Veröffentlicht am 22. Dezember 2019 In Schönstätter

Bauingenieur, Universitätsprofessor und… „unbekannter Schönstatt-Heiliger“

VATIKAN, Roberto González •

In diesen Tagen haben wir über P. Eduardo Aguirre von der Kongregation für die Heiligsprechungen die Nachricht erhalten, dass im Seligsprechungsprozess von Mario Hiriart, einem Schönstätter Marienbruder, die Zustimmung der Theologenkommission, die die Unterlagen studiert habe, erteilt wurde; sie sind zu dem Schluss gekommen, dass Mario die christlichen Tugenden heroisch gelebt hat. Diese Bestätigung wurde am 8. Dezember unterzeichnet. Sein Prozess geht nun an die Versammlung der Kardinäle und Bischöfe derselben Kongregation über, die entscheiden müssen, ob sie die Empfehlung an den Heiligen Vater, ihn für „verehrungswürdig“ zu erklären, aussprechen. —

Wenn sich alles weiterhin so positiv entwickelt wie bisher und Mario für ehrwürdig erklärt wird, treten wir in den Prozess ein, auf ein Wunder zu warten, das durch seine Fürsprache hervorgerufen wird, damit daraufhin die Seligsprechung erfolgen kann.

Diese Nachricht ist eine erneute Bestätigung seitens der Kirche für den Ansporn zu Arbeit und Verantwortung der Laien inmitten der Welt und derer, die sich für das geweihte Leben entscheiden.

Mario Hiriart (1931-1964), Chilene, Bauingenieur, Mitglied des Säkularinstituts der Schönstätter Marienbrüder, lernte die Anfänge Schönstatts in Chile kennen und gehörte zur ersten Gruppe der Mannesjugend. AInseiner Schul- und Studienzeit hob er sich durch seine Persönlichkeit, seine Freundschaft und Sorge um seine Nächsten, seine Bewunderung für die Natur und seine einfache, taktvolle Spiritualität ab. Sein Gesundheitszustand war immer heikel, er wurde sein Leben lang mehreren Operationen unterzogen und starb aufgrund einer Krebserkrankung wenige Tage vor seinem 33. Geburtstag.


Für den Gründer, Pater kentenich, verkörperte Mario das Ideal des Mannes und ein Vorbild, dem es nachzueifern gelte,  in seinen letzten Tagen, als das Ende nahte, sehnte Mario sich danach, ein Heiliger zu sein, dieser „lebendige Kelch“ – aber am liebsten als „unbekannter Schönstattheiliger“.

Dies ist eine Einladung, mehr über sein Leben und seine Laienmission in der Mitte der Welt als Bauingenieur, Universitätsprofessor und geweihte Person zu erfahren.

Zugleich sind der Prozess von Mario Hiriart und der aller anderen Schönstätter Beispiele für das Leben der „Geistlichen Söhne und Töchter“ Pater Kentenichs. So sind sie es, die den Weg bereiten für den Tag, an dem der Prozess des Gründers von Schönstatt vorgestellt wird.

Original: Spanisch, 18.12.2019. Übersetzung: Maria Fischer @schoenstatt.org

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