Themen – Meinungen Kategorie

Madrugadores de Guatemala
CHILE, Rafael Mascayano • Wenn ich in letzter Zeit an Seminaren, Tagungen und Konferenzen zu sozialen Themen teilnehme, fällt mir immer wieder auf, wie wichtig die Arbeit von Frauen in der Gemeinschaft ist, zum Beispiel in Dörfern, Lagern, Vierteln, Gemeinden und Pfarreien. Meistens sind sie es, die „Suppenküchen“, „Altenpflege“, „Betreuung von Minderjährigen, damit ihre Mütter arbeiten gehen können“, „Unterstützung der Schularbeit von Kindern in diesem Sektor“, „Gemeindezentren“, „Bau von Wohnungen“ und so weiter und so fort in die Hand nehmen… Frauen sind hervorragend in der Lage, Aktionen und Unterstützungsnetzwerke inWeiterlesen
Mural en la Casa de Familia, La Plata - Sofía
Von Bárbara de Franceschi, Spanien • Ich beginne meine Überlegungen mit dem Bekenntnis, dass von allen Meilensteinen in der Geschichte Schönstatts der dritte, „der 31. Mai“, derjenige ist, der mich vor 40 Jahren, als ich erstmals davon hörte, am meisten geprägt hat. Natürlich hat mich die Gottesmutter in ihrem Heiligtum mit ihren drei besonderen Gnaden wie ein Magnet angezogen, von dem ich mich bis heute nicht trennen konnte. Sie ist auch der Hauptansprechpartner, der Pater Kentenich dazu bewegt hat, die ersten Sodalen zu erziehen, und diese dazu, sich unter demWeiterlesen
Milestone Meilenstein
P. Pablo Gerardo Pérez, Argentinien (auf www.schoenstatt.org.ar) • Dritter Meilenstein: Es ist gut zu wissen, was wir feiern und welche Dimension das hat, was wir feiern. Die jüngsten Veröffentlichungen (Studienausgaben) von Pater Eduardo Aguirre mit reichhaltiger Dokumentation zeigen uns, wie komplex dieser Moment der Geschichte war. Komplexer als wir uns vorstellen konnten. — Was den rein spirituellen und charismatischen Aspekt angeht, so erneuert uns dieses Jubiläum in der Sendung Schönstatts gegenüber der Kirche und der Gesellschaft. Das ist es, was Pater Kentenich mit der angestoßenen Diskussion über Schönstatt beabsichtigt hat.Weiterlesen
Wolken

Veröffentlicht am 26.05.2024In Themen - Meinungen

Wolken „impfen“

P. Elmar Busse, Deutschland • Der amerikanische Chemie-Nobelpreisträger Irving Langmuir (1932), der eigentlich über elektrostatische Aufladungen in Gasen forschte, kam „nebenbei“ auf die Idee, dass man mit gefrorenem Kohlendioxid, dem so genannten Trockeneis, das in kleinsten Partikeln in eine Wolke gesprüht wird, Wolken zum Regnen bringen könnte, weil sich an diesen künstlich eingebrachten Kondensationskeimen Wassertropfen bilden können, die dann abregnen. Andere griffen seine Idee auf, experimentierten weiter und erzielten mit Silberjodidmolekülen, die von Flugzeugen in die Wolke gesprüht und verwirbelt wurden, brauchbare Ergebnisse. — Wenn man bedenkt, dass man knappWeiterlesen
libro
Manuel de la Barreda, Spanien • In diesen Tagen lese ich ein Buch, das mir sehr gut gefällt. Es heißt „Nuevas evidencias científicas de la existencia de Dios“ (Neue wissenschaftliche Beweise für die Existenz Gottes) von José Carlos González-Hurtado. Vom Verlag Voz de Papel in Spanien, ISBN 978-8419498700, auch in englischer Übersetzung erschienen. Ich gebe alle Informationen des Buches an, um mir und dem Leser eine Fülle von Anführungszeichen und wörtlichen Zitaten aus dem Buch zu sparen. — Die Wissenschaft bestätigt die Existenz Gottes Obwohl es über viele wissenschaftliche BegriffeWeiterlesen
CHILE, Redaktion schoenstatt.org •  José María Fuentes, Mitglied des Schönstatt-Männerbundes in Chile, hat der Redaktion von schoenstatt.org ein Arbeitspapier zugesandt, das im Auftrag des Landespräsidiums von Schönstatt Chile erstellt wurde mit dem Ziel, Personen und Gemeinschaften einzuladen, über das Jubiläum von 75 Jahren „31. Mai 1949″ nachzudenken, jenem wichtigen Moment in der Geschichte Schönstatts, der sich auch nach 75 Jahren immer noch dem Verstehen und Erklären widersetzt (Es reicht, dazu aufzufordern, über das Ereignis und/oder seine Botschaft oder Bedeutung zu sprechen, ohne „31. Mai“ oder „Kreuzzug“ zu sagen, um dieWeiterlesen
Kohärenz
Von Patricio Young, Chile • Wir tun es wieder. Wir feiern wieder ein Jubiläum. Diesmal ist es 75 Jahre „31. Mai“. Ein weiteres Beispiel für Schönstätter Datumsfimmel, unverständliche Binnensprache und die Neigung, ein Ereignis oder ein Element der Spiritualität mit der Aura des Geheimnisvollen zu umgeben? Oder einfach Bequemlichkeit, um nicht über die konkrete Anwendung heute reden zu müssen? Wenn wir vom „31. Mai“ sprechen, sprechen wir von einem Datum (31.05.1949), von einem historischen Ereignis und von einem Inhalt, der zu einem Auftrag wird … und der, um nicht zurWeiterlesen
Año Santo 2025
Von  Matěj Pur, Schönstatt-Männerliga, Tschechien•  Vor einigen Jahren hat die italienische Theologin und Historikerin Dr. Alexandra von Teuffenbach der Welt eine Sicht vom Grund für das Exil Pater Kentenichs offenbart. Ganz Schönstatt protestierte gegen ihre Einseitigkeit, und alle wussten, dass es so schlimm nicht war.Vor einigen Monaten hat der chilenische Professor und Doktor der Philosophie, Ignacio Serrano del Pozo von der Universität Andrés Bello, eine Antwort gegeben, die in Teología y Vida 64/2 (2023), S. 195-221[1] veröffentlicht wurde. Es gibt danach in den Berichten des Visitators keinen Hinweis auf MissbrauchWeiterlesen
Nähmaschine
Von P. Elmar Busse • „Mutti, kannst du mir die Hose länger ma­chen?“ – „Mutti, kannst Du mir den Rock weiter machen?“ Mutti kann das, denn sie hat eine Nähmaschine und einen Nähkurs besucht. Schon 1814 reichte der österreichi­sche Schneider Madersperger das Patent der ersten Nähmaschine ein. Die grundle­gende Idee war, mit zwei Fäden zu arbei­ten, wobei der eine unterhalb des Stoffes auf einer kleinen Spule auf seine Verwen­dung wartete. Das Hauptproblem war: Wie kann man Ober- und Unterfaden so miteinander verschlingen, dass tatsächlich eine haltbare Naht zustande kommt? —Weiterlesen
Factfullness

Veröffentlicht am 06.03.2024In Themen - Meinungen

Warum ich Hoffnung habe

César Fernández-Quintanilla, Spanien •  Wir schauen uns um, und was sehen wir? Ungleichheit und bewaffnete Konflikte. Einen Mangel an guten politischen Führern. Polarisierung in Gesellschaft und Kirche. Gender-Ideologie und Pornographie. Leere Kirchen und eine Gesellschaft, die sich zunehmend von transzendenten Ideen und dem Bewusstsein Gottes entfernt. Der globale Wandel scheint die Nachhaltigkeit unseres Planeten zu bedrohen. In einer Zeit, in der schlechte Nachrichten alltäglich sind, ist es leicht, sich von Negativität mitreißen zu lassen. In dieser Situation wächst das Gefühl der Ablehnung gegenüber der Welt, wie sie heute ist, undWeiterlesen