Themen – Meinungen Kategorie

Maria mujer
CHILE, Paulina Johnson • In Zeiten, die so komplex sind wie die, in denen wir leben, können wir darauf vertrauen, dass es eine Mutter gibt, die über unser Land, über alle Kinder dieser Erde wacht und die uns auf unserem unsicheren Weg begleitet: in Freuden, in Sorgen, in Pandemien, die beängstigend sind, in der Gewalt, die uns auf verschiedenen Ebenen und auf tausend Arten so sehr verletzt. Sie gibt uns die Hoffnung zurück, dass der Herr derjenige ist, der die Geschichte leitet. Sie erneuert uns im Glauben, so dass wirWeiterlesen
La verdad nos hace libres
Paz Leiva, España • Nietzsche sagt einmal: „Verschwiegene Wahrheiten werden giftig.“ Will heißen: Dinge, die in der Luft liegen, oder Wahrheiten, die früher oder später doch in die Öffentlichkeit hineindringen, die man allenthalben ahnt, wenn man sie auch nicht recht glauben kann, werden früher oder später zu giftigen Pfeilen, die verwunden und töten können. Es ist darum ratsam, sie rechtzeitig auszudrücken und zur Diskussion zu stellen.— Das sage nicht ich, das sagt Pater Kentenich in der Apologia pro vita mea im Jahr 1960. Vor einiger Zeit las ich ein WerkWeiterlesen
Economy of Francesco
ECONOMY OF FRANCESCO • The Economy of Francesco, die internationale Veranstaltung, die junge Ökonomen und Unternehmer aus der ganzen Welt zusammenbringt, beginnt am heutigen Donnerstag, den 19. November, und wird live auf dem Portal francescoeconomy.org übertragen. Papst Franziskus hat seine „virtuelle“ Teilnahme mit einer Videobotschaft an die jungen Teilnehmer, die über das Internet mit der Basilika des Heiligen Franziskus von Assisi verbunden sind, bestätigt. Zu diesem Anlass wird am 21. November um 23.00 Uhr (italienische Zeit) das Christus-Erlöser-Statue in Rio de Janeiro mit den symbolischen Farben der Economy of FrancescoWeiterlesen
mujer

Veröffentlicht am 18.11.2020In Kentenich, Themen - Meinungen

Das Bild der Frau

Von María Rosario Zamora, Chile • Wenn ich wieder einmal über die Anschuldigungen des Missbrauchs von Ordensfrauen lese, entsteht in mir der Konflikt über das Frauenmodell, unter dem unsere Institutionen geschaffen wurden, im Gegensatz zu dem gleichberechtigten Modell, das wir heute aufbauen wollen. Diese Formen des Missbrauchs, die heute Frauen auf der ganzen Welt anprangern, sind das Ergebnis eines Frauenbildes, das der katholischen Kirche nicht fremd ist. Dank der feministischen Bewegungen können wir es heute hinterfragen und über vergangene und gegenwärtige Ereignisse nachdenken.— Die Frau im Wandel der Zeit ParadoxerweiseWeiterlesen
Dilexit ecclesiam
Pfr. Kurt Faulhaber, Deutschland • „Kentenichkrise und Kirchenkrise – zeitgleich. Was haben sie in den Absichten Gottes miteinander zu tun? Zwei Vorgänge, die unsere Herzen außergewöhnlich bewegen. Wie zwei Wellen, die aufeinander zulaufen und sich wechselseitig beeinflussen und verstärken“ – so eröffnete Pfr. Kurt Faulhaber aus dem Institut der Schönstatt-Diözesanpriester vor über einem Monat einen Vortrag auf der Delegiertentagung der deutschen Schönstatt-Bewegung. Ein Vortrag, spezifisch auf diesen Moment und auf die Situation in Deutschland zugeschnitten. Doch da war jemand, der keine Ruhe gab und immer wieder bedauerte, dass es damalsWeiterlesen
Kritik
von Inge Wilhelm, Deutschland • Sehr geehrtes Redaktionsteam, mit wachsendem Befremden verfolge ich in den letzten Wochen einige Artikel auf der Seite schoenstatt.org. Die Überlegungen, die in dem Beitrag der Redaktion „Ein Moment der Unterscheidung“ (29.102020) zur Veröffentlichung des Buches von Frau von Teuffenbach formuliert wurden, haben mich, gelinde gesagt, in Erstaunen versetzt. Getoppt wurden sie nun vom „Offenen Brief an Frau von Teuffenbach“ von Paz Leiva (14.11.2020). Der Artikel endet mit einem Dank an Frau von Teuffenbach für die von ihr geleistete Arbeit. Als Fazit heißt es: „Besser dieWeiterlesen
TAGUNG ZUM GEISTLICHEN MISSBRAUCH, Maria Fischer • Es war nicht die erste Auseinandersetzung der katholischen Kirche mit dem Thema geistlicher Missbrauch; in Frankreich und in Österreich hatte es bereits Tagungen zum Thema gegeben. Was war in Leipzig anders? Gleich am Anfang gab es zwei ausführliche, ehrliche, aufwühlende Zeugnisse von Betroffenen geistlichen Missbrauchs in neuen geistlichen Gemeinschaften. Mit Namen, Gesichtern und Geschichte. Das hat verändert, hieß es am Ende der intensiven und im besten Sinne des Wortes anstrengenden Online-Tagung „Gefährliche Seelenführer? Geistiger und geistlicher Missbrauch“. An der Tagung am 12. undWeiterlesen
kintsugi
Manuel de la Barreda Mingot, España • „Sehr gut haben wir schon. Mal sehen, was wir jetzt tun können, damit es so bleibt“. So oder ähnlich sagt Michelle Pfeiffer in dem Film „Dangerous Minds – Wilde Gedanken“ („Dangerous Minds“ 1995) gesagt. Die Protagonistin, eine neue Lehrerin, die an einer problembelasteten Highschool in Kalifornien ankommt und der Klasse mit den am stärksten gefährdeten Schülern zugeteilt wird, sagt diesen Satz zu Beginn des Schuljahres. Sie ändert deren Perspektive und schafft es, ihre Studenten von diesem Anfang an in eine neue Richtung zuWeiterlesen
carta juventude Brasil
OFFENER BRIEF AN DIE SCHOENSTATTFAMILIE VON BRASILIEN • Mehrere Mitglieder der Schönstatt-Jugend aus der Südost-Region Brasiliens wollen angesichts der aktuellen Situation der Schönstatt-Bewegung der gesamten Schönstattfamilie über schoenstatt.org ihren offenen Brief an die Schönstattfamilie in Brasilien anbieten, mit dem sie in Brasilien und darüber hinaus einen Dialog zu den aktuellen Themen anstoßen möchten. —   Liebe Schönstattfamilie von Brasilien, Einige Mitglieder der Mädchen- und Mannesjugend in der Region Südost haben angesichts der Veröffentlichungen der letzten Tage über Pater Kentenich und Missbräuche in Schönstatt den folgenden offenen Brief vorbereitet. Wir habenWeiterlesen
Wilfried Röhrig und Klaus Glas, Deutschland • Einstieg: Eine fiktive Geschichte. Man denke sich folgende Situation: ein größeres Familientreffen. Unter den Anwesenden sind zwei Schwestern. Während die eine, nennen wir sie Martina, in den letzten Jahren bei solchen Treffen stets anwesend war, ist die andere, nennen wir sie Petra, zum ersten Mal seit langer Zeit wieder dabei. Im Laufe des Gesprächs kommen sie auf die vor Jahren verstorbene Mutter zu sprechen. Petra prangert unvermittelt die „herzlose und dominante“ Mutter an, die sie „immer nur kritisierte“ und „nie ein lobendes Wort“Weiterlesen