Solidarität Schlagwort

ARGENTINIEN, Editorial Tribuna • Auch in Zeiten einer Pandemie hört die Solidaritätsarbeit, die die mehr als hundert Missionare der Apostolischen Schönstatt-Bewegung in Rio Tercero leisten, nicht auf. Die Gruppe, die hauptsächlich aus älteren Frauen besteht, arbeitet derzeit an der Herstellung warmer Kleidung für Erwachsene und Kinder. Darüber hinaus überreichten sie der Stadtverwaltung vor einigen Wochen Mäntel und Mützen für das Gesundheitspersonal. — „Wir stellen derzeit Steppdecken für Kinderbetten, Babytaschen, Mäntel und Schals für Senioren in Tagespflegeheimen her“, schwärmt Dominga Sandrone, Koordinatorin der Gruppe. „Pochola“, wie jeder sie kennt, ist eineWeiterlesen
CHILE, P. Francisco Pereira, Jorge Gómez Alemparte / María Fischer• Der Lateinamerikanische Bischofsrat schließt sich den Bemühungen und Aktionen gegen alle Formen von Gewalt gegen Kinder an. Dies kommt in seiner Botschaft zum Internationaler Tag der Kinder als unschuldige Aggressionsopfer am 4. Juni zum Ausdruck. „Unsere Kinder brauchen zu jeder Zeit Zärtlichkeit und Schutz, denn sie sind die Hoffnung der Gesellschaft, der Kirche und der Menschheit“. Was tut Schönstatt eigentlich zum Schutz der Kinder, vor allem der verletztlichsten? Die Antwort sind nicht nur Erziehungskurse oder Schulen und alle Arten derWeiterlesen
COSTA RICA, Tatiana López •  Der März kam, ein Monat von großer Bedeutung für Costa Rica. Der 19. wurde mit großer Vorfreude erwartet, denn es sollte der Jahrestag der Einweihung unseres Heiligtums der Familie der Hoffnung gefeiert werden. Alles verlief relativ normal, und die Vorbereitungen für diesen großen Tag gingen weiter. Aus der alten Welt erreichte uns die Nachricht, dass Mailand unter Ansteckung mit einem neuen Virus leidet, der aus China gekommen sei, und gleichzeitig hörten wir, dass Madrid erste Opfer hatte. Diese Ereignisse schienen so weit weg zu sein.Weiterlesen
EL SALVADOR, Maria Fischer • Am Sonntag, dem 31. Mai, hinterließ der Trropensturm Amanda auf seinem Weg durch das nördliche Mittelamerika eine Spur der Zerstörung und des Todes; mindestens 18 Menschen wurden getötet und unzählige Häuser und Straßen weggespült, vor allem in El Salvador, dem am schwersten betroffenen Land. Offiziellen Angaben zufolge, die in San Salvador veröffentlicht wurden, betraf der Troensturm 24.125 Familien, deren Häuser ganz oder teilweise zerstört wurden. Außerdem wurden 154 Erdrutsche gemeldet, von denen 83 „schwere“ Erdrutsche waren, so dass die betroffenen Straßen unpassierbar und zahlreiche DörferWeiterlesen
SPANIEN, Pilar de Beas • Für mich begann die Ausgangssperre am 10. März aufgrund einer Lungenentzündung, von der ich bis heute nicht weiß, ob es COVID-19 war. Nachdem ich behandelt und das Antibiotikum verabreicht worden war, spürte ich immer stärker den dringenden Bedarf, „etwas zu tun“. Ich wandte mich sogar an ein Krankenhaus, um (in meiner Unschuld) bei Anrufen bei den Angehörigen von Kranken zu helfen, denn was mich von Anfang an am meisten beunruhigte, war die Einsamkeit von Menschen, die ohne Begleitung ihrer Angehörigen im Sterben lagen. — HierWeiterlesen
ARGENTINIEN, Claudia Echenique und Tita Ríos • Sollen 50 Kinder ohne einen Imbiss und ohne Katechismus bleiben? Kann doch nicht sein. Eine Gruppe von Missionaren der Kampagne der Pilgernden Gottesmutter in der Stadt Nogoyá, Entre Rios, organisierte sich mit aller notwendigen Vorsorge, um den Familien vom Bildstock der Gottesmutter von Schönstatt aus weiterhin diese kleine Hilfe anzubieten. Denn wie an vielen Orten geht auch hier das Leben über die Bildstöcke.— Wegen der Pandemie und der obligatorischen sozialen Isolation wurden alle Gruppenaktivitäten ausgesetzt, darunter die Katechese und auch der Nachmittagsimbiss fürWeiterlesen
PARAGUAY, Maria Fischer • „Der Handel in Ciudad del Este ist eines der am stärksten von der Quarantäne wegen Covid-19 betroffenen Gebiete. Trotz der schwierigen Situation begannen die Geschäftsleute jedoch eine riesige Solidaritätskampagne und lieferten Tausende von Kilogramm Lebensmittel und Krankenhausbedarf“. So beginnt ein Artikel in der Zeitung ABC Color aus Paraguay vom 12. April, Ostersonntag. Und es ist wirklich ein österlicher Artikel, da er von dem spricht, was am typischsten und gleichzeitig am herausforderndsten für diejenigen ist, die an die Auferstehung Jesu glauben, der vom Himmel heruntergekommen ist, umWeiterlesen
OSTERN 2020 – BOTSCHAFT VON PAPST FRANZISKUS BEIM SEGEN URBI ET ORBI • Die für die Ostermesse auf dem Petersplatz vorbereiteten Frühlingsblumen blieben in Holland. Wir blieben zu Hause. Wir sind zurückgekehrt zu den Feiern in den Häusern wie die ersten Gemeinden, und sind zugleich aus allen Nationen vor den Bildschirmen verflochten. Papst Franziskus ist gekommen, um zu uns zu sprechen und erneut die Stadt und den Erdkreis zu segnen. In seiner Rede, in der er wie jedes Jahr zu Ostern alle aktuellen Ereignisse der Welt Revue passieren ließ, hobWeiterlesen
KIRCHE IM HERAUSGEHEN IN ZEITEN VON CORONAVIRUS, Francisco Javier Pistilli Scorzara, Bischof von Encarnación, Paraguay • Wenn ein Virus auftritt, wird  in einer antikörperfreien Population seine Ausbreitung ausgelöst, und das Virus verursacht Chaos. Gleichzeitig werden andere Phänomene freigesetzt, hoch ansteckend, ebenso tödlich und mit länger anhaltenden Folgen. — Angst wird geweckt, die in der Bevölkerung exponentiell wächst und dem Faktor des viralen Erregers schnell gleichzieht und ihn noch übertrifft. Angst zeigt den Mangel an Antikörpern, die den Ausbruch anderer endemischer Pathologien auslösen. Es fehlen Antikörper, die Gelassenheit, Objektivität, Rationalität, UmsichtWeiterlesen
PARAGUAY, Juan Vicente Ramírez • Juan Vicente Ramírez, Unternehmer, Schönstätter, Generalkoordinator der CIEES (Internationale Gemeinschaft der Unternehmer und Führungskräfte Schönstatts) in Ciudad del Este. Außerdem Präsident der Handelskammer in der gleichen Stadt. Angesichts der Pandemie gab es für ihn kein Zögern, sondern nur ein „Machen wir uns an die Arbeit.“— Angesichts der Maßnahme der totalen Quarantäne in Paraguay (auch der Verkehr von Fahrzeugen ist mit einigen Ausnahmen verboten) wurden viele Arbeiterinnen und Arbeiter entlassen. Wir hatten das Gefühl, dass wir uns neu erfinden mussten. Vor 20 Tagen haben wir mitWeiterlesen