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PARAGUAY, María Fischer • Fällt nicht aus bei Regen. Den Satz unter Veranstaltungshinweisen gibt es nur in Paraguay, wo bei Regen eigentlich grundsätzlich alles ausfällt. Wer einmal im Regen dort mit dem Auto unterwegs war, weiß, warum. Fallt nicht aus wegen Regen. Auch nicht wegen des sintflutartigen Regens an diesem Sonntagmorgen, der innerhalb von Minuten die Straßen in Bäche verwandelt und fast alle anderen Tagungen und Treffen ausfallen lässt. Fällt nicht aus. Gegen Mittag am 16. September, dem ersten Tag der Zeit über 50 Jahre nach dem Tod von P.Weiterlesen
PARAGUAY, Ana Maria Mendoza de Acha, Vorsitzende von Fundaprova • „Geben Sie mir eine Arbeit. Ich will nicht mehr stehlen… “ Diesen Satz hörte man oft am Beginn des Projektes Casa Madre de Tupãrenda. Da kommen sie an, verdreckt, mit traurigen Gesichtern, fast depressiv. Es kostet etwas, zu begreifen, dass Gesellschaft und Staat sie in diese Situation geschoben haben. Wenn man sie dann einen Monat später sauber, ordentlich, gewaschen und sogar mit geputzten Zähnen sieht, dann weiß man, das ist Weg und Mission. — Ein breites Segment von Jugendlichen, die keinenWeiterlesen
PARAGUAY, Ricardo Acosta • Weder die feuchte Hitze noch der Nebel konnten das große Fest  schmälern, das in Haus Madre de Tupãrenda (CMT) stattfand. Drei Jugendliche, die das neun-Monats-Programm abgeschlossen haben und bereits in Unternehmen arbeiten, wo sie ihre Fähigkeiten und Talente in den Bereichen, in denen sie tätig sind, einbringen, feierten ihren Abschluss. —   Wiedersehen mit Ex-CMTs „Es ändert sich, alles verändert sich… Es hängt nur ab von diesem Schritt“: Ein Ausschnitt aus einem bei den Teilnehmern von  Haus Madre de Tupãrenda sehr bliebten Text von  Julio NumhauserWeiterlesen
Schoenstatt-TV
DEUTSCHLAND, Mary Cole • Vor einigen Monaten wurde ich eingeladen, Schoenstatt-tv bei den Liveübertragungen bei den Feiern zum Heimgang Pater Kentenichs vor 50 Jahren zu helfen, und ich stimmte gerne zu. Schoenstatt-tv war ein „Baby“  von Agathe und Hildegard Hug und entstand im Jahr 2008. Hildegard Hug starb ganz plötzlich Ende Januar 2015, und das Werk wird von ihrer Schwester, ihren Brüdern und ihrer Nichte sowie mit Hilfe einiger Freunde fortgesetzt. Ein absolutes Familienprojekt. – Bis jetzt hatte ich nicht wirklich einen Einblick über den Aufwand, diese Ereignisse live zuWeiterlesen

Veröffentlicht am 04.09.2018In Projekte

Fackellauf – schon wieder?

BRASILIEN, Team “Fackellauf Brasilien” • Auf Initiative der deutschen Schönstatt-Mannesjugend startete 2009 der erste Fackellauf in der Geschichte der Bewegung, bei dem das Feuer von Schönstatt/Deutschland nach Rom/Italien getragen wurde. Fünf Jahre danach, während der Feierlichkeiten des 100jährigen Jubiläums des Liebesbündnisses, wiederholte sich dieses Ereignis in umgekehrter Richtung, nämlich mit der Intention, das Feuer der Mission von Pompeji nach Schönstatt zu tragen. — In diesem Jahr 2018 wird der dritte Fackellauf stattfinden. Man könnte die Frage stellen: Was hat es auf sich mit diesem Fackellauf? Wir benutzten dafür ja sogarWeiterlesen
PARAGUAY, Maria Fischer • In hellen Farben blau und grün und ausgesprochen professionell gemacht – wie es sich gehört für ein Werk, das ihr Leben lang allein gelassenen und gering geschätzten jungen Menschen ihre Würde wiedergeben möchte -zeigt sich die neue offizielle Webseite eines der jüngsten und beeindruckendsten Sozialprojekte Schönstatts: Casa Madre de Tupãrenda (CMT), ein sozialpädagogisches Programm der sozialen Reintegration und Persönlichkeitsentwicklung für Jugendliche und Heranwachsende nach der Haft, inspiriert von der Spiritualität der Schönstatt-Bewegung und der Pädagogik ihres Gründers Pater Josef Kentenich. Gertragen wir es von Fundaprova, einemWeiterlesen
PARAGUAY, Maria Fischer • „Wir kochen für das Gefängnis von P. Pedro „- ein Satz, der fast schon ein Motto wurde vor dem Besuch von P. Pedro Kuehlcke in Villarrica. „Es ist nicht mein Gefängnis und ich war gar nicht gekommen, um es zu besuchen, sondern als Assistent von Villarica, sagt Pater Pedro Kühlcke, auch wenn er durchaus gelegentlich dieses Jugendgefängnis besucht. Nach Villarrica werden immer wieder Jugendliche aus dem Jugendgefängnis in Itauguá, wo P. Pedro Gefängnisgeistlicher und „Pa’i“ (Vater) und so viel mehr ist, verlegt. Es ist eine FormWeiterlesen

Veröffentlicht am 27.07.2018In Projekte

Takesi – ein Abenteuer in der Höhe

BOLIVIEN, Adrián Betancourt Henestrosa (14 Jahre) • Nicht umsonst wird der Takesi Trail auch Inka Trek genannt, gilt er doch als der besterhaltene präkolumbische Weg Boliviens und führt  auf alten Inkapfaden und durch blühende Bergwälder von La Paz in die Yungas. Zwei Tage (und eine Nacht) ist man dafür unterwegs. Und der Takesi-Trek ist schon Tradition bei der Schönstatt-Mannesjugend aller Altersgruppen von La Paz, und seit einigen Jahren ist die Schönstatt-Mannesjugend aus Santa Cruz de la Sierra auch dabei. Mit auf dem Weg sind die chilenischen Schönstatt-Patres, die die Schönstatt-MannesjugendWeiterlesen

Veröffentlicht am 17.07.2018In Projekte

Reisetagebuch eines Vorsehungsgläubigen

ARGENTINIEN, Martín Mateu • Dank eines der Teilnehmer der „Cruzada de Maria“ der Schönstattjugend von Lateinamerika, José Argüello aus der Redaktion von schoenstatt.org, haben wir den folgenden „Reisetagebucheintrag“ erhalten. Geschrieben von Martín Mateu, der zum Logistikteam der Cruzada de Maria im Januar 2018 gehörte. Auch ein halbes Jahr nach dem Ereignis, das wir intensiv und live mit schoenstatt.org begleitet haben, ist dieses im Augenblick des Erlebens und mit der „ursprünglichen Frische“ (J.Kentenich) der Unmittelbarkeit des Lebens geschriebene Zeugnis Gold und eine Veröffentlichung wert. — Tag 6: Picheuta – Punta deWeiterlesen
PARAGUAY, Cristina Velázquez • Seit drei Jahren bereits lebt ein Team aus der Gemeinschaft der Berufstätigen Frauen „Kirche im Herausgehen“ durch den Besuch der Insassen des Frauengefängnisses „Buen Pastor“ (Guter Hirte) in Asunción. Schuld an diesem kühnen Herausgehen ist niemand anderes als Papst Franziskus.— Heraus an die Peripherie – zehn Minuten vom Heiligtum entfernt Das Team suchte im Jahr 2015 ein Apostolat, das richtig einschlagen würde. Noch immer hallten in ihnen die Worte von Papst Franziskus bei der Audienz für die Schönstattfamilie im Rom im Jubiläumsjahr 2014 nach, wo erWeiterlesen