Haus Madre de Tuparenda Kategorie

PARAGUAY, P. Pedro Kühlcke/mf • Paraguay war eines der ersten Länder Amerikas, das restriktive Maßnahmen anwendete, um die Verbreitung des Coronavirus zu verhindern. Am 11. März wurden die Aktivitäten in den Bildungseinrichtungen und Veranstaltungen mit hoher Besucherzahl eingestellt, und eine Woche später die völlige Isolation der Bevölkerung angeordnet, mit Ausnahmen für diejenigen, die wesentliche Arbeiten ausführen und versorgt werden müssen. Was ist mit den Jugendlichen von Haus Madre de Tupãrenda?— Die Aktivitäten mussten schon gleich von Anfang an eingestellt werden. Diese Aktivitäten aber bieten jungen Menschen, die gerade aus demWeiterlesen
PARAGUAY, Ricardo Acosta • Der heutige 12. Dezember 2019, Fest Unserer Lieben Frau von Guadalupe, der Schutzpatronin Amerikas, wird als denkwürdiger Tag in die Geschichte von Casa Madre de Tupãrenda (CMT) eingehen, denn an diesem Tag erfolgte der erste Spatenstich für die zukünftige Bäckerei auf dem gleichen Grundstück in Tupãrenda. — Dieses lang ersehnte Projekt ist ein erster Schritt zur Schaffung eines Kleinstunternehmens, das auf die Bedürfnisse des Programms reagieren kann, die in jüngster Zeit in einer raschen Beschäftigung minderjähriger Absolventen besteht, und das auch eine wirtschaftliche Unterstützung für dieWeiterlesen
PARAGUAY, P. Pedro Kühlcke • Dieses Jahr 2019 war etwas ganz Besonderes für unser liebes „Haus Madre de Tupãrenda“, seine Teilnehmer und uns alle, die wir es unterstützen! — Schöne Erfolge hatten wir immer Schöne Erfolge hatten wir immer, besonders bei den Teilnehmern, die ihren Abschluss machen und uns dann glücklich über ihr neues Leben als Fachkräfte berichten. Ich werde den Anruf eines unserer Absolventen nicht vergessen, der mir ganz überrascht sagte: „Pa’i, bei der Arbeit haben sie mir gesagt, dass ich zwei Wochen lang nicht zur Arbeit kommen soll,Weiterlesen
PARAGUAY, CMT, P. Pedro Kühlcke • Mit vor Begeisterung strahlenden Augen griff Pepito nach meiner Hand und zog mich zum Hausheiligtum der  Casa Madre de Tupãrenda (CMT). —   «Guck mal, pa’i, hast du schon gesehen, was hier neu ist?» Ich tat so, als wüsste ich es nicht. „Was meinst du? Ah, der Adventskranz!“ «Nein, pa’i! Das Neue!» «Die Krippe?» «¡Pa’i! Guck doch mal richtig hin, das Allerneueste!» «Ich geb auf, ich weiß es nicht.» «Aber jetzt guck doch mal,  pa’i! Siehst du denn den Weihnachtsbaum nicht? So schön wieWeiterlesen
PARAGUAY, Ani Souberlich • „Du bist mein geliebter Sohn, und diese Liebe zu Gott kann bewegen und viele Dinge ändern.“ P. Pedro Kühlcke begann seine Predigt am Tag, an dem sieben Teilnehmer der Casa Madre de Tupãrenda (CMT) die Sakramente empfingen. Josia wurde getauft; Emanuel und Angel empfingen die Erstkommunion; Rodolfo, Christian, Alci und Luis wurden gefirmt. Wie jedes Jahr konnten die Teilnehmer dank der Katecheten Oscar Sugastti, Ceferino Orué und Miguel Arrúa Gott besser kennenlernen und sich frei entscheiden, die Sakramente der christlichen Initiation zu empfangen. Die CMT öffnetWeiterlesen
VATIKAN/PARAGUAY, María Fischer • Sie haben sich bereits einmal getroffen, und auch damals hatte es etwas zu tun mit dem Dienst an jugendlichen Häftlingen. Es war im Juli 2015 auf der Uferpromenade von Asunción, als Pater Pedro zusammen mit einem jungen Gefangenen aus dem Jugendgefängnis in Itauguá bei Papst Franziskus auf dem Podium stand. Jetzt begegneten Papst Franziskus und Pater Pedro Kühlcke einander im Vatikan zum Abschluss des internationalen Kongresses „Integrale menschliche Entwicklung und Katholische Gefängnispastoral“ für regionale und nationale Leiter der Gefängnisseelsorge. “ Der Papst hat sich richtig vielWeiterlesen
VATIKAN/PARAGUAY, Pamela Fabiano und Maria Fischer • Am 7. und 8. November 2019 findet in den Räumlichkeiten des Dikasterium für die ganzheitliche Entwicklung des Menschen das internationale Treffen „Ganzheitliche Entwicklung und Katholische Gefängnispastoral“ statt. Pater Pedro Kühlcke, Paraguay, Schönstatt-Pater, ist zu dieser Begegnung eingeladen worden, bei der es darum geht, gemeinsam die Herausforderungen des Strafvollzugs anzugehen: Seit Jahren arbeitet er in der Pastoral in einem Jugendgefängnis und seit drei Jahren mit „Casa Madre de Tuparenda“, einem Programm zur sozialen Wiedereingliederung und beruflichen Förderung von inhaftierten Jugendlichen, mit der Spiritualität derWeiterlesen
PARAGUAY, Ani Souberlich und Team CMT • Es gab den ganzen Tag über vereinzelte Regenfälle, 40.000 Pilger standen Schlange vor dem Heiligtum, mit Kappen, Schirmen oder was auch immer einen irgendwie vor dem Regen schützen kann,  aber das Ziel war es, am 18. Oktober diesen Ort, das Heiligtum, Mitte und Grund für alles, was Tupãrenda ausmacht, zu erreichen. Dort, wo die Gottesmutter ihre unzähligen Bündnispartner an diesem besonderen Tag, dem Fest des Liebesbündnisses, empfängt, am 60. Jahrestag von Schönstatt in Paraguay, am 38. Jahrestag des ersten Heiligtums der „Nation Gottes“Weiterlesen
PARAGUAY, Ricardo Acosta • Dankbarkeit, Freude, Staunen, Ergriffenheit – die Abschlussfeier für  Cristian, einen Jugendlichen, der das Programm von Casa Madre de Tupãrenda (CMT) erfolgreich beendet hatte, war von großen Gefühlen geprägt. Mit dabei war Emma N., die ihn bereits für die Arbeit im Morel Supermarkt eingestellt hat, wo er sein Praktikum absolviert hatte und danach gleich bleiben durfte, um als Bäcker zu arbeiten. In Anwesenheit seiner Lieben und seines Paten Don Pepi (José) Cosp dankte Cristian ihm für die Unterstützung, die er durch das Programm und auch durch seinenWeiterlesen
CMT
PARAGUAY, CMT, Ani Souberlich • Mit großen Augen und einem breiten Lächeln hört man ein: „Ojeabrí che korasõ“ (mein Herz geht auf). Es war Ricardos* Ausruf, als er sah, wie seine Mutter, sein Bruder und seine Neffen zur Abschlussfeier ankamen. Wie wichtig ist es in allen Lebensphasen, die Nähe und Begleitung der Familie zu sehen und zu spüren, um die Hindernisse des täglichen Lebens zu überwinden. Trotz der Jahre, die man hat, bleibt in den Tiefen der Seele dieser unendliche Wunsch, jemand zu sein, der jemandem wichtig ist. „Mit menschlichenWeiterlesen