Gefängnispastoral Schlagwort

PARAGUAY, Haus Madre de Tupãrenda, Ana María Acha • Auf den Fotos von der Einweihung des Hauses Madre de Tuparenda am 22. August sieht man Ana Maria Acha, Präsidentin von FundaProva [Verein zur Förderung von Werten und Gewaltprävention]mit einem dicken Kohlkopf aus dem Bio-Garten in der Hand. „Sieht aus, als hättest du etwas anfassen müssen, um zu glauben, dass es wirklich Wirklichkeit ist, was du am 22. August erlebt hast“, schreibe ich ihr – und als Antwort darauf schickte sie mir dieses Zeugnis vom „Vorspiel“ zur Einweihung – einem unvergesslichenWeiterlesen
PARAGUAY, von P. Pedro Kühlcke, Ani Souberlich  und María Fischer • Die letzten Einladungen werden verteilt. Am Montag, 22. August, dem Fest Maria Königin, wird Bischof Claudio Giménez von Caácupé, Schönstatt-Pater, die Einweihung der „Casa Madre de Tupãrenda“, des Hauses Mutter von Tupãrenda, im Schatten des Heiligtums von Tupãrenda erbaut als Zentrum für Berufsausbildung und Persönlichkeitsförderung zur Wiedereingliederung von Jugendlichen, die mit dem Gesetz in Konflikt geraten sind, vornehmen. Schlicht und einfach die logische, wirksame und barmherzige Konsequenz aus der Gefängnispastoral „Visitación de Maria“, Heimsuchung Mariens. Anders gesagt: Wir könnenWeiterlesen
PARAGUAY, von Susana Stanley • Das Telefon klingelte. Meine Schwägerin erzählte mir, dass mein Neffe nur zwei Blocks von zu Hause entfernt überfallen worden ist! Ich stellte die üblichen Fragen: Ist er in Ordnung? Wurde er verletzt? Sie antwortete, dass er nicht verletzt sei, und dann erzählte sie von dem Überfall. Zwei Jungen, einer etwa 12, der andere 17 Jahre alt, fingen ihn ab und forderten mit vorgehaltener Pistole sein Handy und seine Brieftasche. Er gab sie ihnen und rannte nach Hause, wo er seine Mutter anrief. Sie gingen zurWeiterlesen
PARAGUAY, von María Fischer • PARAGUAY, von María Fischer • “Heiliger Vater, erinnern Sie sich an Orlando?“, fragte Pater Tommy Nin Mitchell, Leiter der Schönstatt-Bewegung in Paraguay, Papst Franziskus während der Audienz der Teilnehmer des Generalkapitels der Schönstatt-Patres im September 2015. „Ja, natürlich erinnere mich an Orlando“, antwortete der Heilige Vater. Orlando: der Junge aus dem Jugendgefängnis von Itauguá, der den Papst bei der Begegnung mit der Jugend an der Uferpromenade von Asunción begrüßte und ihn dazu brachte, die vorbereitete Ansprache beiseite zu legen und frei zu sprechen: „nachdem OrlandoWeiterlesen
PARAGUAY, von Maria Fischer • „Der Artikel in schoenstatt.org über deinen Besuch im Jugendgefängnis hat mich zur Gefängnispastoral gebracht“, begrüßt mich eine junge Frau aus der Mütterliga, die schon seit geraumer Zeit keinen Terminplan mehr braucht, um zu wissen, was sie am Samstagnachmittag vor hat: Visitación de Maria, Heimsuchung Mariens, Besuch bei den Jugendlichen im Jugendgefängnis von Itauguá, dem größten in Paraguay mit bis zu 220 Insassen zwischen 14 und 18 Jahren. „Dieser Besuch hat mich einfach ergriffen.“ – „Mich auch“, denke ich, auch wenn ich diese Jugendliche nur einmalWeiterlesen
PARAGUAY, von Maria Fischer • „Segne, Herr, dieses Haus und alle, die darin wohnen. Beschütze deine Diener vor allen Widrigkeiten…“ Wie oft schon habe ich diese Worte bei der Segnung eines Hauses von Angehörigen oder Freunden gehört. Ein schöner, lieber katholischer Brauch. Aber niemals ist es mir so tief in die Seele gefallen wie an diesem sonnigen Morgen des 5. Mai am äußersten Stadtrand von Luque, irgendwo im Nirgendwo zwischen abenteuerlichen schmalen Wegen aus roter Erde und wildem Gebüsch, bei der Segnung des schlichten Hauses meines Freundes Ángel (Name geändert),Weiterlesen
BRASILIEN, Schw. M. Rosequiel Fávero, vía tabormta.org • Für die Schönstattfamilie in der Süd-Region Brasiliens begann die Heilige Woche mit der traurigen Nachricht vom Tod von Giuseppe Marramarco,  bekannt für sein unermüdliches Apostolat mit der Auxiliar unter den Strafgefangenen in Rio Grande do Sul. Eine Begegnung mit Joao Pozzobon 1985 Giuseppe Antonio Marramarco wurde in Corleto Perticar, Provinz Potenza, Italien, geboren. Am 24. März 1951 kam er im Alter von 23 Jahren als Migrant nach Brasilien. In Porto Alegre, wo bereits sein Onkel lebte, angekommen, mietete er ein Zimmer inWeiterlesen
PARAGUAY, von Ana María Acha, Vorsitzende von FundaProva [Verein zur Förderung von Werten und Gewaltprävention] • Seitdem ich im Jahre 2003 als Abgeordnete begonnen hatte und bis zum Ende meiner Amtszeit im Jahr 2013 spürte ich, dass ich als Vorsitzende der Menschenrechts-Kommission im Senat der besonderen Aufmerksamkeit für die Häftlinge im Land eine Priorität einräumen sollte. Das aus dem Grund, weil ich keinen anderen Ort sehen konnte, wo die Würde des Menschen mehr erniedrigt werden konnte als in den Gefängnissen Paraguays. Die Häftlinge haben Freiheitsentzug wegen ihrer Taten! Aber esWeiterlesen
PARAGUAY, P. Pedro Kühlcke/ Pressemeldung des Justizministeriums von Paraguay • „Man spürte Ergriffenheit, Freude, und vor allem Dank an die ‚Mutter von Tuparenda'“, so Pater Pedro Kühlcke am Abend des 12. Februar, des historischen Tages der Begegnung zwischen Patriarch Kyrill von Moskau und Papst Franziskus in La Habana, Kuba, der „brüderlichen Umarmung, auf die 1000 Jahre gewartet haben“, wie ein Reporter schrieb. Doch historisch ist dieser 12. Februar auch wegen des schlichten Aktes, der an diesem Tag auf dem Gelände des Heiligtums von Tuparenda vollzogen wurde und mit dem derWeiterlesen
Editorial • „Endlich hat Doña Marciana ärztliche Hilfe bekommen. Die Gemeindeverwaltung hat eingegriffen. Möge die Gottesmutter sie segnen“, berichtet, sichtlich ergriffen, Rafael Vera aus der Jugendpastoral der Kampagne der Pilgernden Gottesmutter in Paraguay. Lange vor der ärztlichen Versorgung dieser Frau, einer alten, blinden, kranken Frau, die in extremer Einsamkeit und Armut lebt, hatte diese Besuch von einigen Jugendlichen erhalten, die Kleidung, Lebensmittel, die Pilgernde Gottesmutter für Blinde und ihr Dasein, ihre Lieder, ihre Zeit mitbrachten. Ein Werk der Barmherzigkeit, in dem das Heilige Jahr der Barmherzigkeit sichtbar, berührbar wird. EinWeiterlesen