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SPANIEN, Manuel Carrasco • Es war am letzten Samstag, 13. Juni, dass nach einer langen Zeit der Isolation erstmals wieder eine Madrugada stattfand, bei der die Teilnehmer physisch präsent waren. Zwölf Madrugadores nahmen daran teil, zehn aus Madrid, dazu Pfr. Bladimir aus Kuba und Pfr. Franklin aus Venezuela, beides Schönstatt-Diözesanpriester, die derzeit einige pastorale Studien machen, die sie noch mindestens ein paar Jahre hier in Spanien halten werden. — Wir versammelten uns im Heiligtum von Pozuelo de Alarcón (Madrid) für die ersten Gebete und um der Gottesmutter dafür zu danken,Weiterlesen
SPANIEN, Pilar de Beas • Für mich begann die Ausgangssperre am 10. März aufgrund einer Lungenentzündung, von der ich bis heute nicht weiß, ob es COVID-19 war. Nachdem ich behandelt und das Antibiotikum verabreicht worden war, spürte ich immer stärker den dringenden Bedarf, „etwas zu tun“. Ich wandte mich sogar an ein Krankenhaus, um (in meiner Unschuld) bei Anrufen bei den Angehörigen von Kranken zu helfen, denn was mich von Anfang an am meisten beunruhigte, war die Einsamkeit von Menschen, die ohne Begleitung ihrer Angehörigen im Sterben lagen. — HierWeiterlesen
SPANIEN, Rodolfo Monedero • Wie helfen? Das ist die Frage, die bei einem virtuellen Treffen einer Gruppe von Schönstättern gestellt wurde. Wenn der Kauf von Lebensmitteln oder die Bezahlung von Strom und Gas für viele zum Problem wird, kann Schönstatt nicht gleichgültig bleiben. Wenn unsere Gesellschaft leidet, können wir nicht bequem in unserer Blase sitzen bleiben. „Ich war hungrig und ihr habt mir zu essen gegeben, ich war durstig…“ — „Aber es sind bereits viele Initiativen am Werk“, sagt jemand. „Ich arbeite bereits mit der Caritas zusammen“, sagt jemand anderes.Weiterlesen
SOLIDARISCHES BÜNDNIS IN ZEITEN VON CORONAVIRUS, María Fischer • Die ganze Welt im Gesundheitsalarm. Eine große Zahl von Menschen auf der Welt kann sich weder treffen noch gemeinsam feiern, weinen, lachen, streiten, tanzen, essen oder beten. Die ganze Welt trauert um ihre Toten, ihre Kranken, ihre alten oder behinderten Menschen, die niemand besuchen kann. Und die ganze Welt ist in Lichter der Hoffnung, der Solidarität und des Glaubens getaucht. — Eine ganze Welt, in der Feste, Messen, Hochzeiten, Reisen, Sport- und Kulturveranstaltungen abgesagt werden. Santa Cruz de la Sierra verschiebtWeiterlesen
SPANIEN, Paz Leiva • In ein paar Tagen habe ich wieder Geburtstag. In anderen Jahren wusste ich um diese Zeit längst, wer kommen würde, wie viele von uns zum Mittagessen oder zum Nachmittagskaffee da sein würden. — Dieses Jahr ist anders als jedes andere und seltsam. Sogar seltsamer als bei Geburtstagen, bei denen ich mangels eines Mobiltelefons von einer Telefonzuelle aus nach Hause telefonieren musste, um beglückwünscht zu werden. Mein Geburtstag fällt normalerweise in die Fastenzeit, manchmal dasnn auch noch auf einen Freitag – die Speisekarte wird komplizierter, weil esWeiterlesen
SPANIEN, Paz Leiva • Die Völker sind viel mehr wert als ihre Herrscher, selbst wenn diese zu regieren verstehen, was schon sehr viel vermutet ist. Ich sage dies aufgrund dessen, was wir in Spanien seit dem Auftreten des Coronavirus erlebt haben.— Wir sind jetzt acht Tage in Quarantäne. Einige von uns sind aufgrund einer ärztlichen Verschreibung schon länger zu Hause. Mein Ohrenarzt, der um den Ernst der Lage wusste, hat mich vor zwei Wochen in die Abgeschiedenheit geschickt. Das Merkwürdigste an der Situation war zu sehen, wie mein Terminkalender, derWeiterlesen
ARGENTINIEN, Diana Hernández • Es ist in den Momenten der Krise, in denen Kreativität entsteht, wächst und sich entwickelt. Hunderte von Messen, Rosenkränzen, Kreuzwegen im Livestream, Online-Botschaften, Anregungen … Dank der Bereitschaft so vieler Priester erleben wir eine Zeit der Gnade.— Es ist eine originelle Art und Weise, in dieser „Quarantäne“, in der Fastenzeit, Gemeinschaft zu leben. Die Initiative der spanischen Schönstattfamilie, zu der wir alle eingeladen sind, die Gottesmutter als Königin der körperlichen und geistigen Gesundheit zu krönen, besteht darin, ihr alles in die Hände zu legen und ihrWeiterlesen
SPANIEN, Juan Zaforas • Vor einigen Tagen wurde auf Initiative der Schönstattfamilie von Katalonien die Idee der Krönung der Gottesmutter als Königin der körperlichen und geistigen Gesundheit auf den Weg gebracht. Der Vorschlag lief durch alle WhatsApp-Gruppen, E-Mails, sozialen Netzwerken und Webseiten und löste alle physischen Barrieren, denen wir in dieser Zeit der globalen Pandemie ausgesetzt und zum Zuhausebleiben gezwungen sind.— Eine schnell wachsende, starke, echte Lebensströmung In wenigen Stunden war ein starker Lebensstrom zu sehen, der zwar virtuell, aber nicht weniger real war und die Menschen aus den dreiWeiterlesen
SPANIEN, Juan Zaforas • In diesem Kongress hatten wir die Gelegenheit, eine einzigartige Erfahrung zu machen, vor allem in dem, was wir von anderen gelernt und erhalten haben, verbunden mit der Hoffnung, auch etwas von uns beigetragen zu haben; wir hoffen vor allem, dass in Zukunft viele andere diese Erfahrung machen und uns den Weg zeigen, auf dem wir gemeinsam weitergehen. — Wie viele sicher schon wissen bzw. auf schoenstatt.org gelesen haben, fand Ende Februar in Madrid (Spanien) der Kongress der Laien 2020 statt, an dem mehr als 2.000 VertreterWeiterlesen
SPANIEN, María Paz Leiva • In der Anmeldeschlange fragte ich einen Teilnehmer: „Warum haben Sie sich für den Kongress angemeldet? – Er antwortete mir: „Weil ich ein engagierter Christ bin, weil ich Kirche bin.“— Der Kongress wollte von Anfang an ein erneuertes Pfingsten sein. Das wurde sehr schön dargestellt: eine Gruppe von Menschen aller Altersgruppen kam auf die Bühne, gekleidet wie die Juden im Coenaculum. Oben angekommen, zogen sie ihre Kleider aus und bekamen ihr Aussehen des 21. Jahrhunderts. Alle unterschiedlich, verschieden, vielfältig… flehten sie um den Heiligen Geist fürWeiterlesen