Franziskus Schlagwort

Frohe Ostern 2019 •  Die Geschichte des Menschen endet nicht an einem Grabstein, denn heute entdeckt sie den »lebendigen Stein« (vgl. 1 Petr 2,4): den auferstandenen Jesus. Wir als Kirche gründen auf ihm. Auch wenn wir den Mut verlieren, auch wenn wir versucht sind, alles von unserer Erfolglosigkeit her zu beurteilen, kommt er, um die Dinge neu zu schaffen und unsere Enttäuschungen zu überwinden. Heute Abend ist jeder aufgerufen, im Lebendigen den zu erkennen, der die schwersten Steine vom Herzen entfernt. Zuerst einmal fragen wir uns: Welcher Stein ist beiWeiterlesen
PAPST FRANZISKUS, Redaktion • Am Ende des Kreuzweges im römischen Kolosseum am Karfreitag hat Papst Franziskus ein ganz schlichtes, berührendes Gebet gesprochen, in dem er den Herrn bat, uns zu helfen, sein Kreuz in allen Kreuzen der Welt zu sehen.— Es ist eine Einladung zum Realen, zum Konkreten, dazu die Nachrichten in Fernsehen und Zeitungen sowie das, was in der eigenen Umgebung geschieht, mit dem Kreuz Christi zu verbinden, Namen und Bilder auf jede Zeile dieses Gebets zu setzen, das aus dem Glauben und aus dem wirklichen Leben kommt.Und dasWeiterlesen
TREFFEN „DER SCHUTZ VON MINDERJÄHRIGEN IN DER KIRCHE“, Redaktion • Am Ende der Messe zum Abschluss des Anti-Päderastie-Gipfels, oder besser gesagt des Treffens über den Schutz von Minderjährigen in der Kirche, hielt Papst Franziskus an diesem Sonntag, dem 24. Februar 2019, eine lange, dichte und tiefe Rede, in der er die Plage des Missbrauchs in der Gesellschaft und in der Kirche anprangerte und acht „best practices“ (gute Praktiken) zur Vermeidung sexuellen Missbrauchs empfahl. Denn „die weltweite Verbreitung dieses Übels … schmälert nicht seine Abscheulichkeit innerhalb der Kirche.“ Es ist einWeiterlesen
WJT2019, Maria Fischer • Schon Stunden vor der Ankunft des Papstes wartete die große Delegation von Jugendlichen aus Kuba in der Nähe der Nuntiatur auf ihn; mit ihnen ein Bild der Dreimal Wunderbaren Mutter von Schönstatt, ein Geschenk der Kampagne der Pilgernden Gottesmutter von Costa Rica. Wie sie füllten Tausende von jungen Menschen und Bürgern Panamas die Straßen, um den Papst zu begrüßen, der am 23. Januar zum ersten Weltjugendtag in Mittelamerika kam, zum ersten Weltjugendtag mit einem marianischen Motto. — Nach einem Flug von fast 13 Stunden kam PapstWeiterlesen
WJT2019/PAPST FRANZISKUS, via ACIprensa • Papst Franziskus besuchte am Dienstag, den 22. Januar, die Päpstliche Basilika Santa Maria Maggiore in Rom, um Maria seine Reise zum Weltjugendtag nach Panama anzuvertrauen, die er am Mittwoch, den 23. Januar, antritt. Laut einem Tweet des Leiters der Pressestelle  des Vatikan,  Alessandro Gisotti, betete Papst Franziskus kurz vor dem Bild der Salus Populi Romani (Beschützerin des römischen Volkes) für die Früchte seiner Reise. „Am Vorabend seiner Reise nach Panama zur Teilnahme am Weltjugendtag, der Heiligen Vater im Gebet heute Morgen in der Basilika SantaWeiterlesen
IM SOLIDARISCHEN BÜNDNIS MIT PAPST FRANZISKUS, Redaktion• In seiner Ansprache an die römische Kurie am 21. Dezember hat Papst Franziskus die Verpflichtung der Kirche erneuert, Missbrauch von Minderjährigen auszurotten. Und dabei dankte er ausdrücklich „jenen Medienschaffenden (…), die sachlich und objektiv waren und versucht haben, die Wölfe zu entlarven und den Opfern eine Stimme zu verleihen.“ Und wenn es nur um einen einzigen Fall gegangen wäre. Er nannte sie die neuen Natans, die David die Schwere seiner Schuld aufzeigen, neue Natans, neue Propheten, die die Kirche braucht, jetzt und immer.Weiterlesen

Veröffentlicht am 28.10.2018In Synode 18

Die Jugendsynode auf der Zielgeraden

JUGENDSYNODE, AICA und Redaktion • Die Jugendsynode, die am Mittwoch, dem 3. Oktober begonnen hat, geht am heutigen Sonntag, dem 28. Oktober, mit einer live übertragenenen Messe mit dem Heiligen Vater im Petersdom zu Ende. Die letzte Woche hatte einige Höhepunkte und Überraschungen. — Währenddie Diskussion und anschließende Abstimmung des Synodendokumentes vorbereitet wurden, machten die Synodenväter eine Wallfahrt vom Park auf dem Monte Mario zum Petersdom, eine Strecke von etwa 6 Kilomentern über die Vía Francigena, deren letzter Teil auch unter dem Namen Franziksus-Weg bekannt ist und Teil des Franziskus-Weges Weiterlesen
Sexueller Missbrauch – und was nun?, P. Pedro Kühlcke • Das heutige Evangelium 1  zeigt uns einen ungeheuren Kontrast. Auf der einen Seite stehen die Jünger, die alles aufgegeben haben, um Jesus nachzufolgen. Auf der anderen Seite steht der namenlose „Reiche“: Er zog seine materiellen Güter der Nachfolge Jesu vor – und blieb allein mit seiner Traurigkeit. — Einen ähnlichen, vielleicht sogar noch stärkeren Kontrast erleben wir in diesen Tagen: Heute hat Papst Franziskus sieben Personen heiliggesprochen, leuchtende Beispiele der Heiligkeit in verschiedenen Lebenswegen [2] Unter ihnen Bischof Oscar Romero: ein Bischof,Weiterlesen
15. September 2018, Schönstatt/Deutschland,  P. Alexandre Awi de Mello (Rom, Sekretär des Diaksteriums für Familien, Laien und Leben) • “Jeder große Mensch ist ein Brief Gottes an seine Zeit, eine Botschaft an uns”, so sagte Bischof Tenhumberg im Blick auf Pater Kentenich bei dessen Begräbnisgottesdienst vor 50 Jahren. Ein Brief, geschrieben “nicht mit Tinte, sondern mit den Geist des lebendigen Gottes, nicht auf tönernen Tafeln, sondern in lebendige Herzen“ (2 Kor 3,1-3). “Sein Lebensbuch ist unser Gottesbuch.” Doch der (für mich) interessanteste Aspekt dieser unvergesslichen Predigt – auch wenn ichWeiterlesen

Veröffentlicht am 30.08.2018In Dilexit ecclesiam

Wir bitten um Vergebung

DILEXIT ECCLESIAM, Redaktion (jz.pjmg.mf) • Wir bitten um Vergebung.Wir bitten um Vergebung für Machtmissbrauch, Gewissensmissbrauch, sexuellen Missbrauch, von der Kirche begangen. Kirche sind wir. Eine Vergebensbitte, gesprochen von Papst Franziskus während des Bußaktes bei der Schlussmesse des Welttreffens der Familien. Es zerreißt einem das Herz, wenn man diesen guten Hirten um Vergebung bitten hört, nicht irgendwie allgemein, sondern wo es weh tut, konkret und schmerzhaft, ohne auch nur einen Art von Missbrauch nicht beim Namen zu nennen. Wir bitten um Vergebung. Wir, zusammen, als Volk Gottes. Nach dieser Vergebungsbitte istWeiterlesen