Themen – Meinungen Kategorie

HÖRDE – UND WAS NUN?, Prof. Dr. Alejandro Blanco Araujo, La Plata, Argentinien • Liebe Schönstattfamilie! Die Reflexion zum heutigen Tag beginne ich mit unserer Erfahrung im Priesterbund, der heute an ein Ziel gekommen ist, nach dem wir uns alle seit langem sehnten. Heute, auf den Tag genau 100 Jahre nach der Gründung des ersten Apostolischen Bundes von Schönstatt – und erst jetzt – , haben die Priester der verschiedenen Regionen des weltweiten Priesterbundes formal und offiziell beschlossen, den Internationalen Bund der Schönstatt-Priester zu gründen. Das war vor einigen StundenWeiterlesen

Veröffentlicht am 22.08.2019In Hörde, Themen - Meinungen

100 Jahre Hörde

Predigt beim Pontifikalamt am 18.08.2019 in Schönstatt, Bischof Dr. Michael Gerber, Fulda • „Die Zeiten sind ernst und die Menschen vielfach unfähig, in diesem sich jetzt vollziehenden Läuterungsprozess stark zu bleiben. Sie verfallen in Anklagen gegen Gott und das Gute, sie verlieren den Glauben an das Gute und an die Menschen.“[1] —   Liebe Schwestern und Brüder! Dieses Zitat scheint einem der aktuellen Kommentare zum Zeitgeschehen entstammen. „Die Zeiten sind ernst…“ wir denken an die aktuellen globalen Spannungen, an das Auslaufen des Abrüstungsvertrages INF zwischen USA und Russland, an denWeiterlesen
P. Elmar Busse • Wenn man auf der Heiligtums-App  oder einer Weltkarte die über 200 Schönstatt-Heiligtümer sieht, dann ist es offensichtlich: Schönstatt ist eine weltweite katholische Erneuerungsbewegung mit einer besonders intensiven Dynamik in Lateinamerika. Doch wie hat alles angefangen? Im Nachhinein wurde der Vortrag Pater Kentenichs  vom 18.Oktober 1914 im renovierten Friedhofskapellchen auf dem Gelände der Pallottiner in Vallendar-Schönstatt als die Geburtsstunde der Schönstatt-Bewegung, als aufsprossender Same einer neuen Spiritualität, die in den illegal aus dem KZ Dachau geschmuggelten Schriften des Gründers ihre letzte Abrundung erfuhr, und als kühner TraumWeiterlesen
Ignacio Serrano del Pozo, Chile • Ich habe diese Kolumne über das Gedenken des 31. Mai geschrieben, wobei ich versuche, diesen Meilenstein Schönstatts nicht so sehr im Rückblick auf das historische Geschehen, sondern aus der aktuellen Krise der Kirche zu lesen. — Zeit der Erinnerung und Zeit der Reflexion im Heute Schönstatts und der Kirche Am kommenden 31. Mai feiern wir als Schönstatt-Bewegung 70 Jahre Mission, die Pater Kentenich uns vom Heiligtum in Bellavista anvertraut hat: einen Kreuzzug für organisches Denken, Leben und Lieben oder die vollkommene Wiederherstellung des natürlichenWeiterlesen
KENTENICH-KOMMUNIKATION, Cristina Tagle und Maria Fischer • „Du glaubst nicht, wie sehr mich die „Schönstattnachrichten“ berühren! Es ist, als würde man sich jeden Montag noch ein wenig mehr in Schönstatt verlieben“, schreibt Cristina „Kiki“ Tagle aus dem ersten Kurs des Familienbundes in Chile, letzten Dienstag, nachdem sie den wöchentlichen Newsletter von schoenstatt.org erhalten hatte,  der seit Jahren von Monina Crivelli, Mitbegründerin von schoenstatt.org,  jeden Montag zusammengestellt und versandt wird.  Kiki ist einer der fast sechstausend Empfänger dieses Newsletters, der Montag bis Montag die Tür zu schoenstatt.org öffnet. Und  jeden MontagWeiterlesen
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Veröffentlicht am 31.12.2018In Themen - Meinungen

Ein neues Jahr

Francisco Javier Pistilli Scorzara, P.Sch., Bischof von Encarnación, Messe zum Jahresende 2018 • Im Leben sind Anfang und Ende einzigartige Realitäten. Es gibt nur einen Anfang und es kann nur ein Ende in einem Werk geben. Doch die Dynamik von Anfang und Ende begleitet unser ganzes Leben. Ein Tag, eine Nacht, ein Arbeitstag, eine Aussaat, eine Ernte, ein Kurs, ein Projekt, eine Verpflichtung. Ebenso eine Lebensphase, ein Weg, ein Gebet, ein Lied, ein Versprechen, ein Zorn, eine Krankheit, eine Begegnung, ein Fest, ein Abschied. Auch eine Träne, ein Lachen, einWeiterlesen
carta de la juventud
BRIEF DER CHILENISCHEN JUGEND, Sebastián Pineda Oyarzun mit Maria Fischer • „Unser Ziel mit diesen Worten ist es, den ‚den Volljährigkeitsausweis hervorzuholen‘, wie Papst Franziskus es uns bei seinem Besuch im Januar gesagt hat. Es war bei der gleichen Ansprache in Maipú, bei der er uns einludt, Klartext zu reden und die Erneuerung zu sein, die die Kirche braucht. Wir nehmen diese Herausforderung und ihre Konsequenzen an und übernehmen auch die Verantwortung für das, was wir hier sagen – Gutes und Schlechtes – und wissen uns voll und ganz verantwortlichWeiterlesen
CHILE, Francisco Javier Troncoso • Chile, aktuelle Nachrichten: CORFO (staatliche Agentur) erobert gerade den Pokal zurück. CORFO, die Wirtschaftsförderungsgesellschaft von Chile, in der ich gearbeitet habe und in der Mario Hiriart in den 40er Jahren tätig war, erlitt im Jahr 2003 einen Betrug in Höhe von 85 Millionen US Dollar. Möglich wurde das durch eine Schwachstelle im Management-Systeme, auf die die Aufsichtsbehörde schon lange hingewiesen hatte. In einem Versuch, die Sache herunterzuspielen, sagte Präsident Lagos damals: „Sie haben das Tafelsilber geklaut, das Tafelsilber kommt zurück, Sache erledigt.“—   Jetzt, 15Weiterlesen
Ingeborg und Richard Sickinger,  Österreich • „Uns bewegt: Was hat Schönstatt der Kirche zu geben?“, so Ingeborg und Richard Sickinger. Ihre Antwort: Freie, starke, katholische Familien – und das nicht als eine Idee oder Theorie, sondern mit einem Masterplan, wie das umgesetzt werden kann. Eine Botschaft, die die beiden immer wieder verkünden, zuletzt beim Welttreffen der Familien in Irland im Rahmen eines Podiums mit dem Titel: Wer wäscht das Geschirr ab? – Papst Franziskus über die kleinen Dinge, die im Familienleben wichtig sind. Gerne nehmen wir das Angebot an, denWeiterlesen
BEGEGNUNG MIT PATER KENTENICH, P. José María García Sepúlveda • „Wo ist meine Kartoffel?“ – eine etwas überraschende Frage von Pater Josef Kentenich, dem Gründer Schönstatt, beim Betrachten eines Fotos von Seminaristen der Schönstatt-Patres. „Meine Kartoffel“ war der Spitzname, den P. Kentenich einem von ihnen gegeben hatte. Diese Geschichte erzählte mir kürzlich der heutige Bildhauer Juan Fernández, auf den P. Kentenich sich als „seine Kartoffel“ bezogen hatte.— Ein Spitzname oder eigentlich ein Symbol, das er mit tiefer Freude in der Erwartung des 50. Todestages des Gründers Schönstatts teilt. Und derWeiterlesen