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Wilfried Röhrig und Klaus Glas, Deutschland • „Klaus Glas und ich haben uns vor ein paar Wochen mal zusammengetan und intensiv über die gegenwärtige Situation in der Causa Kentenich gesprochen. Aus unserem Austausch sind sieben Thesen erwachsen, die wir gerne an alle Interessierten weitergeben möchten. Wir verstehen unsere Überlegungen als Impuls für den weiteren Entwicklungsprozess und würden uns über eine Veröffentlichung auf schoenstatt.org freuen!“ Gerne. Und auch wir von der Redaktion schoenstatt.org wünschen uns wie schon bei früheren Beiträgen viele Kommentare. — 1Offenheit statt Geheimniskrämerei Sogenannte „Familiengeheimnisse“ sollten nicht längerWeiterlesen
ARGENTINIEN, Claudia Echenique • Bis vor einem Jahr hat man am 15. September den Todestag von Pater Josef Kentenichs begangen, indem man zur Feier in ein nahe gelegenes Heiligtum ging, sich zum Gebet an einem Bildstock versammelte oder, einige Glücklichere, zum Urheiligtum pilgerte. In Zeiten einer Pandemie kann davon nur sehr wenig getan werden. Aber es ist möglich, per Streaming an mehreren Feiern teilzunehmen, sogar gleichzeitig. — Das Coronavirus hat menschliche Kreativität entwickeln lassen, und es wurden viele Medien, Anwendungen, Programme, Plattformen und vieles mehr eingesetzt, um nicht nur kommunizieren,Weiterlesen
Dilexit Ecclesiam Jorge González
ARGENTINIEN,  Tomás de la Riva, Schönstatt-Priesterbund • Am Dienstag, dem 15. September, wurde in der beeindruckenden Kathedrale La Plata unser lieber Bischof Jorge E. González geweiht. Dieses Datum wurde nicht zufällig gewählt, denn einerseits ist es der Tag der Schmerzhaften Muttergottes, Schutzpatronin der Pfarrei der Kathedrale von La Plata, andererseits ist es der 52. Todestag Pater Kentenichs. — Vom Heiligtum aus … Bischof Jorge wollte den Weiheritus mit dem Glaubensbekenntnis und dem Treueeid im Heiligtum der Befreiung, im Schatten der Kathedrale, beginnen. Er tat es dort zusammen mit seinen MitbrüdernWeiterlesen
COSTA RICA/LATINOAMÉRICA, P. José Luis Correa/María Fischer • Die Einladung, die sich an Schönstätter in politischen Ämtern und Aufgaben richtet, wurde Anfang September ausgesprochen und zirkuliert bereits in mehreren WhatsApp-Gruppen und sozialen Netzwerken. Schönstätter in der Politik ist nichts Neues – wir kennen Bürgermeister, Gemeinderäte, Stadträte, Parteigründer, Präsidentschaftskandidaten, Abgeordnete, Minister -, neu ist aber ein Treffen (virtuell wegen der Pandemie) von Politikern aus der Schönstatt-Bewegung zum Austausch und mit der leitenden Idee, sich nicht (nur) als Schönstätter in dieser Aufgabe zu heiligen, sondern Schönstatt-Politiker zu sein, bereit, als Politiker dieWeiterlesen
ARGENTINIEN, Maria Fischer • Es gibt viele Möglichkeiten, an den 15. September, den Todestag von Pater Joseph Kentenich, zu erinnern, und dieses Jahr wird das Gedenken im Rahmen der Erschütterungen der Pandemie und einer medialen Hinterfragung der Person Pater Kentenichs sein, die Schönstatt ebenso unvorbereitet wie tief getroffen hat. Es kann wie es war zu aller Zeit mit Messen, mit Fürbitten, Gebeten um die Seligsprechung, mit Erinnerungsmarathons, Videos und Fotos geschehen – oder mit einer Bischofsweihe. Damit, dass ein Schönstätter und auf diese Weise eine ganze Bewegung sein Leben inWeiterlesen

Veröffentlicht am 30.08.2020In Kentenich

In Milwaukee „nichts“ sein

Miguel Lasso de la Vega Zamora, Familienliga, Madrid, Spanien • Ein heftiger Sturm ist in den letzten Wochen aufgezogen aufgrund der Untersuchung von Dokumenten, die bisher in den Archiven des Vatikans unter Verschluss waren und die unseren Gründer und die Umstände, die ihn ins Exil nach Milwaukee geführt haben, direkt betreffen. Und ich benutze hier das Wort Exil anstelle von Verbannung, weil die Trennung Pater Kentenichs von seinem Werk sowie sein Weggang von Schönstatt, dem Brennpunkt der Ausstrahlung, und dann von Europa als „Suspendierung“ betrachtet wurde, um die päpstliche kanonischeWeiterlesen
Redaktion schoenstatt.org • Die letzten Wochen waren für alle sehr intensiv, aber wir sind sehr stolz darauf, dass wir all Ihre Anliegen und Empfindungen aufgreifen konnten und hoffen und vertrauen darauf, dass wir dazu beigetragen haben, aus der Freiheit des Einzelnen einen Raum für Meinungen und Meinungsaustausch zu schaffen, in dem die Vielfalt innerhalb Schönstatts und damit sein Reichtum sichtbar wird.  — Dieser Reichtum ist ohne Zweifel für die künftige Entwicklung der Bewegung zu berücksichtigen, in der es Platz für alle gibt, in der niemand außen vor gelassen wird, dieWeiterlesen
Wilfried Röhrig, Deutschland • „Seit Wochen verfolge ich die sehr hilfreichen Veröffentlichungen auf Ihrer Homepage zur gegenwärtigen Diskussion um die Person Pater Kentenichs, angestoßen durch Beiträge von Dr. Alexandra von Teuffenbach. Letzte Woche war auf Spurensuche.de ein Artikel von mir zu finden, der vor allem der Frage nachgeht, was (psychologisch) hinter den Angriffen der Autorin stecken könnte“, schreibt Wilfried Röhrig, Jahrgang 1955, Lehrer für Religion und Sport, Liedermacher, Mitglied der Schönstatt-Familienbewegung. „Ob diese Überlegungen auch auf schoenstatt.org veröffentlicht werden könnten? Was „Spurensuche“ angeht, so liegen die Rechte jeweils bei denWeiterlesen
FRAGEN ZU  P. KENTENICH, Maria Fischer mit Team Schoenstatt.org • „Der Gründer Schönstatts wurde nie rehabilitiert. Dieser Brief von Ratzinger beweist es“, verkündet ein neuer Artikel von Sandro Magister in großen Lettern, geschrieben aus dem Material, das ihm Alexandra von Teuffenbach überlassen hat. Auf den gleichen Brief bezieht sich ein Artikel auf katholisch.de, ebenfalls am heutigen 3. August erschienen. Der Brief des damaligen Kardinal Josepf Ratzinger, Präfekt der Glaubenskongregation, aus dem Jahr 1982, gerichtet an den General der Pallottiner, ist echt – allerdings ist es nicht der jüngste Brief, denWeiterlesen
Cristián León, Chile • Der Artikel der Theologin und Historikerin Alexandra von Teuffenbach, in dem bestimmte Zweifel an der Person Pater Josef Kentenichs angesprochen werden, sind in der Schönstatt-Bewegung als Torpedo unterhalb der Wasserlinie wahrgenommen worden. Diese Reaktionen reichen von der Überzeugung, dass sie die Sache der Seligsprechung unseres Gründers ernsthaft gefährden, bis hin zur Infragestellung der Pädagogik und Spiritualität der Bewegung. Mit anderen Worten, das Recht auf unsere charismatische Existenz wäre bis auf weiteres ausgesetzt. — In einer früheren Kolumne habe ich erwähnt, wie wichtig es ist, den Prätext,Weiterlesen