die beglückende Erfahrung der Begegnung zwischen Gemeindemitgliedern aus verschiedenen Orten und die herzliche Aufnahme, die sie an jedem Ort erfahren. — Er lädt jeden ein, der sich an dieser Initiative beteiligenWeiterlesen
pensamiento unico
Von Manuel de la Barreda, Madrid, Spanien • Zunächst einmal, und angesichts der Tatsache, dass dieser Artikel von Menschen aus verschiedenen Kontinenten gelesen werden wird, entschuldige ich mich dafür, dass ich mich hauptsächlich auf die spanische Situation stütze, die in einigen Fällen auf andere Länder extrapoliert werden kann, in anderen Fällen aber nicht. Ich glaube jedoch, dass die Botschaft trotz dieser Ungenauigkeiten für alle gültig ist. Und ich entschuldige mich auch für einige Formulierungen, die in dem Bestreben, den Text zu „globalisieren“, mehr Verwirrung stiften als alles andere. — SicherlichWeiterlesen
Fortalecimiento Matrimonial
SPANIEN, FORTALECIMIENTO MATRIMONIAL, Laura Toves • Am Vorabend der 6. Ausgabe des Fortalecimiento Matrimonial (Workshop Ehe-Stärkung) in Spanien starten wir mit großer Freude und Begeisterung die „Forta“-Webseite: www.fortalecimientomatrimonial.es — Diese Webseite entstand aus dem Wunsch, mehr Paare zu erreichen und das Geschenk des Fortalecimiento Matrimonial weitergeben zu können. Auf der neuen Website sagen wir, was Fortalecimiento Matrimonial ist, erzählen seine Geschichte, wer wir sind, an wen es sich richtet, organisatorische und praktische Details … und es erleichtert die Anmeldung! Fortalecimiento Matrimonial: ist ein Wochenend-Workshop für Paare, in dem sich MannWeiterlesen
gastar tiempo

Veröffentlicht am 29.06.2021In Leben im Bündnis

Zeit verlieren, Zeit verbringen

3MG (Drei-Minuten-Geschichten), Paz Leiva, Spanien • Neulich wurde mir erzählt, dass einige Jugendliche die Abspielgeschwindigkeit ihrer Whatsapp-Sprachnachrichten erhöhen, um keine „Zeit zu verlieren“, wenn sie sie in normaler Geschwindigkeit anhören. — Ich verstehe, dass es einen Unterschied zwischen Zeit verlieren und Zeit verbringen gibt. Wie Geld verlieren und Geld ausgeben ja auch nicht das Gleiche ist. Es ist nicht selbstverständlich… An diesem Wochenende hatte eine Gruppe Erwachsener, sechs Paare aus einem Kurs des Spanischen Familienbundes, ihr jährliches Beisammensein. Es ist nicht selbstverständlich, dass eine Gruppe von Erwachsenen ihre Zeit damitWeiterlesen
Madre ven
SPANIEN, Maria Fischer • Medial ist sie schon jetzt ein Erfolg mit einer starken Präsenz auf Spotify, YouTube, Instagram, Facebook, Twitter, mehreren Diözesan-Webseiten, Radio, Nachrichtenportalen, Newslettern, mit wenigen Worten (wir hoffen allerdings, dass alle diese eingefangenen Erlebnisse und Geschichten noch verbalisiert werden), vielen Videos und viel Musik: Madre, ven (Mutter, komm) – dieser große Pilgerweg durch die Straßen Spaniens macht Nachrichten und schreibt Geschichte in diesem von Pandemie und nicht wenigen Stürmen in der Kirche geprägten Sommer 2021. —   Bisher hat die Wallfahrt „Madre, ven!“ Aragonien, Navarra, das BaskenlandWeiterlesen
Madre, ven chofer
SPANIEN, Claudia Echenique • Santi Bustillo war der Fahrer der Gottesmutter, er hat sie im E-Mobil gefahren, jeden Tag, seit ihrem Eintreffen in Kantabrien am 27. Mai, bis er am Sonntag, 13. Juni, den Staffelstab an denjenigen weitergab, der die Gottesmutter auf ihrer Wallfahrt durch Asturien transportieren würde. — Am Ende der Abschiedsmesse kümmerte sich Santi um das Marienbild, als wäre es ein zerbrechliches Kind, leitete die Bewegungen der Leute, um sie zum E-Mobil zu bringen und gab die letzten Anweisungen an denjenigen, der der nächste Fahrer der Gottesmutter seinWeiterlesen
encuentro
3MG (3-Minuten-Geschichten), Juan Zaforas • Nach vielen Anstrengungen und Opfern von uns allen seit mehr als einem Jahr und dank der Impfung nehmen wir nach und nach einige der Sitten und Gewohnheiten unseres Lebens vor COVID wieder auf, aber wir sind immer noch sehr vorsichtig, uns zu treffen, obwohl wir genau das sehr vermissen. — Es ist schon komisch, aber wahrscheinlich haben wir uns aus Sorge, uns nicht anzustecken und uns zu schützen, neben der Hektik des Alltags nicht sehr bewusst gemacht, was wir durch den fehlenden physischen Kontakt mitWeiterlesen
H3M
3MG (Drei-Minuten-Geschichte), Miguel Angel Rubio, Spanien • Ein Morgen wie jeder andere. Ich bin bei meiner Arbeit, in einer Bankfiliale im Kundendienst. Die Filiale befindet sich in einer Stadt südlich von Madrid, in dem, was man als die Peripherie in ihrer reinsten Form bezeichnen könnte. — Es ist die Heimat von Einwanderern aus aller Welt, die hier eine bessere Zukunft im Westen suchen. 80 % der Bevölkerung sind Ausländer: Marokkaner, Subsaharer, auch Menschen aus Osteuropa (Polen, Rumänen, Bulgaren, Ukrainer…), aus Südamerika (Kolumbien, Ecuador, Peru…) und Chinesen, viele Chinesen. Die meistenWeiterlesen