Kentenich Schlagwort

Jorge González
ARGENTINIEN, P. José María Iturrería und María Fischer • Am 18. November hatten wir als Schönstattfamilie von Argentinien die Gelegenheit, die Bündnismesse im Heiligtum der Befreiung von La Plata zu begleiten, mit Weihbischof Jorge González von La Plata als Hauptzelebranten. — Es war ein ganz besonderer Anlass, denn Weihbischof Jorge González ist der erste argentinische Bischof, der dem Bund der Schönstatt-Presbyter und einer Schönstatt-Priestergemeinschaft angehört. Bei dieser Gelegenheit, einige Monate nach seiner Bischofsweihe und ganz in der Nähe des Jahrestages seines eigenen Liebesbündnisses (am 17. November), wollte er eine DanksagungsmesseWeiterlesen
La verdad nos hace libres
Paz Leiva, España • Nietzsche sagt einmal: „Verschwiegene Wahrheiten werden giftig.“ Will heißen: Dinge, die in der Luft liegen, oder Wahrheiten, die früher oder später doch in die Öffentlichkeit hineindringen, die man allenthalben ahnt, wenn man sie auch nicht recht glauben kann, werden früher oder später zu giftigen Pfeilen, die verwunden und töten können. Es ist darum ratsam, sie rechtzeitig auszudrücken und zur Diskussion zu stellen.— Das sage nicht ich, das sagt Pater Kentenich in der Apologia pro vita mea im Jahr 1960. Vor einiger Zeit las ich ein WerkWeiterlesen
BRASILIEN, Luciana Rosas @schoenstatt.org Mit Beiträgen von Diogenes N. Lawand, P. Marcelo Aravena, Debora Cristina Gimenez • Am 19. November starb P. Antônio Lobo, allgemein bekannt als P. Lobo. Er verstarb mit 88 Jahren, nach einem Leben, das er total für Schönstatt eingesetzt hatte. Er gehörte dem Kurs „Sicut Pastor“ (Wie der Hirte) des Instituts der Schönstatt-Patres an und war in der Tat wie der Gute Hirte, der in seinem langen und gesegneten Leben viele Menschen begeisterte. – Pater Antônio Ribeiro Lobo wurde am 23. Dezember 1931 in Paços daWeiterlesen
Synodaler Weg
Pfr. Kurt Faulhaber, Deutschland • „Kentenichkrise und Kirchenkrise – zeitgleich. Was haben sie in den Absichten Gottes miteinander zu tun? Zwei Vorgänge, die unsere Herzen außergewöhnlich bewegen. Wie zwei Wellen, die aufeinander zulaufen und sich wechselseitig beeinflussen und verstärken“ – so eröffnete Pfr. Kurt Faulhaber aus dem Institut der Schönstatt-Diözesanpriester vor über einem Monat einen Vortrag auf der Delegiertentagung der deutschen Schönstatt-Bewegung. Ein Vortrag, spezifisch auf diesen Moment und auf die Situation in Deutschland (Synodaler Weg) zugeschnitten. Doch da war jemand, der keine Ruhe gab und immer wieder bedauerte, dassWeiterlesen
Dilexit ecclesiam
Pfr. Kurt Faulhaber, Deutschland • „Kentenichkrise und Kirchenkrise – zeitgleich. Was haben sie in den Absichten Gottes miteinander zu tun? Zwei Vorgänge, die unsere Herzen außergewöhnlich bewegen. Wie zwei Wellen, die aufeinander zulaufen und sich wechselseitig beeinflussen und verstärken“ – so eröffnete Pfr. Kurt Faulhaber aus dem Institut der Schönstatt-Diözesanpriester vor über einem Monat einen Vortrag auf der Delegiertentagung der deutschen Schönstatt-Bewegung. Ein Vortrag, spezifisch auf diesen Moment und auf die Situation in Deutschland zugeschnitten. Doch da war jemand, der keine Ruhe gab und immer wieder bedauerte, dass es damalsWeiterlesen
Kritik
von Inge Wilhelm, Deutschland • Sehr geehrtes Redaktionsteam, mit wachsendem Befremden verfolge ich in den letzten Wochen einige Artikel auf der Seite schoenstatt.org. Die Überlegungen, die in dem Beitrag der Redaktion „Ein Moment der Unterscheidung“ (29.102020) zur Veröffentlichung des Buches von Frau von Teuffenbach formuliert wurden, haben mich, gelinde gesagt, in Erstaunen versetzt. Getoppt wurden sie nun vom „Offenen Brief an Frau von Teuffenbach“ von Paz Leiva (14.11.2020). Der Artikel endet mit einem Dank an Frau von Teuffenbach für die von ihr geleistete Arbeit. Als Fazit heißt es: „Besser dieWeiterlesen

Veröffentlicht am 16.11.2020In Kentenich

Agent Gottes

von P. Elmar Busse, Dernbach, Deutschland • Am 24. April 1974 wurde der persönliche Referent vom deutschen Bundeskanzler Willy Brandt, Günter Guillaume, in Bonn unter Spionageverdacht verhaftet. Bei seiner Verhaftung sagte Guillaume: „Ich bin Offizier der Nationalen Volksarmee der DDR und Mitarbeiter des Ministeriums für Staatssicherheit. Ich bitte, meine Offiziersehre zu respektieren“.[5] Dieser Satz war ein wesentlicher und gerichtsverwertbarer Aspekt, der gegen ihn sprach, da bis zu seinem Geständnis die Beweislage relativ dünn war.— Die Enttarnung bildete den Anfang der nach ihm benannten Guillaume-Affäre. Sie löste in der Bundesrepublik eineWeiterlesen
carta

Veröffentlicht am 14.11.2020In Kentenich

Offener Brief an Frau von Teuffenbach

Von  Paz Leiva, Madrid, Spanien, 07.11.2020 • Frau von Teuffenbach: Ich habe Ihr Buch gelesen. Es war nicht leicht, und zwar nicht wegen der Sprache. Durch die Dokumentation, die Sie zur Verfügung stellen, war der Bildschirm manchmal verschwommen, ich hatte einen Kloß im Hals, und mir drehte sich der Magen um. Ich habe eine schwere Zeit hinter mir. Dennoch muss ich meine Bewunderung für Sie gestehen. Sie haben in Rekordzeit ein Werk vollbracht, das Schönstatt (spätestens) 1975 hätte beginnen sollen. Aber wir waren sehr beschäftigt, feierten Meilensteine, Jubiläen, Daten, undWeiterlesen
Wilfried Röhrig, Deutschland • Am 26.10.2020 ist im Bautz Verlag, Nordhausen, die Archivdokumentation „Vater darf das!“ von A. von Teuffenbach über „Sr. M. Georgina Wagner und andere missbrauchte Schönstätter Marienschwestern“ erschienen. In diesen „Anmerkungen“ soll es nicht um diverse Präsentationen dieses Werkes auf katholisch.de und einige Repliken gehen, sondern um Fragen der Ausgewogenheit und historischen Seriosität dieser Dokumentation.— +Positiv ist zunächst zu vermerken, dass die Echtheit der zitierten Dokumente, vornehmlich aus dem Provinzarchiv der Pallottiner in Limburg, außer Frage steht. Diese sind dort grundsätzlich einsehbar.   +Positiv ist des WeiterenWeiterlesen
kintsugi
Manuel de la Barreda Mingot, España • „Sehr gut haben wir schon. Mal sehen, was wir jetzt tun können, damit es so bleibt“. So oder ähnlich sagt Michelle Pfeiffer in dem Film „Dangerous Minds – Wilde Gedanken“ („Dangerous Minds“ 1995) gesagt. Die Protagonistin, eine neue Lehrerin, die an einer problembelasteten Highschool in Kalifornien ankommt und der Klasse mit den am stärksten gefährdeten Schülern zugeteilt wird, sagt diesen Satz zu Beginn des Schuljahres. Sie ändert deren Perspektive und schafft es, ihre Studenten von diesem Anfang an in eine neue Richtung zuWeiterlesen