Themen – Meinungen Kategorie

Columna P. Enrique Grez López

Veröffentlicht am 22.03.2022In Kolumne - P. Enrique Grez López

Mehr Poesie

P. Enrique Grez, Madrid, Spanien • Der Wikipedia-Artikel über Daniel Faria enthält nur wenige Informationen. Neben einem Foto, seinem vollen Namen und seinen Geburts- und Sterbedaten heißt es lapidar „er war ein portugiesischer Dichter“. Mehr nicht. Das ist alles. — Das ist alles und das ist es nicht. Das ist alles und das ist es nicht. Es wird nie eine bessere Laudatio und eine passendere Definition für diesen Dichter geben als die des enzyklopädischen Portals. Und doch bleiben hinter diesen schönen Worten viele andere im Schatten. Daniel Faria hatte einWeiterlesen
cambio
Patricio Young, Chile • Die einzige Konstante im Universum ist die Veränderung. Heraklit formulierte diese Maxime bereits vor mehr als 2.500 Jahren, aber angesichts des schwindelerregenden Tempos unserer Zeit gewinnt sie noch mehr an Bedeutung und Gültigkeit. —  Pater Kentenich hat dies auch vorausgesehen, als er darauf hinwies, dass wir Schönstatt alle 50 Jahre neu gründen sollten. Er war sich darüber im Klaren, dass es ein essentielles Schönstatt und ein existentielles Schönstatt gibt, genauso wie es eine essentielle und eine existentielle Ekklesiologie gibt. Das erste Schönstatt enthält die grundlegenden PostulateWeiterlesen
Columna P. Enrique Grez López
P. Enrique Grez • In den letzten Monaten habe ich mich in die Poesie geflüchtet. Nach Jahren der Lektüre von Fachzeitschriftenartikeln, theoretischen und technischen Texten, finde ich Ruhe im gedichteten Wort und in Versen. Jetzt, wo sich die Welt ein wenig langsamer dreht und die globalen Probleme uns bedrängen, bin ich diesem Eskapismus der Kunst verfallen. Genau in diesem Moment, in dem die Erklärungen der Wissenschaft Leben retten, aber ihre Vorhersagen nicht begleiten können, ziehe ich mich in die Lyrik zurück. Jetzt, wo die Kanonen donnern, müssen wir zur ZärtlichkeitWeiterlesen
Ukraine
Bischof Dr. Michael Gerber, Fulda, Deutschland • Die Nachrichten, die wir derzeit stündlich aus dem Osten Europas, insbesondere aus der Ukraine erhalten, bewegen uns zutiefst. Unsere Solidarität gilt denen, die unmittelbar vom Kriegsgeschehen betroffen sind, denen, die Angehörige verloren haben, den Verletzten, Traumatisierten, denen, die auf der Flucht sind und vor den Trümmern ihrer Existenz stehen. — Auf dem Hintergrund der langjährigen freundschaftlichen Verbundenheit mit der Kirche in der Ukraine, insbesondere mit dem Bistum Iwano-Frankiwsk, erreichen uns in diesen Tagen sehr konkrete Schilderungen der Dramen, die sich derzeit im LandWeiterlesen
festgefahren
Stefan Becker, SMJ Trier, Deutschland • „Dank muss ich aber auch aussprechen den noch nicht Lebenden, den Kommenden. Ja, was soll Schönstatt werden, wenn nicht die kommenden Generationen von demselben Geist erfasst und durchdrungen sind wie wir? Muss das nicht Gesetz bleiben in der Familie für alle Zeiten: Jede Generation muss sich Schönstatt von Neuem erobern.“  Dies ist ein kleiner Teil einer Ansprache von Pater Kentenich. Er sagte dies am 11. August 1935 im Rahmen seines Silbernen Priesterjubiläums.  — Nun sehe ich diesen Zeitpunkt gekommen, an dem wir Schönstatt neuWeiterlesen
delante
Guillermo Parra, Chile • Lassen Sie mich auf die vielen Gedankenaustausche eingehen, die zwischen uns über die Mission und unseren Gründer stattgefunden haben. Ich möchte dies im Lichte eines Satzes des christlichen Philosophen Soren Kierkegaard tun, der mir sehr zutreffend erscheint: „Es ist wahr, was die Philosophie sagt, dass das Leben rückwärts verstanden werden muss. Aber darüber vergisst man den andern Satz: dass vorwärts gelebt werden muss.» Ich glaube, dass darin ein Schlüssel zum Verständnis unserer heutigen Situation als Schönstatt und auch unserer Beziehung zum Gründer liegt. Aus einem einfachenWeiterlesen
mein platz

Veröffentlicht am 16.02.2022In Themen - Meinungen

Danke Frau Oelschner!

Elke Karmann, Deutschland • Als ich Ihren Artikel „Ich will alles …“  las, dachte ich: Wie schön, dass da jemand schreibt, was auch vielen von uns Schönstättern und Schönstätterinnen auf den Nägeln brennt. Auch ich habe den Synodalen Weg und die dazu ausgearbeiteten Dokumente vor allem in Bezug auf Frauen interessiert mitverfolgt und die meisten Diskussionen und Abstimmungen der dritten Vollversammlung des synodalen Wegs – dank Internet – mitverfolgen können. Als Schönstätterin hat mich besonders gefreut, dass Bischof Gerber (Mitglied des Instituts der Schönstatt-Diözesanpriester) im Synodalforum 3 „Frauen in DienstenWeiterlesen
Zukunft
M. B. Oelschner, Deutschland • Ich will alles / Ich will kein Zuschauer sein / Ich möchte selber was tun / Und immer wissen warum / Ich geb‘ nicht nach /Ich will alles. Dieser alte Song von Gitte (Album: Ungeschminkt, 1982) fällt mir ein, während ich die Abstimmungsergebnisse des Synodalen Wegs zu den Fragen des Frauenpriestertums reflektiere: In ihrem Schlussdokument des „Synodalen Weg“ haben rund 81 Prozent – sowohl Laien als auch Bischöfe – für das Priestertum der Frau gestimmt, für das Diakonat der Frau sprachen sich rund 79 ProzentWeiterlesen
escucha
Botschaft des Heiligen Vaters zum Weltkommunikationstag 2022, Maria Fischer • „Wenn das Zuhören das Herz der Information wird“ – ist der Titel der jüngsten Kolumne von Alessandro Gisotti, Vizedirektor von Vatican Media, über die Botschaft des Heiligen Vaters zum Weltkommunikationstag 2022, die am 24. Januar, dem Tag des Schutzpatrons der Journalisten, des Heiligen Franz von Sales, veröffentlicht wurde. — „Im vergangenen Jahr haben wir über die Notwendigkeit des „komm und sieh“, nachgedacht, um die Wirklichkeit zu entdecken und von ihr erzählen zu können, ausgehend von der persönlichen Erfahrung der EreignisseWeiterlesen
comunicación
Carlos Ricciardi, Argentinien • In dieser Welt, in der wir sofort mit dem verbunden sind, was überall geschieht, in der wir zahlreiche Nachrichten, Mitteilungen, Rundschreiben, Benachrichtigungen, Werbeaktionen, Spam usw. erhalten und in der wir auch mit unseren bevorzugten oder notwendigen Seiten für unsere Arbeit, unsere sozialen, familiären, sportlichen, religiösen, kommerziellen und anderen Aktivitäten kommunizieren… – frage ich mich und frage ich Sie (wie mein Pfarrer Guillermo in seinen Predigten sagt) -: Ist meine Kommunikation und mein Gebrauch der aktuellen digitalen Kommunikationmsmittel effizient und verantwortlich? — … und mittendrin kreuzt jemandWeiterlesen