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Kentenich-Pädagogik an der Peripherie, P. Pedro Kühlcke • „Was ist denn zutiefst das Ziel der ka­tholischen Erziehung? Die Antwort ist zunächst leicht. Vom pädagogischen Stand­punkt aus ist das Ziel: Fähigkeit und Bereitschaft, selbsttätig und selb­ständig als Glied Christi das Leben eines Gottes­kin­des zu leben“: Herausfordernde Worte des Gründers für eine Kentenich-Pädagogik an der Peripherie. Und es geht. Wir veröffentlichen in diesem aus einem Vortrag für die Schönstatt-Mannesjugend on Tuparenda erarbeitetem Text Erfahrungen und Schlussfolgerungen von P. Pedro Kühlcke, Gefängnisgeistlicher im größten Jugendgefängnis von Paraguay.—     Als euer Chef michWeiterlesen
PARAGUAY, P. Pedro Kühlcke/mf • Weihnachten im Gefängnis? Eine traurige Realität für Hunderte von Jugendlichen im Jugendgefängnis in Itagua, Paraguay, in der Nähe des Heiligtums von Tuparenda. Weihnachten im Gefängnis, während andere entspannen, singen, gut essen und Familie und Freunde genießen? Verrückt. Eine Verrücktheit und eine Freude für das Schönstatt-Gefängnis-Pastoral-Team. — „Danke, dass ihr uns an einem so besonderen Tag nicht vergessen habt“, sagten einige der Jugendlichen, fast mit Tränen in den Augen….. Kommentar von Ismelda, der „Snack-Chefin“ jedes Samstags: Und es lohnt sich! Für eine Umarmung, für ein GesichtWeiterlesen
ÖSTERREICH, Martin Schiffl via schoenstatt.at• Im Jahr 1984 hat die Erfolgsgeschichte der Schönstatt Familienzeitschrift „Familie als Berufung“ begonnen, im Jahr 2019 geht diese Zeitschrift in ihre 6. Generation.— Der Start der neuen Ära erfolgte am 6. Jänner 2019 in Schönstatt am Kahlenberg. Die Manager der 5. Generation Lisi und Stefan Haslinger übergaben an diesem Tag die Führung an Claudia und Klaus Umschaden, die in den nächsten 4 Jahren die Erfolgsgeschichte dieses Mediums fortschreiben werden. Mit einer Auflage von 6300 Stück ist die mittlerweile liebevoll FAB genannte Familienzeitschrift das größte ApostolatsprojektWeiterlesen
PARAGUAY, Ana E. Souberlich • Am 10. Dezember 1939 wurde die Dreimal Wunderbare Mutter von Schönstatt zur Königin gekrönt, in Anerkennung und Dankbarkeit für alles, was sie in den ersten 25 Jahren Schönstatt gewirkt hat (siehe 2. Gründungsurkunde, Nr. 42). Von diesem Moment an blieb der Titel Dreimal Wunderbare Mutter und Königin erhalten. Seitdem wurde die Gottesmutter unzählige Male gekrönt. Pater Kentenich selbst krönte sie in Dachau zur Brotmutter, zu einer Zeit, als der Hunger extrem und bedrohlich wurde. Es gibt keinen Zufall. Darum glaube ich fest daran, dass dieWeiterlesen
DEUTSCHLAND/SCHWEIZ, Helmut Kirschner • „Was möchte Gott mir sagen?“ Dieser Frage nachzuspüren, bleibt im Alltag oft nicht genug Zeit. Die Internationale Kentenich-Akademie für Führungskräfte (IKAF) hat deshalb – heuer zum ersten Mal –  unter dem Titel „Just breathe – einfach durchatmen“ zu Schweigeexerzitien für Führungskräfte ins Schönstatt-Zentrum auf’m Berg nach Memhölz im Allgäu eingeladen. — Beginn war am 1. Adventssonntag, Ende am Nikolaustag – ein ganz besonderer und intensiver Start in den Advent. Insgesamt elf Personen nahmen sich vier Tage Zeit, um sich selbst den Freiraum einzuräumen, den eigenen WurzelnWeiterlesen
PARAGUAY, Maria Fischer mit Material von www.dequeni.org.py • „Helfen wir, ihre Zukunft zu gestalten“ ist das Motto der Spendenaktion von Dequeni,  bei der es wie jedes Jahr darum geht, mit vereinten Kräften dazu beitzutragen, dass Kinder aus den ärmsten Familien zu Beginn des nächsten Schuljahrs erstmals oder erneut zur Schule gehen – statt auf die Straße. Dabei geht es um einen einmaligen Beitrag in Höhe von  500.000 Guaraníes (75,00 € / 85,00 USD), ausreichend für alles, was ein Kind für ein Schuljahr braucht; zahlbar per Kreditkarte über die Webseite vonWeiterlesen
PARAGUAY, Maria Fischer • “Erinnern Sie sich an H., den Sie in Ihrem Artikel ‚Ali‘ genannt haben?„, fragt mich P. Pedro Kühlcke per Whatsapp. Wie sollte ich mich nicht an diesen Jungen erinnern, den wir an diesem Sonntag , an dem es wie aus Kübeln gegossen hat, im Jugendgefängnis getroffen hatten? Diesen Jungen mit den traurigen Augen, der uns erzählte, dass seine ganze Familie gerade im Gefängnis war, in verschiedenen natürlich, leider, und der uns seinen großen Traum für den Tag der Entlassung aus dem Gefängnis erzählte: nach Tupãrenda, heißt,Weiterlesen
DEUTSCHLAND, Melanie und Ulrich Grauert Intensiv, anstrengend, lohnend weil geistreich, atmosphärisch, klimatisch großartig – etwas Lockeres, Leichtes: so das Empfinden einiger Teilnehmer beim Abschluss des Wochenendes für Unternehmer und Führungskräfte, das bei strahlendem Herbstwetter vom 9.-11. November im Schönstattzentrum Memhölz stattgefunden hat. Das Programm waren die Teilnehmer und ihre Erfahrungen, in bewährter IKAF-Methode, abgeguckt an der Zeitschrift MTA. — Gleich drei Teilnehmer hatten kurz zuvor eine gemeinsame Erfahrung gemacht mit Segel-Exerzitien vor der Küste Kroatiens. Und machen die anderen nicht nur gesund neidisch, sondern fordern sie heraus, diese Erfahrung inWeiterlesen
PARAGUAY, María Fischer • Fällt nicht aus bei Regen. Den Satz unter Veranstaltungshinweisen gibt es nur in Paraguay, wo bei Regen eigentlich grundsätzlich alles ausfällt. Wer einmal im Regen dort mit dem Auto unterwegs war, weiß, warum. Fallt nicht aus wegen Regen. Auch nicht wegen des sintflutartigen Regens an diesem Sonntagmorgen, der innerhalb von Minuten die Straßen in Bäche verwandelt und fast alle anderen Tagungen und Treffen ausfallen lässt. Fällt nicht aus. Gegen Mittag am 16. September, dem ersten Tag der Zeit über 50 Jahre nach dem Tod von P.Weiterlesen
PARAGUAY, Ana Maria Mendoza de Acha, Vorsitzende von Fundaprova • „Geben Sie mir eine Arbeit. Ich will nicht mehr stehlen… “ Diesen Satz hörte man oft am Beginn des Projektes Casa Madre de Tupãrenda. Da kommen sie an, verdreckt, mit traurigen Gesichtern, fast depressiv. Es kostet etwas, zu begreifen, dass Gesellschaft und Staat sie in diese Situation geschoben haben. Wenn man sie dann einen Monat später sauber, ordentlich, gewaschen und sogar mit geputzten Zähnen sieht, dann weiß man, das ist Weg und Mission. — Ein breites Segment von Jugendlichen, die keinenWeiterlesen