Kentenich Kategorie

descubrimiento
Ignacio Serrano del Pozo • Wenn die Gründe für das Exil Pater Josef Kentenichs erläutert werden, denkt man oft, dass der letzte Grund für die ergriffenen Maßnahmen mit dem fehlenden Verständnis der prophetischen Botschaft des Gründers Schönstatts seitens der katholischen Kirche zusammenhängt. — Ich hingegen bin immer mehr davon überzeugt, dass, obwohl diese These eine gewisse Wahrheit hat, der eigentliche Grund für das Exil weniger mit seinem charismatischen Konzeption als vielmehr mit den provokativen oder revolutionären Ideen zu tun hat, auf die unser Vater seine Erkenntnisse oder Entdeckungen gründete: dieWeiterlesen
P. Alejandro Blanco
OFFIZIELLE VERLAUTBARUNG, Heinrich Brehm (Medienkommission Schönstatt) • Das Generalpräsidium des internationalen Schönstatt-Werkes hat im Sommer dieses Jahres die Einrichtung einer internationalen Forschungsgruppe auf den Weg gebracht, die für eine koordinierte, gemeinsame Aufarbeitung von Schlüsselthemen und Vorgängen der Schönstatt-Geschichte sorgen soll, die zum Exil des Schönstatt-Gründers Pater Josef Kentenich in Milwaukee geführt haben. Bei der Sitzung des Präsidiums vom 12. bis 14. Oktober 2020 wurden die Mitglieder der Forschungsgruppe offiziell ernannt.— Ziel ist es, eine kritische Ausgabe verschiedener Texte und Handlungsweisen Pater Kentenichs auf Augenhöhe des gegenwärtigen wissenschaftlichen Diskussionsstandes zu erarbeiten.Weiterlesen
BRASILIEN, Ana Paula Paiva • Am vergangenen 27. September fand in Brasilien „E-Kentenich“ statt: eine virtuelle Initiative von Studiengruppen zum  Denken des Vaters und Gründers. Es war das dritte Treffen des Studienzyklus 2020, und das Thema drehte sich um die Gesellschaftsordung, motiviert durch Texte Pater Josef Kentenichs zur sozialen Frage, wie sie von Pater Humberto Anwandter vor Jahren in seinem Buch zusammengetragen worden sind.— E-Kentenich: eine Initiative für ein Land so groß wie ein Kontinent E-Kentenich entstand als Antwort für die brasilianische Schönstattfamilie, besonders im Hinblick auf die Notwendigkeit derWeiterlesen
Kentenich
Wilfried Röhrig und Klaus Glas, Deutschland • „Klaus Glas und ich haben uns vor ein paar Wochen mal zusammengetan und intensiv über die gegenwärtige Situation in der Causa Kentenich gesprochen. Aus unserem Austausch sind sieben Thesen erwachsen, die wir gerne an alle Interessierten weitergeben möchten. Wir verstehen unsere Überlegungen als Impuls für den weiteren Entwicklungsprozess und würden uns über eine Veröffentlichung auf schoenstatt.org freuen!“ Gerne. Und auch wir von der Redaktion schoenstatt.org wünschen uns wie schon bei früheren Beiträgen viele Kommentare. — 1Offenheit statt Geheimniskrämerei Sogenannte „Familiengeheimnisse“ sollten nicht längerWeiterlesen
ARGENTINIEN, Maria Fischer • Es gibt viele Möglichkeiten, an den 15. September, den Todestag von Pater Joseph Kentenich, zu erinnern, und dieses Jahr wird das Gedenken im Rahmen der Erschütterungen der Pandemie und einer medialen Hinterfragung der Person Pater Kentenichs sein, die Schönstatt ebenso unvorbereitet wie tief getroffen hat. Es kann wie es war zu aller Zeit mit Messen, mit Fürbitten, Gebeten um die Seligsprechung, mit Erinnerungsmarathons, Videos und Fotos geschehen – oder mit einer Bischofsweihe. Damit, dass ein Schönstätter und auf diese Weise eine ganze Bewegung sein Leben inWeiterlesen

Veröffentlicht am 30.08.2020In Kentenich

In Milwaukee „nichts“ sein

Miguel Lasso de la Vega Zamora, Familienliga, Madrid, Spanien • Ein heftiger Sturm ist in den letzten Wochen aufgezogen aufgrund der Untersuchung von Dokumenten, die bisher in den Archiven des Vatikans unter Verschluss waren und die unseren Gründer und die Umstände, die ihn ins Exil nach Milwaukee geführt haben, direkt betreffen. Und ich benutze hier das Wort Exil anstelle von Verbannung, weil die Trennung Pater Kentenichs von seinem Werk sowie sein Weggang von Schönstatt, dem Brennpunkt der Ausstrahlung, und dann von Europa als „Suspendierung“ betrachtet wurde, um die päpstliche kanonischeWeiterlesen
Interview mit P. Juan Bautista Duhau • In einem persönlichen Gespräch zwischen Pater Josef Kentenich und einer Marienschwester fragte ihn letztere, was passieren würde, wenn er nicht mehr da wäre, um das Werk zu leiten. Mit einem prophetischen Blick antwortete er: „Fünfzig Jahre nach dem Tod eines Gründers besteht die große Gefahr, dass eine Gemeinschaft in eine schwere Krise gerät.“ Sichtlich betroffen, antwortete seine Gesprächspartnerin, ob dies auch auf Schönstatt zutreffe. „Gewiss, es kann passieren“, fuhr der Vater und Gründer fort, „aber nur, wenn die Familie ihren grundlegenden Stärken nichtWeiterlesen
Redaktion schoenstatt.org • Die letzten Wochen waren für alle sehr intensiv, aber wir sind sehr stolz darauf, dass wir all Ihre Anliegen und Empfindungen aufgreifen konnten und hoffen und vertrauen darauf, dass wir dazu beigetragen haben, aus der Freiheit des Einzelnen einen Raum für Meinungen und Meinungsaustausch zu schaffen, in dem die Vielfalt innerhalb Schönstatts und damit sein Reichtum sichtbar wird.  — Dieser Reichtum ist ohne Zweifel für die künftige Entwicklung der Bewegung zu berücksichtigen, in der es Platz für alle gibt, in der niemand außen vor gelassen wird, dieWeiterlesen
Wilfried Röhrig, Deutschland • „Seit Wochen verfolge ich die sehr hilfreichen Veröffentlichungen auf Ihrer Homepage zur gegenwärtigen Diskussion um die Person Pater Kentenichs, angestoßen durch Beiträge von Dr. Alexandra von Teuffenbach. Letzte Woche war auf Spurensuche.de ein Artikel von mir zu finden, der vor allem der Frage nachgeht, was (psychologisch) hinter den Angriffen der Autorin stecken könnte“, schreibt Wilfried Röhrig, Jahrgang 1955, Lehrer für Religion und Sport, Liedermacher, Mitglied der Schönstatt-Familienbewegung. „Ob diese Überlegungen auch auf schoenstatt.org veröffentlicht werden könnten? Was „Spurensuche“ angeht, so liegen die Rechte jeweils bei denWeiterlesen
FRAGEN ZU  P. KENTENICH, Maria Fischer mit Team Schoenstatt.org • „Der Gründer Schönstatts wurde nie rehabilitiert. Dieser Brief von Ratzinger beweist es“, verkündet ein neuer Artikel von Sandro Magister in großen Lettern, geschrieben aus dem Material, das ihm Alexandra von Teuffenbach überlassen hat. Auf den gleichen Brief bezieht sich ein Artikel auf katholisch.de, ebenfalls am heutigen 3. August erschienen. Der Brief des damaligen Kardinal Josepf Ratzinger, Präfekt der Glaubenskongregation, aus dem Jahr 1982, gerichtet an den General der Pallottiner, ist echt – allerdings ist es nicht der jüngste Brief, denWeiterlesen