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Sexueller Missbrauch – und was nun?, P. Pedro Kühlcke • Das heutige Evangelium 1  zeigt uns einen ungeheuren Kontrast. Auf der einen Seite stehen die Jünger, die alles aufgegeben haben, um Jesus nachzufolgen. Auf der anderen Seite steht der namenlose „Reiche“: Er zog seine materiellen Güter der Nachfolge Jesu vor – und blieb allein mit seiner Traurigkeit. — Einen ähnlichen, vielleicht sogar noch stärkeren Kontrast erleben wir in diesen Tagen: Heute hat Papst Franziskus sieben Personen heiliggesprochen, leuchtende Beispiele der Heiligkeit in verschiedenen Lebenswegen [2] Unter ihnen Bischof Oscar Romero: ein Bischof,Weiterlesen
iglesia
Redaktionskolumne • So heftig war es noch nie. Wenn wir die Twitter-Accounts und die sozialen Netzwerke von Schönstatt öffnen, stehen wir vor einer Welle enttäuschter, verletzter und hasserfüllter Kommentare über unsere Bewegung. Und das ist gut zu verstehen. Es sind Kommentare, wie man siejetzt  ständig auch über die Kirche findet – in den Medien, den sozialen Netzwerken und den Gesprächen unter Gläubigen und Nicht-Gläubigen. Die katholische Kirche steckt wieder einmal in einem Strudel von Vorwürfen sexuellen Missbrauchs und des Missbrauchs von Macht und Gewissen. Und auch unser Schönstatt hat esWeiterlesen
Rosenkranz
BETEN WIR MIT PAPST FRANZISKUS, Redaktion mit Material von Popevideo und AICA • Eigentlich war etwas anderes geplant und das entsprechende Video wohl schon fertig. Doch dann kam der ungewöhnlich starke Aufruf des Papstes zum Rosenkranzgebet für die Kirche in der aktuellen Krise. Und nun ist das neue „Papstvideo“ mit dem Gebetsanliegen des Monats ein erneuter Appell zum Gebet für die Kirche in diesem Monat Oktober. Der Papst erinnert an die Nachstellungen des Teufels und die Fallen im Alltag: Der Teufel tut so als sei er mächtig. Er macht dirWeiterlesen
Wir veröffentlichen den Brief, den P. Juan Pablo Catoggio heute an die ganze Schönstattfamilie richtet.  — 29. September, 2018   Liebe Schönstatt-Familie, Seit einiger Zeit überlege ich mir, wie wir den Heiligen Vater in dieser besonders schwierigen Zeit unterstützen sollen und können, wo er offen und in aggressiver Weise bekämpft und die Kirche als Ganzes von innen massiv erschüttert wird. In der Schlussbotschaft des Kentenich-Jahres, am 15. September, habe ich mich an unseren Vater mit diesen Worten gerichtet: „Dilexit Ecclesiam! Unser Vater und Gründer, du hast wahrhaftig die Kirche überWeiterlesen
DEUTSCHLAND, Roberto González • Am vergangenen Wochenende haben wir das 50-jährige Jubiläum der Heimkehr Pater Kentenichs zu Gott begangen. Hier in Schönstatt war eine zahlenmäßig recht große Feier. Eine Frage ist mehrfach aufgetaucht: 50 Jahre sind vergangen, wohin gehen wir? — Während der sogenannten „Gründer-Nacht“ am 14. September traf sich die deutsche Familie in der Anbetungskirche, um offiziell das Jubiläum zu beginnen. Es wurde eine Analyse darüber gemacht, was diese 50 Jahre nach dem Tod des Gründers für Schönstatt bedeuten, und als Impuls wurde ein neues Fenster für die heutigeWeiterlesen
15. September 2018, Tupãrenda, Abschuss des Kentenich-Jahres, Bischof Francisco Javier Pistilli, Bischof von Encarnación • 1 Für wen halten mich die Menschen? Identität, Macht und Nachfolge Die Frage Jesu an seine Jünger findet im Kontext dessen statt, was viele Menschen sagen, nachdem sie die Macht des Herrn gesehen haben. Dieser neue Meister ist bekannt geworden durch seine vielen Wundertaten. Für wen halten mich die Menschen? Es geht nicht nur darum, seine Natur zu definieren, sondern seine Kraft, seine Macht, sein Geheimnis zu begreifen. Viele folgen dem Herrn, weil sie anWeiterlesen
Ingeborg und Richard Sickinger,  Österreich • „Uns bewegt: Was hat Schönstatt der Kirche zu geben?“, so Ingeborg und Richard Sickinger. Ihre Antwort: Freie, starke, katholische Familien – und das nicht als eine Idee oder Theorie, sondern mit einem Masterplan, wie das umgesetzt werden kann. Eine Botschaft, die die beiden immer wieder verkünden, zuletzt beim Welttreffen der Familien in Irland im Rahmen eines Podiums mit dem Titel: Wer wäscht das Geschirr ab? – Papst Franziskus über die kleinen Dinge, die im Familienleben wichtig sind. Gerne nehmen wir das Angebot an, denWeiterlesen
DILEXIT ECCLESIAM, Sarah-Leah Pimentel • Ich habe die Nachrichten gelesen und war schockiert. Nicht schon wieder! Boston im Jahr 2002. Der Rücktritt der chilenischen Bischöfe im Mai, nachdem sie zugegeben haben, Fälle von Missbrauch vertuscht zu haben. Die vielen Berichte in den vergangenen Jahren über irische Institutionen, ein möglicher Fall in einer Pfarrgemeinde, zu der ich einmal gehört habe –  wir haben aber nie herausgefunden, ob und wie er gelöst wurde -, die Geschichte einer Freundin, die nicht wusste, wie sie mit der Gebrochenheit ihres Mannes umgehen sollte, der ihrWeiterlesen
Im Gedenken an P. Humberto Anwandter, Redaktion • “Mit jedem Menschen, der stirbt, stirbt eine Welt“, sagt Gerhard Hauptmann, „doch keiner stirbt für sich allein. Jeder, der von uns geht, nimmt ein Stück von uns mit.“ Und lässt etwas von sich bei uns zurück. Als Christen wissen wir, dass er bei uns bleibt. Als am 29. Juli Pater Humberto Anwandter aus der Gründergeneration Schönstatts und der Schönstatt-Patres in Chile verstorben ist, da starb ein granz Großer, eine Bündniswelt, eine Bündnisgeschichte, eine Geschichte insbesondere des Bündnisses mit Pater Kentenich und desWeiterlesen
CHILE, Octavio Galarce und María Fischer • Am Sonntag, 29. Juli 2018, um 5.45 Uhr Ortszeit, ist P. Humberto Anwandter heimgegangen in die ewige Begegnung mit Gott. Wir danken für sein Leben und beten für ihn und alle, die um ihn trauern. — Ein großer geistlicher Sohn Pater Kentenichs ist kurz vor dem 50. Todestag seines geistlichen Vaters heimgegangen. Die Beisetzung von P. Humberto  war am Montag, 30. Juli um 15.00 Uhr in der Heilig-Geist-Kirche in Bellavista unter großer Beteiligung der Schönstattfamlilie. Zu seinem goldenen Priesterweihejubiläum im Jahr 2009 veröffentlichteWeiterlesen