Kentenich Schlagwort

VATIKAN/ARGENTINIEN, Maria Fischer • „Maria – Kirche: Mutter des missionarischen Volkes“: So lautet der Titel der Doktorarbeit in Mariologie, die Pater Alexandre Awi Mello, Schönstatt-Pater und Sekretär des Dikasteriums für Laien, Familie und Leben kürzlich am International Marian Research Institute der University of Dayton (Ohio), USA, abgeschlossen hat. — Das in Buenos Aires vom Verlag Agape Libros veröffentlichte Werk behandelt das Leben und die marianische Tätigkeit von Jorge Mario Bergoglio und zeigt, wie er die marianische Volksfrömmigkeit durch seine familiären Wurzeln, den theologisch-pastoralen Kontext Argentiniens und Lateinamerikas und seinen engenWeiterlesen
KOMMUNIKATION NACH DEM BEISPIEL VON JOSEF KENTENICH, Maria Fischer • „Damit du deinem Kind davon erzählen kannst“ (Ex 10,2). Das Leben wird zur Geschichte – so lautet das Thema, das Papst Franziskus für den Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel 2020 gewählt hat. „Das Thema des nächsten Weltkommunikationstages erinnert uns auch daran, dass jede Geschichte aus dem Leben geboren wird, aus der Begegnung mit dem anderen. Kommunikation ist daher aufgerufen, Erinnerung und Leben durch Erzählung zu verbinden. Jesus benutzte Gleichnisse, um die Lebenskraft des Reiches Gottes zu vermitteln, und ließ den ZuhörernWeiterlesen

Veröffentlicht am 13.09.2019In Kentenich

„Mein Dachau wird Heiligtum“

ERFAHRUNGEN IN DACHAU, schoenstatt.org im Gespräch mit Besuchern und Schw. M. Elinor Grimm, lizensierte Gedenkstätten-Führerin • Im Oktober 2019 sind es 75 Jahre, dass Pater Kentenich im Konzentrationslager Dachau die Schönstatt Internationale gegründet hat. Ein äußerlich unscheinbares Ereignis, an einem Ort, der für ein alle Vorstellungen sprengendes Ausmaß menschlicher Grausamkeit steht: Dachau, das Konzentrationslager in der Nähe von München. — Und vielleicht noch darüber hinaus Nach Beginn des Zweiten Weltkrieges wurden auch Menschen aus besetzten Gebieten Europas im KZ Dachau inhaftiert. Es entwickelte sich zur Keimzelle für neue KZ, einWeiterlesen
HÖRDE – UND WAS NUN?, Prof. Dr. Alejandro Blanco Araujo, La Plata, Argentinien • Liebe Schönstattfamilie! Die Reflexion zum heutigen Tag beginne ich mit unserer Erfahrung im Priesterbund, der heute an ein Ziel gekommen ist, nach dem wir uns alle seit langem sehnten. Heute, auf den Tag genau 100 Jahre nach der Gründung des ersten Apostolischen Bundes von Schönstatt – und erst jetzt – , haben die Priester der verschiedenen Regionen des weltweiten Priesterbundes formal und offiziell beschlossen, den Internationalen Bund der Schönstatt-Priester zu gründen. Das war vor einigen StundenWeiterlesen

Veröffentlicht am 16.08.2019In Urheiligtum

Das Heiligtum ist eine Mission, immer

URHEILIGTUM, Maria Fischer • „Das Heiligtum ist eine Mission, immer“ – der Satz von Pater Juan Pablo Catoggio, Generaloberer der Schönstattpatres, in der Einleitung, hängt in der Luft und klingt im Herzen weiter während einer mehrsprachigen, einfachen Feier, die am Nachmittag des 15. August, Fest Maria Aufnahme in den Himmel, eine kleine Schar aus vielen Ländern und Sprachen unter dem (nicht mehr ganz so) typischen sanften Nieselregen des deutschen Sommers versammelte. Das Heiligtum ist eine Mission – und das gilt besonders für das Urheiligtum, dessen neuer Rektor, Pater Pablo Pol,Weiterlesen
ORT SCHÖNSTATT,  Maria Fischer • Schon wieder ein Jubiläum? Unter dem Motto: „Wachet auf und wecket einander! (J. Kentenich)  Apostolischer Aufbruch – Modell Hörde 1919“ hat das Generalpräsidium vom 16. bis 18. August 2019 zu einem internationalen Wochenende für bewegte und bewegende Menschen eingeladen. Zu der Tagung in Schönstatt, Deutschland, werden etwa 750 Teilnehmer erwartet. Im Anschluss daran treffen sich Mitglieder verschiedener Schönstatt-Bundesgemeinschaften zu eigenen Feiern und Begegnungen.— Schon wieder ein Jubiläum, in der Tat. Hundert Jahre … – das wird Schönstatt wohl erhalten bleiben bis zum zweihundertjährigen Jubiläum desWeiterlesen
P. Elmar Busse • Wenn man auf der Heiligtums-App  oder einer Weltkarte die über 200 Schönstatt-Heiligtümer sieht, dann ist es offensichtlich: Schönstatt ist eine weltweite katholische Erneuerungsbewegung mit einer besonders intensiven Dynamik in Lateinamerika. Doch wie hat alles angefangen? Im Nachhinein wurde der Vortrag Pater Kentenichs  vom 18.Oktober 1914 im renovierten Friedhofskapellchen auf dem Gelände der Pallottiner in Vallendar-Schönstatt als die Geburtsstunde der Schönstatt-Bewegung, als aufsprossender Same einer neuen Spiritualität, die in den illegal aus dem KZ Dachau geschmuggelten Schriften des Gründers ihre letzte Abrundung erfuhr, und als kühner TraumWeiterlesen
URHEILIGTUM, Zachary Larson • Am 16. Juli begann die Internationale Führerschule. Die “Escuela de Jefes” bildet junge Männer zu Führern und „Protagonisten“ für Kirche und Gesellschaft aus. Während sie fünf Wochen lang nahe beim Urheiligtum leben, bilden diese Führer aus sieben Nationen eine Gemeinschaft im Schatten des Heiligtums. In diesem Jahr wohnen und arbeiten sie im Bundesheim, wo Pater Kentenich selbst Führer für die Schönstattbewegung vorbereitete. — Following in Fr. Kentenich’s footsteps Während der dreiunddreißig intensiven Tage der Führerschulung erziehen sich die Mitglieder selbst, indem sie den Spuren Pater KentenichsWeiterlesen

Veröffentlicht am 28.06.2019In Kentenich

31. Mai – neu gelesen

Ignacio Serrano del Pozo, Chile • Eine der Schwierigkeiten, auf die Schönstätter in der Regel stoßen, ganz gleich ob neu eingeführt oder mit jahrelanger Schönstatterfahrung, besteht darin, zu verstehen, was genau hinter dem mythischen Datum des 31. Mai steckt. Diese Frage stellt sich jetzt, da wir den 70. Jahrestag dieses Datums gefeiert haben, noch eindringlicher, denn es ist nicht leicht zu wissen, was wir wirklich feiern: einen berühmten Vortrag über Bindungen, der in Bellavista gehalten wurde? einen mythischer Brief an die deutschen Bischöfe, der den Gründer 14 Jahre im ExilWeiterlesen
Ignacio Serrano del Pozo, Chile • Ich habe diese Kolumne über das Gedenken des 31. Mai geschrieben, wobei ich versuche, diesen Meilenstein Schönstatts nicht so sehr im Rückblick auf das historische Geschehen, sondern aus der aktuellen Krise der Kirche zu lesen. — Zeit der Erinnerung und Zeit der Reflexion im Heute Schönstatts und der Kirche Am kommenden 31. Mai feiern wir als Schönstatt-Bewegung 70 Jahre Mission, die Pater Kentenich uns vom Heiligtum in Bellavista anvertraut hat: einen Kreuzzug für organisches Denken, Leben und Lieben oder die vollkommene Wiederherstellung des natürlichenWeiterlesen