Nueva Helvecia Uruguay

Veröffentlicht am 2020-11-29 In Solidarisches Liebesbündnis in Zeiten von Coronavirus

Uruguay feiert das Liebesbündnis – auf Distanz ganz nah

URUGUAY, vía schoenstatt.org.uy •

Uruguay ist das Land des ersten Filialheiligtums, ein Land, das auf sein zweites Filialheiligtum in Montevideo wartet und Bildstöcke in Salto und Punta del Este hat. An jedem dieser Orte feierte die Bewegung am vergangenen 18. Oktober das Liebesbündnis – wegen der Pandemie ganz anders als sonst, aber mit viel Liebe und Engagement.  —

Nueva Helvecia

Nueva Helvecia, Uruguay

Nueva Helvecia

Wir werden uns an diesen 18. Oktober 2020 erinnern als so ganz anders als wir gewohnt waren, ihn zu feiern. Trotz dieser Pandemie, die unser tägliches Leben in allen Bereichen (Familie, Spiritualität, Arbeit) völlig verändert hat und uns die Umarmung, die Begegnungen, die bereichernden Gespräche über die Bewegung, das Leben Pater Kentenichs, die Kampagne der Pilgernden Gottesmutter, Joao Pozzobon und sein Werk, das Rosenkranzgebet am 18. jedes Monats fehlte, haben wir Schönstatt weiter gelebt. Unsere Dreimal Wunderbare Mutter, Königin und Siegerin von Schönstatt hat wieder einmal gezeigt, dass an ihrer Hand und der ihres Sohnes alles möglich ist. Wir änderten die Modalität des Rosenkranzgebetes  und hatten virtuelle Begegnungen in der ganzen Welt, indem wir die Technologie zu unseren Gunsten nutzten und bekräftigten, dass die Kraft der Gottesmutter auch vor dem Virus standhält und dass unser Glaube und Vertrauen fest sein sollte.

Am 17. Oktober war ich dort. Das Heiligtum nahm uns auf, wie es immer ist: schön, voller Blumen, mit jenem Frieden, der uns umarmt, und uns motiviert, stellvertretend für alle Brüder und Schwestern im Bündnis dort zu sein. Dank und Bitten legten wir auf den Altar. Die Wetterwarnungen, das aufziehende Unwetter und der mit schwarzen Wolken bedeckte Himmel wurden von Maria überwunden, denn der Rosenkranz am Samstagnachmittag, mit einem beleuchteten Weg zum Heiligtum, war ein Zeugnis ihrer wunderbaren Liebe! Die Nacht kam, inmitten von Gebeten, Liedern und viel Liebe. Der Sturm zog vorüber und hinterließ einen völlig klaren Himmel und die Gewissheit, dass die Kraft des Gebets unendlich ist, wenn sie aus einem offenen, empfangsbereiten Herzen kommt. Hier lehrte mich die Gottesmutter wieder einmal eine weitere Lektion des Lebens: Was war es? Dass ich mich nicht schuldig fühlen musste, weil ich dort sein konnte und andere Menschen nicht, dass sie unabhängig von ihrem physischen Ort in unserem Inneren anwesend ist, wenn wir ihr Einlass gewähren. „Aus der Ferne kann man nah sein“, das war die Antwort. Der Rasen war voll von Fußabdrücken aller Farben, Altersgruppen, Bitten, Dankbarkeit, und das ließ mich spüren, dass sie da waren, neben uns. Ich dachte darüber nach, wie ich meine Gefühle in einem Satz beschreiben und mit Ihnen teilen könnte… und das ist „Ihre Nähe und ein Austausch der Herzen, wie sie uns gelehrt hat.“

Me siento muy bendecida y agradecida a Dios por ser parte de esta familia. Gracias.

Am 18. Oktober feierte Bischof Collazzi die heilige Messe im Heiligtum.

Liana Ruggiero

Montevideo

In Montevideo zelebrierte Pfr. Valentin Goldie, ein Schönstatt-Diözesanpriester, die Bündnismesse.

Montevideo

Montevideo, Uruguay

„Ich erinnere mich, dass Pfr. Pablo Coimbra im März, als die Schwere der Pandemie in Uruguay noch nicht bekannt war, auf seinem Facebook-Account alle Priester ermahnte, das Beispiel der großen Heiligen nachzuahmen, die den Kranken in Zeiten der Pest die Sakramente brachten“, sagte er in seiner Predigt. „Glücklicherweise war dies vorerst nicht nötig, aber wenn es uns trifft, trifft es uns. Ich weiß, dass es in unserer Bewegung viele Ärzte gibt. Die Möglichkeit, dass die Vorsehung von ihnen eine heroische Antwort verlangt, liegt noch immer auf dem Tisch, bisher hat uns das nocht nicht getroffen, doch wenn die Situation eintrifft, ist es soweit. Die heroische Antwort kann auch in kleinerem Rahmen gegeben werden. Die Studenten und Schüler mussten es tun, und diejenigen von uns, die Bildungseinrichtungen leiten, mussten es tun. Wir kennen das kreative Ergebnis noch nicht, aber wir wissen, dass, wenn wir tun, was wir tun müssen… wird auch Maria etwas tun, und es wird etwas geschehen.

Ich lade Sie heute ein, unser Liebesbündnis zu erneuern, jenes Bündnis, das wir eines Tages geschlossen haben, indem wir uns mit dem Bündnis vom 18. Oktober 1914 vereinten und uns verpflichtet haben, Antworten der Liebe zu geben und sie Maria als Gnadenkapital anzubieten, weil wir wissen, dass sie mit dem, was wir ihr geben, etwas tut.“

 

Punta del Este

Punta del Este, Uruguay

Punta del Este

Die Überlegungen des Priesters konzentrierten sich auf Marias Diensthaltung Marias, die zu Fuß durch Judäa ging, um ihrer Cousine zu helfen und eine Weile bei ihr zu bleiben.

Eine Frau, die hinausgeht zur Begegnung; so wie hier an diesem Ort die Gottesmutter hinausgeht an die Kreuzungen der Straßen der Menschen, die hier vorbeigehen und vorbeifahren, und sie mit Segen erfüllt.

Der Pater ließ uns mit einem Satz des heiligen Ignatius ziehen, der unsere Herzen ergriff: „Mutter, führe mich zu deinem Sohn.“

Wir schlossen mit dem Gebet des Rosenkranzes.

Moni  und Edu

Salto

In Salto schlossen an diesem Tag mehrere Menschen ihr Liebesbündnis. Hier einige Zeugnisse.

Ich fühlte mich von Maria, der Gottesmutter, eingeladen durch die Einladung von Maria Elvira, mit der ich mehrere Rosenkränze für Maria und in Gemeinschaft gebetet hatte. So spürte ich in meinem Herzen, dass das Ja zum Bündnis ein weiterer Schritt in meinem geistlichen Wachstum ist, in einer Bewegung von Laien mit einer soliden marianischen Spiritualität, von Laien, die der Kirche und der Welt verpflichtet sind.

Der Vorschlag, eine Bündniskultur zu schmieden, war sehr mobilisierend. Es ist ein Aufruf, mit meinem Leben, meinen Worten und Taten die lebendige Gegenwart Christi durch Maria zu bezeugen, und mit ihr dem verheißenen Himmel entgegenzupilgern.

Auch Pater Kentenichs praktischer Vorsehungsglaube bestätigt für mich, was ich als Kind mit den Armen Dienern der Göttlichen Vorsehung in der Schule von Santa Cruz erlebt habe.

So fühlte ich mich am Tag der heiligen Messe von Gott dem Guten Vater durch die Gottesmutter erwartet, verwöhnt und tief geliebt. „Nichts ohne dich, nichts ohne uns.“

Eine große Freude in der Freude, diesen Bund zu leben und Maria und Jesus den Thron meines Herzens zu schenken. Amen! Halleluja!

Raquel Marteluna

Der Sonntag war ein besonderer Tag, viel Emotion, Nerven, aber auch viel Sicherheit, viel Vertrauen. Ich danke allen für das, was ich gelernt habe.

Eliana

500 Kilometer entfernt gibt uns die Gottesmutter das Gefühl, dass diejenigen, die dieses Bündnis geschlossen haben, in unseren Herzen sind. Wir konnten nicht persönlich dabei sein, aber geistlich waren wir am Bildstock. Wir haben sie geliebt, wie er uns geliebt hat. Das ist ein Gefühl, das ich mir nie hätte vorstellen können.

Luis aus Montevideo

Luis, aus Montevideo

Salto Uruguay

Salto, Uruguay

Quelle: www.schoenstatt.org.uy – mit freundlicher Genehmigung der Landesverantwortlichen Gabriela Boffano und  Norberto Cánepa

 

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