Solidarisches Liebesbündnis in Zeiten von Coronavirus Kategorie

Bischof Francisco Javier Pistilli Scorzara, Encarnación, Paraguay • Wir alle, die wir die Gabe des Glaubens und die erlösende Gnade der Taufe teilen, sind in einem Leib vereint, dem mystischen Leib Christi, wie der heilige Paulus in seinem Brief an die Korinther lehrt (1. Kor 12,13). Wenn ein Mitglied leidet, haben alle Anteil an seinem Leiden. Wenn ein Mitglied gesund ist, freuen sich alle. Verwundete Glieder werden nicht amputiert, stattdessen wird ihnen Unterstützung und Hilfe bei der Heilung gewährt.— Die COVID-19-Pandemie betrifft uns alle, wenn auch auf unterschiedliche Weise. ManchmalWeiterlesen
ARGENTINIEN, Silvia Sibay • Ein großer Beitrag zum Gnadenkapital in dieser Zeit ist es, das Heiligtum nicht besuchen und in den Armen der Gottesmutter Zuflucht nehmen zu können.— Um die Verbundenheit nicht zu verlieren, entstand aus der Pastoral des Heiligtums von Tucumán die Idee, die ganze Schönstattfamilie und die Pilger einzuladen, ihre Dankbarkeit, ihre Gaben und Bitten zu senden; diese wurden in ein Herz übertragen und in die Kirchenbänke des Heiligtums gelegt, stellvertretend für jeden von uns. Wir hätten nie gedacht, dass Botschaften aus verschiedenen Orten Argentiniens und sogar ausWeiterlesen
INITIATIVEN IN ZEITEN DER PANDEMIE, angestoßen von der Gemeinschaft Sant’Egidio • Tausende Unterschriften  aus verschiedenen europäischen Ländern für den Appell der Gemeinschaft Sant’Egidio – mit dem Erstunterzeichner Andrea Riccardi – und von verschiedenen Persönlichkeiten aus unterschiedlichen Bereichen der europäischen Kultur sind wenige Tage nach Veröffentlichung eingegangen. Ein Appell, der ganz offensichtlich starke Resonanz findet. Es geht um die Sorge für die alten Menschen in Zeiten von Coronavirus. — Dieser Appell entstand aus einer Sorge der Gemeinschaft Sant’Egidio über die Zukunft unserer Gesellschaften, die sich in diesen Tagen in der durchWeiterlesen
CHILE, Pater Juan Pablo Rovegno Michell, Leiter der Schönstatt-Bewegung in Chile • Seit einigen Jahren erleben wir als Land eine Zeit des tiefgreifenden Wandels und der Krise. Die Ursachen sind vielfältig und im Mittelpunkt stehen die Kirche, die organisierte Gesellschaft und die Kultur. Als nationale Schönstattfamilie haben diese Umstände auch uns beeinflusst und uns herausgefordert, einen Prozess der Revision und Erneuerung zu durchlaufen. Dies war das große Ziel der Tagung der Verantwortlichen 2019, bei der wir drei zentrale Themen reflektierten, diskutierten und konfrontierten: die Ausübung von Autorität, den Dialog mitWeiterlesen
PARAGUAY, María Fischer im Gespräch mit Juan Vicente Ramírez  • „Wir sind schon bei den letzten Essenslieferungen angelangt“, kommentierte Juan Vicente Ramírez, Vizepräsident der Handelskammer von Ciudad del Este, Mitglied der Internationalen Gemeinschaft der Schönstatt-Unternehmer und Führungskräfte (CIEES). „Wir haben noch 4.500 Essenspakete für diesen Monat übrig, und das war’s.“ Sie enden nicht, weil er und die anderen Unternehmer keine Lust mehr haben, solidarisch zu handeln, sondern weil sie ihren Auftrag bereits erfüllt haben. „Jetzt sind staatliche Hilfsprogramme für die Bedürftigsten angekommen“. Als ich bemerke, dass sie in diesen fastWeiterlesen
CHILE, Octavio Galarce Barrera • „Eigentlich ist die Schlacht von Santiago die entscheidende Schlacht im Krieg gegen das Coronavirus“. Mit diesem etwas martialisch anmutenden Satz gab der chilenische Gesundheitsminister Jaime Mañalich am letzten Mittwoch bekannt, dass die chilenische Regierung eine totale obligatorische Quarantäne für die Provinz Santiago, die Hauptstadt des Landes, und andere umliegende Gemeinden verordnet hat. Dies ist die größte seit Beginn der Pandemie in diesem Land errichtete Ausgangssperre. In Chile ist seit mehr als zehn Tagen ein anhaltender Anstieg der kritischen Fälle zu verzeichnen. In diesem Zusammenhang sindWeiterlesen
PARAGUAY, Ani Souberlich • Dank der von der Regierung Paraguays verordneten „Intelligenten Quarantäne“ öffneten wir am Montag, den 4. Mai, die Türen von CMT (Casa Madre de Tupãrenda) wieder und „erfanden“ uns neu, um unseren volljährigen Teilnehmern die Möglichkeit zu geben, wieder am Programm teilzunehmen und so gemeinsam die Herstellung von Backwaren in der Bäckerei und von Masken (die zu dieser Zeit des COVID-19 so sehr gefragt sind) im Bereich der Industrienäherei besonders zu fördern. Andererseits begannen wir die Arbeit im Garten mit der Reinigung der Holzbretter, um die ProduktionWeiterlesen
Laudato Si
ARGENTINIEN, Patricia Piñeyro • Am kommenden Samstag, 23. Mai, ab 11.00 Uhr (argentinische Zeit) wird das Lateinamerikanische Zentrum für Soziale Evangelisierung (CLAdeES), ein von der Schönstatt-, Gotteswort- und Fokolar-Bewegung koordiniertes Zentrum, eine internationale Konferenz mit freiem Zugang abhalten, die angesichts des aktuellen Kontextes der Pandemie online sein wird.— Diese Konferenz findet in Anlehnung an die von Papst Franziskus geförderte Laudato Si-Woche 2020 vom 16. bis 24. Mai statt. Es ist ein Aufruf zur Erinnerung und zum Nachdenken über die Enzyklika im Zusammenhang mit der Sorge für unser gemeinsames Haus. DieWeiterlesen
CHILE, Paulina Johnson V. und Rafael Mascayano M. • Es sind bereits einige Tage vergangen, und wir sind immer noch dankbar für das Ergebnis des Workshops „Einführung in das soziale Denken von P. Kentenich“. Wie er sagen würde, befinden wir uns im Vorgang des Nachkostens. Ein Workshop, der ursprünglich dafür konzipiert war, vor Ort abgehalten zu werden, und bei dem wir angesichts des Coronavirus vor dem Dilemma standen, ihn komplett abzusagen oder zu versuchen, ihn in einem virtuellen Format abzuhalten, eine Modalität, die uns vor große Herausforderungen stellte, weil wirWeiterlesen
ECUADOR, Claudia Echenique • Ecuador und in Ecuador vor allem die Hafenmetropole Guayaquil sind besonders hart von der Coronavirus-Epidemie betroffen. Bilder von Toten auf den Straßen, von im Wartebereich der Krankenhäuser verstorbenen Patienten gehen um die Welt. In diese Zeit fiel die traditionelle Maiwallfahrt zum Schönstatt-Heiligtum in Guayaquil. Normalerweise ein Ereignis mit viel Folklore, Blumen und Lebensfreude. Dieses Jahr undenkbar. Und so wurde beschlossen, dass nicht die Menschen zu Maria kommen, sondern Maria sich zu ihnen aufmacht – im Bild der Pilgernden Gottesmutter, mit dem P. Eduardo Auza im HubschrauberWeiterlesen