Schönstatt im Herausgehen Kategorie

Misiones Familiares
ARGENTINIEN, Lilita und Carlos Ricciardi/Maria Fischer • Lange bevor die Pandemie uns zur Telearbeit zwang, erfand ein Ehepaar aus La Plata, das sich für die Familienmissionen begeisterte, die Familienmissionen auf Distanz: Alle, die aus verschiedenen Gründen nicht persönlich teilnehmen konnten, wurden eingeladen, während der Familienmissionen mit Gebeten und Beiträgen zum Gnadenkapital auf Mission zu gehen. In diesem Jahr 2022 kehrt diese Initiative nach einer Unterbrechung zurück mit der Aufforderung: Begleiten wir erneut die Familienmissionen von zu Hause aus! — Vom 22. bis 30. Januar finden in General Alvear, Provinz BuenosWeiterlesen
cárcel
PARAGUAY, Roberto M. González • Fast zwei Wochen nach Beginn des neuen Jahres kann ich mir die Zeit nehmen, ein Bild zu analysieren, das ich seit dem 31. Dezember letzten Jahres im Kopf habe. — Am 31. Dezember konnte ich wieder in das Jugendgefängnis von Itauguá gehen, um mit den Jugendlichen ein Silvesteressen zu veranstalten. Diesmal war ich etwas vertrauter als beim Weihnachtsessen eine Woche zuvor, denn ich traf den Direktor des Gefängnisses und einen der Gefängnismitarbeiter, die ich beide bereits zuvor kennen gelernt hatte. Mit diesem Beamten, der inWeiterlesen
cáncer
URUGUAY, Elena Colman, über www.schoenstatt.org.uy • Am Samstag, dem 11. Dezember, fand im Nationalen Onkologischen Institut eine Messe statt, die von Kardinal Daniel Sturla in Begleitung mehrerer Priester in der Haupthalle des Instituts zelebriert wurde. An diesem Ort, der für so viele Menschen etwas Besonderes ist, befand sich das Bild der Pilgernden Gottesmutter auf dem Altar. — Ich fand seine Worte sehr weise und wertvoll in diesen Zeiten, in denen es so viele hasserfüllte Spaltungen gesellschaftlicher, rassistischer und religiöser Art gibt, in denen die Welt unter Krankheiten und Pandemien leidet,Weiterlesen
pesebre
URUGUAY, Schwester Clara María Bercetche, über www.schoenstatt.org.uy • Als Papst Franziskus Bischof in Buenos Aires war, entwickelte er die Idee einer mobile Krippe, die auf den Hauptstraßen der Stadt unterwegs war. — Diese Initiative inspirierte eine „Krippe auf Achse“ im wahrsten Sinne des Wortes in der kleinen Stadt Nueva Helvecia, organisiert von der Schule der Marienschwestern und der Pfarrei. Am Sonntag, den 19. September, fuhr der Wagen mit der Heiligen Familie und den Heiligen Drei Königen von unserem Heiligtum ab. Er war wie ein Bauernwagen aufgemacht und reichlich mit WeihnachtsschmuckWeiterlesen
en red
Maria Fischer • Wenn wir heute „Vernetzung“ sagen, denken wir an Social Media, WhatsApp und andere Messengerdienste mit all ihren Vorteilen und dem, womit sie nerven, weil wir sie zwar haben und nutzen, aber vielfach nicht beherrschen. Da sendet eine engagierte Schönstätterin den Link zu einem Zoom-Vortrag offen und kennwortfrei an Gott und die Welt … und wundert sich dann, dass mitten in den Vortrag ein paar Pornoszenen geraten. Nicht blödes Zoom, das Problem sitzt zwischen Stuhl und Tastatur. Da ärgert sich jemand, dass eine wichtige Nachricht im Chat derWeiterlesen
Männerwerkstatt
DEUTSCHLAND, Peter Hagmann • Pünktlich zur Tatortzeit am ersten Sonntag im Monat trafen sich zur Online-Konferenz auch am Sonntag,  02.01.2022 rund 20 Männer zur ersten Zoomkonferenz der „Männerwerkstatt“ in diesem noch so jungen Jahr 2022. Auch auf schoenstatt.org und den sozialen Netzwerken war auf dieses Angebot und die Männerwerkstatt aufmerksam gemacht worden. — Der Impuls für den ersten von drei Abenden zum Thema  „Verstehen was nicht gesagt ist- in Partnerschaft & Alltag“  kam von Peter Hagmann, der zahlreiche Aspekte ansprach, wie z.B. die Priorisierung durch Verschweigen, die Interpretation, die jedesWeiterlesen
rey roto
P. Pedro Kühlcke, Paraguay • Mit viel Mühe und Liebe hatten einige junge Gefangene in einem Teil des Jugendgefängnisses, in dem ich seit mehr als sieben Jahren als Seelsorger tätig bin, eine Krippe aufgebaut. Sie bauten eine ganze Laube aus ka’avove’i oder so ähnlich, schmückten sie mit allem, was sie finden konnten, und stellten alle Figuren aus einer alten Krippe hinein, die sie vor Jahren geschenkt bekommen hatten. — Natürlich gab es auch die Könige, die von weit her kamen, um das Gotteskind anzubeten. Aber einer dieser Könige war zerbrochen,Weiterlesen
cambiar
Von María Luisa de Maccaferri, Monterrey, Mexiko • „2022, ein neues Jahr, das von den Herausforderungen geprägt ist, die sich aus dem vorangegangenen ergeben haben, von der Pandemie und ihren Folgen. Wie erleben Sie persönlich diese beginnende Periode des Kalenders? Ich persönlich bin betroffen von den Worten des Heiligen Vaters zum Thema Gleichgültigkeit, die sich wie ein Virus ausbreitet; Gleichgültigkeit gegenüber den Armen, gegenüber der Armut, die sich allmählich auch in den Mittelschichten ausbreitet“. Es war ein lebendiges Gespräch, das nach diesem Statement von Pater José María García am 1.Weiterlesen
rincón predilecto
ARGENTINIEN, Maria Fischer • Der kleine Junge scheint sehr gut verstanden zu haben, was wir in der Gründungsurkunde Schönstatts lesen, wenn Pater Kentenich von seiner Lieblingsidee spricht: „Dieses Wort kommt mir wieder und wieder in den Sinn. Und des Öfteren schon habe ich mich gefragt: Wäre es nun nicht möglich, dass unser Kongregationskapellchen zugleich unser Tabor würde, auf dem sich die Herrlichkeit Mariens offenbarte? … Alle, die hierherkommen, um zu beten, sollen die Herrlichkeit Mariens erfahren und bekennen: Hier ist wohl sein, hier wollen wir Hütten bauen, hier soll unserWeiterlesen
Navidad en el campamento de migrantes
CHILE, Maria Fischer • „Auf Einladung der Fundación Maria en el Camino (Maria auf dem Weg e.V.) in der chilenischen Stadt San Felipe verbrachten wir am Samstag, den 18. Dezember, einen Nachmittag mit Spielen und einem Weihnachtsgottesdienst im dortigen Migrantenlager, in dem 550 extrem arme Familien leben, die auf der Suche nach einem besseren Leben nach Chile gekommen sind…“. Ein kurzes Zeugnis von Francisco Contardo Morandé, Journalist und Präsident des CIEES Chile, erregte meine Aufmerksamkeit. Ich spüre, dass da mehr dahintersteckt… und das stimmt. Es handelt sich um ein sozialesWeiterlesen