Kentenich Schlagwort

Santa Cruz do Sul peregrinos
BRASILIEN, Maria Fischer • Am 29. Juni, dem Fest der Apostel Petrus und Paulus, ging eine kleine, aber doch starke Gruppe von Männern und Frauen mit Bildern der Pilgernden Gottesmutter in den Händen auf die Straße und marschierte zu dem Ort, der viele Jahre lang die Heimat der Dreimal Wunderbaren Mutter von Schönstatt war, dem Heiligtum in Santa Cruz do Sul, und von dem die Pilger und die Gottesmutter selbst auf Beschluss der Eigentümer vertrieben („umgesiedelt“ sagt man politisch korrekt) wurden. Aber weder Maria noch ihre Pilger gaben auf. DieseWeiterlesen
Pasaje Padre José Kentenich

Veröffentlicht am 11.07.2021In Kentenich

Pater-Josef-Kentenich-Passage

ARGENTINIEN, Maria Fischer • „Meine Tochter gehörte zu der Gruppe, die die Gottesmutter gebeten hat, sich an diesem Ort niederzulassen! Das bewegt mich sehr“, so Inés Petiti, Koordinatorin der Kampagne der Pilgernden Gottesmutter in Goya, Argentinien, als sie die überraschende Nachricht aus Ituzaingó mitteilte. Am 10. Juli 2021 wurde die bisher namenlose Passage zwischen den Straßen 25 de Mayo und Pago Largo in Anerkennung des Evangelisierungswerkes von Pater Josef Kentenich „Pasaje Padre José Kentenich“ benannt. — Es wird von der Gemeinde Ituzaingó durch die Koordinationsstelle für Bildung und Kultur organisiert.Weiterlesen
sol

Veröffentlicht am 11.06.2021In Leben im Bündnis

Der Sonne entgegen gehen

3MG (Drei-Minuten-Geschichten), Paz Leiva • Es scheint, dass zwischen Pandemie und „Causa Kentenich“ viele Schönstätter nicht mehr wissen, wie sie in die Zukunft schauen sollen. Die pandemische Erschöpfung hat uns desorientiert. Wenn ich über dieses Thema nachdenke, kommt mir eine Geschichte in den Sinn, die ich schon länger kenne: — Eine Familie mit mehreren Kindern war im Urlaub am Strand. Die Kinder spielten und die Eltern lasen im Schatten eines Sonnensegels, bis jemand bemerkte, dass Lucas, das jüngste Kind, fehlte. Er war noch keine drei Jahre alt. Er musste zumWeiterlesen
Busse 31. Mai
P. Elmar Busse, Deutschland • Husum liegt am Ufer einer Bucht am Rande des Schleswig-Holsteinischen Wattenmeeres. Im Nordwesten liegt die Halbinsel Nordstrand. In Husum erzählt man sich folgende Sage. — „Es war Winter und die Bucht war zugefroren, und zwar so stark, dass die Husumer beschlossen, auf dem Eis ein Fest zu feiern. Zelte wurden aufgebaut. Darinnen wurde Musik gemacht und gefeiert; draußen liefen die Menschen Schlittschuh. Nur ein altes Mütterchen war allein in der Stadt geblieben. Sie war krank und gebrechlich und konnte ihre Füße nicht mehr gebrauchen; aberWeiterlesen
31.05.
Ignacio Luciano Quintanilla, Familienbund Spanien • Am 2. Juli 2020 verschwand unsere Schönstatt-„Komfortzone“. Auf persönlicher Ebene stellten sich drängende Fragen, die noch der historischen Klärung harren. Zum ersten Mal für viele, wenn auch zum zweiten Mal in unserer Geschichte, begann man die Möglichkeit in Betracht zu ziehen, dass die Bewegung auf eine Spaltung oder ein komplettes Verschwinden zusteuern könnte. — Ich glaube, dass diese beiden Szenarien noch in weiter Ferne liegen und vermeidbar sind, aber wir dürfen sie auch nicht aus den Augen verlieren, wenn wir das Licht, das dieWeiterlesen
San José

Veröffentlicht am 12.05.2021In Josefsjahr

Heiliger Josef, Vater in Zärtlichkeit

ARGENTINIEN, Juan Eduardo Villarraza • In diesem Jahr des heiligen Josef, in dem Papst Franziskus uns einlädt, ihn aus verschiedenen Perspektiven zu betrachten, habe ich mich entschlossen, ein Zeugnis darüber zu geben, wie ich in meinem Leben diese Nähe und väterliche Präsenz der männlichen Zärtlichkeit erfahren habe, durch vier Bezugspersonen, die mein Leben geprägt haben: meinen Großvater, meinen Vater, Pater Kentenich und den heiligen Johannes Paul II. — Wir sind als Schönstätter gewohnt zu verstehen, dass die Stimmen der Zeit Stimmen Gottes sind, und wenn wir dem hinzufügen, was derWeiterlesen
Paso Mayor
P. Daniel Jany, Schönstatt-Priesterbund, Argentinien • Im Jahr 1952, auf dem Weg in sein „Exil“ in Milwaukee, hielt Pater Kentenich eine „Volksmission“, die einzige seines Lebens. Er tat es in Paso Mayor, in der argentinischen Pampa, für eine Gemeinde, die aus deutschstämmigen Familien bestand. Seine Botschaft: Der auferstandene Herr will uns zu österlichen Menschen formen. — Um 1940 wurde ein deutschstämmiger Priester mit Schönstatt-Ausbildung, Pater Franz Maibach, von der Diözese Bahia Blanca beauftragt, die Bewohner der Kolonie der Wolgadeutschen zu begleiten, die sich im Bereich der Station „Paso Mayor“ (soWeiterlesen
Montevideo
URUGUAY, Gabriela Boffano/Maria Fischer • Uruguay ist das Land der ersten Filiale der Urheiligtums in der Welt – dieses Heiligtum in der kleinen Stadt Nueva Helvecia, etwa 60 km von Colonia del Sacramento und 130 km von der Hauptstadt Montevideo entfernt. Aber Uruguay ist auch das Land eines einzigen Filialheiligtum. In Montevideo wünschen sie sich schon lange den Bau eines Filialheiligtums, und vor Jahren hat die Kampagne der Pilgernden Gottesmutter den Altar dafür erarbeitet. — Lange Zeit war dieser Altar in der Obhut der Pfarrei Unsere Liebe Frau von LourdesWeiterlesen
Fuentes Geschichte Kentenich
CHILE, José María Fuentes • Die Geschichte Jesu kommt zu uns durch die vier Evangelisten; sie gibt uns die Vision des Lebens Jesu, die die Kirche von Anfang an für authentisch hielt. Zweifellos hatten diejenigen, die Jesus verdammten oder gegen ihn aussagten, eine andere Vision. Die apokryphen Evangelien spiegeln noch einmal eine andere Sichtweise einer anderen Gruppe von Anhängern Jesu wider. — Wie schreiben wir Geschichte? Von Teuffenbach konstruiert in ihrem (Anm. d. R.: erst vor wenigen Wochen auch in Spanisch erschienenen) Buch „Vater darf das“ ein Bild von PaterWeiterlesen
Libro Alexandra von Teuffenbach
Von Patricio Ventura-Juncá, Chile • Die Lektüre der jüngsten Kolumne von Pedro Rosso: „Eine Reflexion über den Kontext der moralischen Integrität und des Konzepts der geistlichen Autorität des Gründers von Schönstatt“, hat mich dazu gebracht, das Buch zu lesen und einen Beitrag zu seinem Verständnis zu leisten. — Vorüberlegungen Ich mache diese Überlegungen aus meiner Erfahrung als Professor für Bioethik und in den letzten Jahren als Mitglied einer universitären ethisch-wissenschaftlichen Kommission. Anliegen des Buches Um eine Studie zu verstehen, muss man sich zunächst nach ihrem Anliegen fragen, das manchmal alsWeiterlesen