Kentenich Kategorie

Dachau
DEUTSCHLAND, Schw. M. Elinor Grimm / Maria Fischer • „Dachau – die Bedeutung dieses Namens ist aus der deutschen Geschichte nicht auszulöschen. Er steht für alle Konzentrationslager, die Nationalsozialisten in ihrem Herrschaftsbereich errichtet haben“, so der selbst mehrere Jahre im KZ Buchenwald inhaftierte Publizist Eugen Kogon. Auch aus der Geschichte Schönstatts ist Dachau nicht auszulöschen, waren doch P. Josef Kentenich und mehrere Schönstattpriester dort inhaftiert. Besuche in der Gedenkstätte Dachau sind hart. Und notwendig, um die Schönstatt-Perspektive von „Dachau“ nicht zu idyllisieren oder zu isolieren, sondern in den realen historischenWeiterlesen
Kentenich Buch Urteil
DEUTSCHLAND, Maria Fischer • Nicht nur in Brasilien kämpfen die Schönstätter Marienschwestern mit rechtlichen Mitteln – gegen die Stadt Santa Cruz do Sul und große Teile der Schönstattbewegung wegen des von ihnen geplanten Verkaufs von Schönstattgelände und -heiligtum und geplanten Abriss des letzteren -, sondern auch in Deutschland, dort allerdings vor Gericht, und zwar um Unterlassung bestimmter Äußerungen in einem längst veröffentlichten und übersetzten Buch gegen die Historikerin Dr. Alexandra von Teuffenbach und den Bautz-Verlag. Ein Buch allerdings, das in Schönstatt und weltweit mehr Wellen geschlagen hat als kaum einesWeiterlesen
Vatikan Archive
Redaktion schoenstatt.org • Datiert ist das Buch oder zumindest sein Vorwort auf das Fest Maria Heimsuchung 2021 – wobei nicht klar ist, ob damit der 31. Mai gemeint ist, an dem es in der Weltkirche gefeiert wird, oder der 2. Juli, an dem es in den deutschsprachigen Ländern begangen wird. Beide Daten sind gewichtig, als Jahrestag des „dritten Meilensteins“ der Schönstattgeschichte (31.5.1949) oder als Jahrestag der Veröffentlichung jenes ersten Artikels von Dr. Alexandra von Teuffenbach über ihre Funde in der Vatikanischen Archiven sowie im Archiv der Pallottiner in Limburg, derWeiterlesen
P. Alberto Eronti
P. Alberto Eronti. Anlässlich meines Goldenen Priesterjubiläums • Anlässlich des 100. Geburtstages von Pater Josef Kentenich fragte ein Journalist Pater Alex Menningen aus der Gruppe derjenigen, die Schönstatt 1914 mitbegründet hatten: „Wie war das für Sie, Ihr ganzes Leben im Schatten eines großen Menschen zu verbringen?“ Die Antwort lautete: „Ich habe mein Leben nicht im Schatten, sondern im Licht eines großen Mannes verbracht.“ Ich mache mir diese Worte zu eigen. — Mein erstes Wissen über Pater Kentenich stammte aus dem, was mir über ihn erzählt wurde, und aus den Schriften,Weiterlesen
Dachau

Veröffentlicht am 14.07.2021In Kentenich

Dachau – weit weg oder doch nicht?

DEUTSCHLAND, Maria Fischer • Der erste wichtige Schritt innerhalb der langfristig angelegten „Neukonzeption der KZ-Gedenkstätte Dachau“ ist die Produktion eines neuen Dokumentarfilms zur Vorführung im Kinosaal der Hauptausstellung der KZ-Gedenkstätte Dachau. „Das Konzentrationslager Dachau“ ist ein Überblicksfilm zur Geschichte des Konzentrationslagers Dachau und seiner Nachgeschichte von 1945 bis heute, der in der Hauptausstellung der KZ-Gedenkstätte Dachau gezeigt wird. — Der neue Film von Maya Schweizer, Benjamin Meyer-Krahmer und Clemens von Wedemeyer in Kooperation mit der KZ-Gedenkstätte Dachau vermittelt die historische Entwicklung und die topografische Ausdehnung des Konzentrationslagers Dachau sowie derWeiterlesen
Pasaje Padre José Kentenich

Veröffentlicht am 11.07.2021In Kentenich

Pater-Josef-Kentenich-Passage

ARGENTINIEN, Maria Fischer • „Meine Tochter gehörte zu der Gruppe, die die Gottesmutter gebeten hat, sich an diesem Ort niederzulassen! Das bewegt mich sehr“, so Inés Petiti, Koordinatorin der Kampagne der Pilgernden Gottesmutter in Goya, Argentinien, als sie die überraschende Nachricht aus Ituzaingó mitteilte. Am 10. Juli 2021 wurde die bisher namenlose Passage zwischen den Straßen 25 de Mayo und Pago Largo in Anerkennung des Evangelisierungswerkes von Pater Josef Kentenich „Pasaje Padre José Kentenich“ benannt. — Es wird von der Gemeinde Ituzaingó durch die Koordinationsstelle für Bildung und Kultur organisiert.Weiterlesen
Busse 31. Mai
P. Elmar Busse, Deutschland • Husum liegt am Ufer einer Bucht am Rande des Schleswig-Holsteinischen Wattenmeeres. Im Nordwesten liegt die Halbinsel Nordstrand. In Husum erzählt man sich folgende Sage. — „Es war Winter und die Bucht war zugefroren, und zwar so stark, dass die Husumer beschlossen, auf dem Eis ein Fest zu feiern. Zelte wurden aufgebaut. Darinnen wurde Musik gemacht und gefeiert; draußen liefen die Menschen Schlittschuh. Nur ein altes Mütterchen war allein in der Stadt geblieben. Sie war krank und gebrechlich und konnte ihre Füße nicht mehr gebrauchen; aberWeiterlesen
31.05.
Ignacio Luciano Quintanilla, Familienbund Spanien • Am 2. Juli 2020 verschwand unsere Schönstatt-„Komfortzone“. Auf persönlicher Ebene stellten sich drängende Fragen, die noch der historischen Klärung harren. Zum ersten Mal für viele, wenn auch zum zweiten Mal in unserer Geschichte, begann man die Möglichkeit in Betracht zu ziehen, dass die Bewegung auf eine Spaltung oder ein komplettes Verschwinden zusteuern könnte. — Ich glaube, dass diese beiden Szenarien noch in weiter Ferne liegen und vermeidbar sind, aber wir dürfen sie auch nicht aus den Augen verlieren, wenn wir das Licht, das dieWeiterlesen
Paso Mayor
P. Daniel Jany, Schönstatt-Priesterbund, Argentinien • Im Jahr 1952, auf dem Weg in sein „Exil“ in Milwaukee, hielt Pater Kentenich eine „Volksmission“, die einzige seines Lebens. Er tat es in Paso Mayor, in der argentinischen Pampa, für eine Gemeinde, die aus deutschstämmigen Familien bestand. Seine Botschaft: Der auferstandene Herr will uns zu österlichen Menschen formen. — Um 1940 wurde ein deutschstämmiger Priester mit Schönstatt-Ausbildung, Pater Franz Maibach, von der Diözese Bahia Blanca beauftragt, die Bewohner der Kolonie der Wolgadeutschen zu begleiten, die sich im Bereich der Station „Paso Mayor“ (soWeiterlesen
Dachau
DEUTSCHLAND, Maria Fischer • „Die Überlieferung und Erinnerung an die nationalsozialistischen Konzentrationslager unterliegt einem bedeutsamen Wandel. Die Menschen, die die KZ-Haft überlebt haben und über ihre Erlebnisse unter dem Terror der SS berichten können, sind mittlerweile hochbetagt oder nicht mehr am Leben. Eine Aufklärung über das Schicksal der Häftlinge aus erster Hand wird bald nicht mehr möglich sein. Dennoch muss das Wissen über die nationalsozialistischen Verbrechen im Bewusstsein der Menschen auch weiterhin wachgehalten werden“, heißt es auf der Webseite der KZ-Gedenkstätte Dachau. Zum Wachhalten gehören Ausstellungen, Zeitzeugen-Interviews, Webseite, Radio- undWeiterlesen