Veröffentlicht am 2020-03-21 In Solidarisches Liebesbündnis in Zeiten von Coronavirus

Die Krönung zur Königin der Gesundheit hat mich sehr angesprochen

ARGENTINIEN, Diana Hernández •

Es ist in den Momenten der Krise, in denen Kreativität entsteht, wächst und sich entwickelt. Hunderte von Messen, Rosenkränzen, Kreuzwegen im Livestream, Online-Botschaften, Anregungen … Dank der Bereitschaft so vieler Priester erleben wir eine Zeit der Gnade.

Es ist eine originelle Art und Weise, in dieser „Quarantäne“, in der Fastenzeit, Gemeinschaft zu leben.

Die Initiative der spanischen Schönstattfamilie, zu der wir alle eingeladen sind, die Gottesmutter als Königin der körperlichen und geistigen Gesundheit zu krönen, besteht darin, ihr alles in die Hände zu legen und ihr auch zu sagen: Wir sind hier, um dir zu dienen, Mutter!

Diese Initiative, die mich sehr tief angesprochen hat, und die schwierigen Zeiten, die wir heute durchleben, haben mich an die Krönung in unserem Hausheiligtums erinnert. Im Februar 2013 wurde bei meinem Mann Carlos Krebs diagnostiziert, vereint mit der Gottesmutter gingen wir durch die Monate bis zu seinem Tod am 10. November desselben Jahres, mit Ruhe und Frieden; das war das ganz besondere Geschenk der Gottesmutter.

Königin unseres Hauses

Am 18. Juli feierten wir die Krönung in unserem Hausheiligtum. Ein Teil dieses Gebetes lautet: „Mutter und Königin unseres Herzens, wie Ihr Sohn, Pater Josef Kentenich, in diesen beiden Kronen: der hölzernen Krone von Paso Mayor und der Krone von Tabor, wollen wir unsere Dankbarkeit, unser Vertrauen in Ihre Macht und unsere Verfügbarkeit als Werkzeuge in Ihren Händen ausdrücken, um Sie zu unseren Brüdern und Schwestern in Not zu bringen.
Lass dich zur Königin unseres Hauses krönen und mach jeden von uns zu deiner Krone, zu deiner und der Ehre des dreieinigen Gottes.“

Dort haben wir gebetet und geopfert. Wir lasen das Evangelium, und Carlos empfing jeden Sonntag die Kommunion, bis er im November zum Haus des Vaters aufbrach. Er konnte nicht jede Woche zum Heiligtum in Paso Mayor fahren, wie er es normalerweise tat, aber das Hausheiligtum war seine Stärke und sein Vertrauen.

Ich darf ruhn an deiner Brust, Herr, so ganz nach Herzenslust

Menschlich gesehen ist es schwierig, schmerzhafte Situationen durchzustehen. Der Schmerz ist da, aber in ihrer Hand, in der Hand unserer Mutter, hat alles eine andere Farbe, eine andere Bedeutung, und es erinnert uns daran, dass es trotz der eigenen Schwierigkeiten noch andere Brüder und Schwestern gibt, die uns brauchen, wie jetzt in dieser Quarantäne.

In seinem Himmelwärts, in dem er am Morgen seines Todes noch gelesen hatte, war die Seite mit dem Gebet „Nach der heiligen Kommunion“ markiert:

Wie du in der Mutter-Braut
eine Wohnstatt dir gebaut,
als ihr Fiat sie gesagt,
hast mein Herz du reich gemacht.

142Ich darf ruhn an deiner Brust,
Herr, so ganz nach Herzenslust;
deinem Lieblingsjünger gleich
sorgen für dein Friedensreich.

Himmelwärts, 141-142

Wenn wir mit ihr zusammenarbeiten, sind wir immer kampfbereit, weil wir wissen, dass wir in ihrer Hand ruhen.

So sagen wir angesichts dieser Pandemie gemeinsam mit der spanischen Familie: „Königin der Gesundheit, bitte für uns. Königin der Gesundheit, rechne mit uns“.

 

 

Königin der Gesundheit, bitte für uns.
Königin der Gesundheit, setze auf uns.

Original: Spanisch, 21.03.2020. Übersetzung: Maria Fischer @schoenstatt.org

Königin der körperlichen und geistigen Gesundheit

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