Gefängnispastoral Schlagwort

PARAGUAY, Cristi Santa Cruz • Ich traf Juanito bei seiner ersten Einweisung in das Jugendgefängnis La Esperanza, ein halboffener Vollzug für Jugendliche zwischen 14 und 18 Jahren mit Aussicht auf Bewährung. Er war gerade 15 Jahre alt geworden, und zwischen den Gesprächen sagte er mir, dass er nicht getauft sei. Im Gespräch mit ihm überzeugte ich ihn, mit der Katechese für seine Taufe zu beginnen.— Mit seiner sehr rudimentären Schulbildung begannen wir mit der Katechese, wobei wir all den Einfallsreichtum und die wenigen pädagogischen Hilfsmittel, die wir uns angeeignet hatten,Weiterlesen
SCHÖNSTATT SOZIAL, Maria Fischer • „Der Vatikanbesuch zieht weiter Kreise…“, schreibt Pater Pedro Kühlcke. Der Vatikanbesuch: durch Vermittlung von Pamela Fabiano aus dem Dikasterium zur Föderung ganzheitlicher Entwicklung wurde Pater Pedro Kühlcke zum Internationalen Kongress katholischer Gefängnisseelsorger im Vatikan eingeladen. Bei der abschließenden Audienz mit dem Papst konnte er ihm das Buch „Libertad en la cárcel“, Freiheit im Gefängnis, zu überreichen, in dem er seine Erfahrungen mit der Pädagogik Pater Kentenichs in der Arbeit im Gefängnis beschreibt. Die Texte des Buches sind auf schoenstatt.org in fünf Sprachen zugänglich. Der VatikanbesuchWeiterlesen
PARAGUAY,  Cristy Santa Cruz • Obwohl der Dezember ein Monat voller Feste, Abschiede und noch mehr Festen ist… vergessen wir leider manchmal den tiefsten und ursprünglichsten Sinn dieses Festes, und auch diejenigen, die keine Ahnung haben, was Weihnachten ist. Es war das sechste Jahr, in dem wir, die wir an der Gefängnispastoral „Heimsuchung Mariens“ teilnehmen, uns an die Bedeutung dieses Festes erinnern und uns um jene kümmern, die viele vergessen haben. —    „Als ob die zu uns kommen würden, ausgerechnet an Weihnachten!“ Gemeinsam mit Pater Pedro beginnen wir jedesWeiterlesen
VATIKAN/PARAGUAY, María Fischer • Sie haben sich bereits einmal getroffen, und auch damals hatte es etwas zu tun mit dem Dienst an jugendlichen Häftlingen. Es war im Juli 2015 auf der Uferpromenade von Asunción, als Pater Pedro zusammen mit einem jungen Gefangenen aus dem Jugendgefängnis in Itauguá bei Papst Franziskus auf dem Podium stand. Jetzt begegneten Papst Franziskus und Pater Pedro Kühlcke einander im Vatikan zum Abschluss des internationalen Kongresses „Integrale menschliche Entwicklung und Katholische Gefängnispastoral“ für regionale und nationale Leiter der Gefängnisseelsorge. “ Der Papst hat sich richtig vielWeiterlesen
VATIKAN/PARAGUAY, Pamela Fabiano und Maria Fischer • Am 7. und 8. November 2019 findet in den Räumlichkeiten des Dikasterium für die ganzheitliche Entwicklung des Menschen das internationale Treffen „Ganzheitliche Entwicklung und Katholische Gefängnispastoral“ statt. Pater Pedro Kühlcke, Paraguay, Schönstatt-Pater, ist zu dieser Begegnung eingeladen worden, bei der es darum geht, gemeinsam die Herausforderungen des Strafvollzugs anzugehen: Seit Jahren arbeitet er in der Pastoral in einem Jugendgefängnis und seit drei Jahren mit „Casa Madre de Tuparenda“, einem Programm zur sozialen Wiedereingliederung und beruflichen Förderung von inhaftierten Jugendlichen, mit der Spiritualität derWeiterlesen
PARAGUAY, Cristy Santa Cruz • Noch ein weiterer Samstag im Gefängnis. Ein Samstag ist nie derselbe wie der andere, aber für mich war der heutige Tag sehr eigen: Unter der Woche gab es an zwei unterschiedlichen Tagen Ausbrüche. Wir alle, die wir jeden Samstag dorthin gehen, wissen, was das bedeuten kann: viele dürfen nicht raus aus den Zellen, viele sind verlegt worden…. viele Änderungen. — Unmöglich für uns, nicht allen Nachrichten und Informationen zum Jugendgefängnis zu folgen, besorgt darüber, wen wir NICHT finden werden, wer da ist, wer geflohen ist.Weiterlesen
Kentenich-Pädagogik an der Peripherie (2), P. Pedro Kühlcke • Hier ist er – der zweite Teil der Erfahrungen und Schlussfolgerungen von P. Pedro Kühlcke, in der Anwendung der Kentenich-Pädagogik in der Peripherie, speziell in einem Jugendgefängnis und im Rahmen des Programms zur sozialen Wiedereingliederung „Casa Madre de Tuparenda“. Es ist der zweite Teil eines Textes, der aus einem Vortrag für die Schönstatt-Mannesjugend von Tuparenda im September letzten Jahres entstanden ist. — Vertrauens- und Bewegungspädagogik Pater Kentenich spricht über die „Leitsterne der Schönstattpädagogik“:„Wir unterscheiden in unserer Pädagogik Leitsterne und Grundformen“, schreibtWeiterlesen
PARAGUAY, P. Hans Martin Samietz • Auf seiner Weiterreise vom Weltjugendtag in Panama über Paraguay, Argentinien, Chile und Ecuador war P. Hans-Martin Samietz, Standesleiter der Schönstatt-Mannesjugend in Deutschland, zweimal  mit Pater Pedro Kühlcke im Jugendgefängnis in Itauguá, Paraguay.  Seine Eindrücke hat er im folgenden Artikel zusammengefasst, den er schoenstatt.org und der deutschen Zeitschrift Basis zur Verfügung gestellt hat.—  Die Tränen hat er sich tätowieren lassen. Dunkelblau fristen sie ihr Dasein über dem rechten Wangenknochen. Ich lasse mich übersetzen: „Was bedeuten deine Tränen?“ Nachdem mein Begleiter ihm meine Frage übersetzt hat,Weiterlesen
PARAGUAY, P. Pedro Kühlcke/mf • Weihnachten im Gefängnis? Eine traurige Realität für Hunderte von Jugendlichen im Jugendgefängnis in Itagua, Paraguay, in der Nähe des Heiligtums von Tuparenda. Weihnachten im Gefängnis, während andere entspannen, singen, gut essen und Familie und Freunde genießen? Verrückt. Eine Verrücktheit und eine Freude für das Schönstatt-Gefängnis-Pastoral-Team. — „Danke, dass ihr uns an einem so besonderen Tag nicht vergessen habt“, sagten einige der Jugendlichen, fast mit Tränen in den Augen….. Kommentar von Ismelda, der „Snack-Chefin“ jedes Samstags: Und es lohnt sich! Für eine Umarmung, für ein GesichtWeiterlesen
PARAGUAY, María Fischer • Fällt nicht aus bei Regen. Den Satz unter Veranstaltungshinweisen gibt es nur in Paraguay, wo bei Regen eigentlich grundsätzlich alles ausfällt. Wer einmal im Regen dort mit dem Auto unterwegs war, weiß, warum. Fallt nicht aus wegen Regen. Auch nicht wegen des sintflutartigen Regens an diesem Sonntagmorgen, der innerhalb von Minuten die Straßen in Bäche verwandelt und fast alle anderen Tagungen und Treffen ausfallen lässt. Fällt nicht aus. Gegen Mittag am 16. September, dem ersten Tag der Zeit über 50 Jahre nach dem Tod von P.Weiterlesen