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SOLIDARISCHES BÜNDNIS IN ZEITEN VON CORONAVIRUS, María Fischer • Die ganze Welt im Gesundheitsalarm. Eine große Zahl von Menschen auf der Welt kann sich weder treffen noch gemeinsam feiern, weinen, lachen, streiten, tanzen, essen oder beten. Die ganze Welt trauert um ihre Toten, ihre Kranken, ihre alten oder behinderten Menschen, die niemand besuchen kann. Und die ganze Welt ist in Lichter der Hoffnung, der Solidarität und des Glaubens getaucht. — Eine ganze Welt, in der Feste, Messen, Hochzeiten, Reisen, Sport- und Kulturveranstaltungen abgesagt werden. Santa Cruz de la Sierra verschiebtWeiterlesen
SPANIEN, Paz Leiva • In ein paar Tagen habe ich wieder Geburtstag. In anderen Jahren wusste ich um diese Zeit längst, wer kommen würde, wie viele von uns zum Mittagessen oder zum Nachmittagskaffee da sein würden. — Dieses Jahr ist anders als jedes andere und seltsam. Sogar seltsamer als bei Geburtstagen, bei denen ich mangels eines Mobiltelefons von einer Telefonzuelle aus nach Hause telefonieren musste, um beglückwünscht zu werden. Mein Geburtstag fällt normalerweise in die Fastenzeit, manchmal dasnn auch noch auf einen Freitag – die Speisekarte wird komplizierter, weil esWeiterlesen
SPANIEN, Paz Leiva • Die Völker sind viel mehr wert als ihre Herrscher, selbst wenn diese zu regieren verstehen, was schon sehr viel vermutet ist. Ich sage dies aufgrund dessen, was wir in Spanien seit dem Auftreten des Coronavirus erlebt haben.— Ahora cumplimos ya ocho días de confinamiento. Algunos, por prescripción médica, llevamos más tiempo en casa. Mi otorrino, que sabía de la gravedad de lo que se avecinaba,  me dejó recluida hace dos semanas. Das Merkwürdigste an der Situation war zu sehen, wie mein Terminkalender, der immer voller Termine,Weiterlesen
ARGENTINIEN, Diana Hernández • Es ist in den Momenten der Krise, in denen Kreativität entsteht, wächst und sich entwickelt. Hunderte von Messen, Rosenkränzen, Kreuzwegen im Livestream, Online-Botschaften, Anregungen … Dank der Bereitschaft so vieler Priester erleben wir eine Zeit der Gnade.— Es ist eine originelle Art und Weise, in dieser „Quarantäne“, in der Fastenzeit, Gemeinschaft zu leben. Die Initiative der spanischen Schönstattfamilie, zu der wir alle eingeladen sind, die Gottesmutter als Königin der körperlichen und geistigen Gesundheit zu krönen, besteht darin, ihr alles in die Hände zu legen und ihrWeiterlesen
SPANIEN, Juan Zaforas • Vor einigen Tagen wurde auf Initiative der Schönstattfamilie von Katalonien die Idee der Krönung der Gottesmutter als Königin der körperlichen und geistigen Gesundheit auf den Weg gebracht. Der Vorschlag lief durch alle WhatsApp-Gruppen, E-Mails, sozialen Netzwerken und Webseiten und löste alle physischen Barrieren, denen wir in dieser Zeit der globalen Pandemie ausgesetzt und zum Zuhausebleiben gezwungen sind.— Eine schnell wachsende, starke, echte Lebensströmung In wenigen Stunden war ein starker Lebensstrom zu sehen, der zwar virtuell, aber nicht weniger real war und die Menschen aus den dreiWeiterlesen
SPANIEN, Juan Zaforas • In diesem Kongress hatten wir die Gelegenheit, eine einzigartige Erfahrung zu machen, vor allem in dem, was wir von anderen gelernt und erhalten haben, verbunden mit der Hoffnung, auch etwas von uns beigetragen zu haben; wir hoffen vor allem, dass in Zukunft viele andere diese Erfahrung machen und uns den Weg zeigen, auf dem wir gemeinsam weitergehen. — Wie viele sicher schon wissen bzw. auf schoenstatt.org gelesen haben, fand Ende Februar in Madrid (Spanien) der Kongress der Laien 2020 statt, an dem mehr als 2.000 VertreterWeiterlesen
SPANIEN, María Paz Leiva • In der Anmeldeschlange fragte ich einen Teilnehmer: „Warum haben Sie sich für den Kongress angemeldet? – Er antwortete mir: „Weil ich ein engagierter Christ bin, weil ich Kirche bin.“— Der Kongress wollte von Anfang an ein erneuertes Pfingsten sein. Das wurde sehr schön dargestellt: eine Gruppe von Menschen aller Altersgruppen kam auf die Bühne, gekleidet wie die Juden im Coenaculum. Oben angekommen, zogen sie ihre Kleider aus und bekamen ihr Aussehen des 21. Jahrhunderts. Alle unterschiedlich, verschieden, vielfältig… flehten sie um den Heiligen Geist fürWeiterlesen
SPANIEN, Pfr. Francisco Casas • Ich bin Francisco Casas, seit drei Jahren Pfarrer der Diözese Valladolid und derzeit Pfarrer von drei Dörfern im Norden dieser Diözese, von denen das größte, Villabrágima, etwa 1000 Einwohner hat.  — Kurz nachdem ich zum Pfarrer dieses Dorfes ernannt worden war, dachte ich eines Tages darüber nach, wie ich verlobte Paare begleiten würde, die mich um eine Trauung bitten würden – falls das je geschehen würde, was angesichts der Größe des Dorfes recht unwahrscheinlich schien. Wenn dann wirklich einmal das eine oder andere Paar eiratenWeiterlesen

Veröffentlicht am 28.10.2019In Leben im Bündnis

Ich war dabei, vor 50 Jahren

SPANIEN, Paz Leiva • Ich war dabei, vor 50 Jahren. Ich war bei der Weihe des Heiligtums von Pozuelo, dem ersten Heiligtum in Spanien. Ich war so alt wie meine älteste Enkelin heute, als ich Pater Ricardo Bravo kennenlernte. —   Am vergangenen Samstag, dem 19. Oktober, wurde ich gebeten, während des Jubiläumsfestes am Tag nach der feierlichen Feier der Erneuerung des Liebesbündnisses ein Zeugnis abzulegen. Und da war sie, meine Enkelin Dalia, in der ersten Reihe, bereit, mir zusammen mit ihren Freunden zuzuhören. „Was für eine Schande, um HimmelsWeiterlesen
SPANIEN, Laura Toves • „Jungfrau von Schönstatt, komm. Steige hernieder in Spanien, schütze seine Regierung, seine Kirche und sein Volk. Amen[1]“. Heute vor 50 Jahren, erfüllte sich der große Wunsch Pater Kentenichs: die Weihe des ersten Heiligtums der Gottesmutter von Schönstatt in Spanien. Das Gelände in der Ortschaft Pozuelo in der Nähe von Madrid, damals unbekannt und weit abgelegen mit weidenden Schafherden rundum, wurde zu einem Ort der Gnade, einem Wallfahrtsort und einem Ort des Friedens. Zweifellos hat die Gottesmutter die Bitte ernst genommen, „dieses Land in Besitz zu nehmen,Weiterlesen