Kentenich Schlagwort

DEUTSCHLAND, von Maria Fischer im Interview mit Renate Immler • Wer in eine Vision investiert, teilt oft das Schicksal des Mose: nachdem er jahrzehntelang sein Volk gegen alle menschliche Vernunft quer durch die Wüste einem verheißenen Land entgegengeführt hat und die Gewinn-/Verlustrechnung eindeutig auf „Fehlinvestion“ an Zeit und Kraft und Dank ausfällt, kommt dieses Land in Sicht – nur er, Moses, der immer daran geglaubt und alles dafür gegeben hat, erlebt den Einzug in dieses Land nicht. Mehr gegeben als gesehen, erlebt und erhalten. Weizenkorn, sagt Jesus. Also irgendwo logischWeiterlesen
PARAGUAY, von Sebastián Acha • Ich weiß, der Titel, den ich über diesen Artikel gesetzt habe, ist vielen von Ihnen nicht unbekannt. Es sind die Worte, die mir heute Morgen das Vater-Telefon „sagte“, nachdem ich einen unvergesslichen Tag erlebt hatte. Ich kann auch jetzt noch nicht meine Gefühl in meinem Gesicht verbergen, in meiner spröden Stimme, in meinen Gedanken, die bei den Worten von Papst Franziskus steckenblieben, die er gestern Abend hier in Asunción gesprochen hat, bei seinem wunderbaren Geschenk seines Besuches: „Paraguay ist nicht tot, Gott sei Dank. DennWeiterlesen
Heute antwortet Pfr. Adolfo Losada aus dem Schönstatt-Priesterbund, Kurs „Tabor Mariens – Priesterheiligtum“ aus Buenos Aires, Argentinien. Ein halbes Jahr sind wir unterwegs im zweiten Jahrhundert des Liebesbündnisses – Was ist Ihr Traum von diesem Schönstatt in seinem Sein, seiner Verortung in Kirche und Welt und seinem Tun?   Zwei Dinge klingen wie eine einzige Stimme in meiner Seele: Ein Echo dessen, was wir seit einem Jahr wiederholen, ohne müde zu werden: „Dein Bündnis, unsere Mission“, und zwei Sätze von Pater Kentenich, die ich neulich in dem Buch „Huellas deWeiterlesen
PARAGUAY, von Ricardo Franco • Der 100. Geburtstag von Pater Josef Kentenich im Jahr 1985 war ein bedeutender Moment für die Jugend der Schönstatt-Bewegung. Unruhe kam auf, als wir uns an die vielen Geschenke erinnerten, die wir während dieser Zeit erhalten hatten. Was konnten wir unserem Vater und Gründer zu seinem 100. Geburtstag schenken? Es war Zeit zu handeln und das Leben weiterzugeben, das wir von Pater Kentenich erhalten hatten. Wir fanden die Antwort auf unsere Unruhe in einem Satz, geschrieben von Pater Kentenich: „Im Jubiläumsjahr gibt es nichts mehrWeiterlesen

Veröffentlicht am 17.07.2015In Themen - Meinungen

Synergie

PARAGUAY, Tuparenda, P. Antonio Cosp • Das „Geheimnis“ allen Wachstums ist Synergie. Das gilt für ein Unternehmen, eine Schule, eine Universität. Auch für eine Bewegung wie Schönstatt. Definieren wir „Synergie“ Ein Zitat von Margaret Weatley, einer Expertin für Organisation, kann nicht schaden: „Der Aktion geht Planung voraus, denn sie schafft die günstige Atmosphäre für die Initiative jedes einzelnen unter dem aufmerksamen und motivierenden Blick dessen, der verantwortlich ist. Die Bürokratie hinter sich zu lassen und in einer Organisation zu leben im Bewusstsein, dass sie weiß, alles Leben aufzunehmen und dieWeiterlesen
PARAGUAY, von Sebastián Acha, ehemaliger Leiter der Schönstatt-Mannesjugend, Mitgründer von Patria Querida (einer politischen Partei mit Wurzeln in der Schönstatt-Bewegung), Abgeordneter während zwei Wahlperioden • Seitdem Schönstatt in mein Leben gekommen ist – in mein Leben, das ist Realität, und es war in meiner frühesten Kindheit durch die Erlebnisse meiner Eltern -, haben mich Leben und Erbe Josef Kentenichs fasziniert. Die pädagogische Empfehlung der Bewegung nahm Form und Gestalt an, während wir unsere Aktivitäten entfalteten, zunächst als Familie und dann persönlich in meiner Lebensgruppe, in denen die Hauptfrage der Beitrag war,Weiterlesen
Ich bin Manuel de la Barreda Mingot, seit 24 Jahren verheiratet mit Lourdes Navarro; wir haben vier Kinder, 22, 20, 18 und acht Jahre alt. Das dritte, Javier, hat Down-Syndrom und ist adoptiert • Wir gehören seit sechzehn Jahren zur Familienliga von Madrid. Zusammen mit befreundeten Ehepaaren bildeten wir damals eine Lebensgruppe, die mit kleinen Veränderungen bis heute zusammengeblieben ist. Wir haben 2003 zusammen mit einem Teil der Gruppe unser Liebesbündnis geschlossen und es 2009 zusammen mit dem Rest erneuert. Im Jahr 2008 haben wir unser Hausheiligtum eingeweiht. Im JahrWeiterlesen
Die heutige Antwort kommt von Joe Yank, Mitglied des zweiten Kurses des Familienbundes in den USA (Norden), „sieghaftes lebendiges Nazareth“, mit seiner Frau, Judy, und den drei Kindern, Sr. M. Faustina, Gabrielle und Thomas; sie sind „Stern des Meeres – Hoffnung der Zukunft – lebendiges Hausheiligtum unserer MTA“ • Ein halbes Jahr sind wir unterwegs im zweiten Jahrhundert des Liebesbündnisses – Was ist Ihr Traum von diesem Schönstatt in seinem Sein, seiner Verortung in Kirche und Welt und seinem Tun? Ich träume von einer Welt, die angefüllt ist mit HeiligtümernWeiterlesen
Heute antwortet: P. Alberto E. Eronti, Florencio Varela, Argentinien, Schönstatt-Pater der ersten Generation in Argentinien • Ein halbes Jahr sind wir unterwegs im zweiten Jahrhundert des Liebesbündnisses – Was ist Ihr Traum von diesem Schönstatt in seinem Sein, seiner Verortung in Kirche und Welt und seinem Tun? Wenn das erste Jahrhundert Schönstatts, wie manche bestätigen, die Zeit der Gründung, der Strukturierung und der Konsolidierung war, dann müssen wir spätestens jetzt, am Beginn des zweiten Jahrhunderts, mehr die charismatische und missionarische Dimension der Familie akzentuieren. Es muss ein Jahrhundert der AusbreitungWeiterlesen
Vortrag von Weihbischof Dr. Michael Gerber, Freiburg, beim Familienbund in Deutschland am Dreifaltigskeitssonntag 2015 •   Weihbischof Dr. Michael Gerber hat die „drei Fragen zu Schönstatt im zweiten Jahrhundert des Liebesbündnisses“ (noch) nicht beantwortet. Hier haben bisher 23 Schönstätter aus allen Generationen und aus 9 Ländern (Australien, Argentinien, Paraguay, Deutschland, Guatemala, Chile, Uruguay, El Salvador, Großbritannien) davon gesprochen, wie sie Schönstatt im zweiten Jahrhundert des Liebesbündnisses träumen, wie es sich anfühlt, wie es sein und werden sollte, und was es gilt, dafür zu tun und zu unterlassen. Wie gesagt, WeihbischofWeiterlesen