Werke der Barmherzigkeit Schlagwort

PARAGUAY, Maria Fischer mit Ani Souberlich • „Man hat es mir erzählt und ich habe es vergessen, ich habe es gesehen und verstanden; ich habe es gemacht und gelernt.“ So ist es Tag für Tag bei allem, was die Jugendlichen im Haus „Mutter von Tuparenda“ tun, und „heute haben wir gelernt, Brötchen für Hotdogs und Brötchen für Rindfleisch-Sandwiches zu machen, und dann noch eine Erfindung von uns, XXL-Brötchen in der Größe des Hungers, den wir immer haben und der einfach nie aufhört, wie eben bei jedem Jugendlichen in unserem Alter…Weiterlesen
Redaktion • Danke, Heiliger Vater, Bote der Freude und des Friedens. Danke, Heiliger Vater, weil du … die Kirche gesegnet hast. Es lässt sich nicht vermeiden. Das Lied zum Besuch von Papst Franziskus in Paraguay kommt in den Sinn, als dieser am 20. November die Heilige Pforte des Petersdoms schließt und damit das Heilige Jahr der Barmherzigkeit endgültig zu Ende ist. Danke, Heiliger Vater, Bote der Freude und des Friedens. Danke, Heiliger Vater, weil du… die Kirche, die Welt, jedes Werk der Barmherzigkeit, jede Heilige Pforte so vieler Kirchen undWeiterlesen
FRANZISKUS IN ROM – HEILIGES JAHR DER BARMHERZIGKEIT • Am Mittwoch nach der Heiligsprechung von sieben neuen Heiligen, am 19. Oktober, hat Papst Franziskus einen neuen Katechesenzyklus begonnen mit der Konzentration auf das, was für ihn der menschlich-werkzeugliche Kern des Vorgangs der Barmherzigkeit ist: die Werke der Barmherzigkeit, das „Nichts ohne uns“  um es in der Sprache des Bündnisses zu sagen. Er begann diesen Zyklus mit dem „Die Hungrigen speisen und die Dürstenden tränken“, wobei er dabei nicht das Werk als solches, sondern die persönliche Begegnung betonte und auch erklärte,Weiterlesen
PARAGUAY, von Maria Fischer und Ani Souberlich • „Haben wir Spenden für ein weiteres Haus?“, fragte mich Ani Souberlich vor einigen Wochen im kurzen, aber bitterkalten paraguayanischen Winter. „Ich habe das Material schon bestellt. Es ist für eine unserer Familien, denen ich ein Dach versprochen habe, und bei dem Regen der letzten Wochen hatten sie Pech, ihre ganze armselige Behausung ist weggeschwommen und sie leben jetzt praktisch unter einem Baum. Ich möchte ihnen helfen und dieses Haus jetzt bauen, wo es so kalt ist. Später erzähle ich mehr!“ Zwei oderWeiterlesen
FRANZISKUS IN ROM, Maria Fischer • Wieder einmal bot Papst Franziskus einen Blick auf die Werke der Barmherzigkeit, die er jeden Freitag als Teil des Jubiläums der Barmherzigkeit unternimmt. Diesmal besuchte er die Neugeborenen-Station im San Giovanni-Hospital in Rom und ein Hospiz, das 30 todkranke Patienten beherbergt. Wo Babys um ihr Leben kämpfen Der Mann in Weiß kleidete sich in Grün und besuchte Babys, die im Inkubator um ihr Leben kämpfen und todkranke Patienten, die auf das Ende ihres Lebens warten. Franziskus kam ohne Fanfaren, ohne Vorwarnung, sodass niemand eineWeiterlesen
FRANZISKUS IN ASSISI, Maria Fischer • Es war ein sehr kurzfristiger Aufruf, wie üblich in der digitalen Ära, in der sich jede Nachricht, jede Information, jeder Aufruf binnen Sekunden in den sozialen Netzwerken verbreitet. Franziskus ist ein Mann dieser Ära, auch wenn seine Kirche noch dabei ist, sich an die Änderung von Fristen, Rhythmen und Geschwindigkeiten zu gewöhnen. Beschleunigung. Beim Angelus am 18. September rief Papst Franziskus die ganze Kirche dazu auf, sich mit ihm und den religiösen Führern der Welt in Assisi am 20. September im Gebet um FriedenWeiterlesen
FRANZISKUS IM JAHR DER BARMHERZIGKEIT • Es war kein Freitag und es war auch nicht in Rom. Doch es war eines dieser Werke der Barmherzigkeit, die Franziskus (mindestens) einmal im Monat tut: die Besuche bei den Ärmsten und Notleidendsten. Er hatte es versprochen, und am 4. Oktober erfüllte er sein Versprechen. Ohne vorherige Ankündigung (wie auch bei seinen Freitagen der Barmherzigkeit) erschien Papst Franziskus am 4. Oktober um 9.15 Uhr in Amatrice, einer der von dem verheerenden Erdbeben am 24. August am schwersten getroffenen Orte in Mittelitalien, das über 300Weiterlesen
ITALIEN, WJT 2016,  Gianfrancesco Romano • Gianfrancesc Romano, der erste Leiter der Schönstattjugend Italiens der Geschichte, erzählt von seinen Erfahrungen beim Weltjugendtag in Krakau als Begleiter einer Gruppe der Pfarrgemeinde. Eine persönliche Erfahrung von drei Weltjugendtagen Von Köln nach Krakau über Madrid: nein, nicht wegen irgendeines Flugplans; auch nicht Ergebnis eines gewagten Ticketkaufes zum Einsparen von ein paar Euros an Flugkosten. Es ist vielmehr meine ganz persönliche Erfahrung von drei (!) verschiedenen Weltjugendtagen in drei Phasen meines Lebens. Bei dem ersten, Köln 2005, war ich gerade ein Teenager entsprechend derWeiterlesen
PARAGUAY, Haus Madre de Tupãrenda, Ana María Acha • Auf den Fotos von der Einweihung des Hauses Madre de Tuparenda am 22. August sieht man Ana Maria Acha, Präsidentin von FundaProva [Verein zur Förderung von Werten und Gewaltprävention]mit einem dicken Kohlkopf aus dem Bio-Garten in der Hand. „Sieht aus, als hättest du etwas anfassen müssen, um zu glauben, dass es wirklich Wirklichkeit ist, was du am 22. August erlebt hast“, schreibe ich ihr – und als Antwort darauf schickte sie mir dieses Zeugnis vom „Vorspiel“ zur Einweihung – einem unvergesslichenWeiterlesen
MEXICO, Massy González • Nur wenige Monate nach meinem Eintritt in die Gemeinschaft der Schönstatt-Mütter lud mich eine Gruppe von Freundinnen ein, an einem Apostolat für Angehörige der Patienten der Clínica 25 del Seguro Social (Krankenhaus Nr. 25 der Sozialversicherung) teilzunehmen. Das war eine ausgezeichnete Gelegenheit, weil ich schon lange auf der Suche nach etwas war, das ich ins Gnadenkapital schenken könnte. Und das wars: Ich begann diesen schönen Dienst – aus der Hand der Gottesmutter – und ich gab alles für sie. Unsere Arbeit besteht darin, den Angehörigen derWeiterlesen