Veröffentlicht am 10. Oktober 2019 In Leben im Bündnis

Ein Neuanfang im Heiligen Geist

ITALIA, Pamela Fabiano •

Wir waren alle bereit, unseren Tag zu beginnen, aber dann kommt Schwester Vera Lucia und stoppt alles: „Lass uns noch ein wenig länger warten. Die Busse aus der Toskana kommen noch. Lasst uns auf sie warten, und dann fangen wir an“. Heimatluft und Familienfreude sind seit dem Morgen spürbar! Das Warten auf die Ankunft der Gäste ist die schönste und natürlichste Geste, die man in einer Familie machen kann. Und wir haben gezeigt, dass wir das können.  —

Mehr als 150 Menschen aus ganz Italien, aus den Regionen Latium, Kampanien, Emilia Romagna, Toskana, Sizilien, Apulien und Kalabrien, trafen sich am 29. September, um das Pastoraljahr 2019/2020 der Schönstatt-Bewegung in Italien und der Kampagne der Pilgernden Gottesmutter zu beginnen. Vor allem Leiter, aber auch viele Missionare, Schönstatt-Patres, Marienschwestern, Frauen von Schönstatt und Diözesanpriester, wollten sich im Pater-Kentenich-Haus versammeln, um eine feierliche Heilige Messe mit anschließender Rosenkranzrezitation zu feiern.

Das Thema, das dieses Jahr leiten wird, „Ein Neuanfang im Heiligen Geist“ wurde vorgestellt durch einen Vortrag des Leiters der Bewegung in Italien, Pater Facundo Bernabei, und einige Zeugnisse des Lebens, die von den Erfahrungen berichteten, die in den verschiedenen Gliederungen im vergangenen Jahr gemacht wurden.

Sind wir heute bereit, der Bewegung einen neuen missionarischen Dreh zu geben?

P. Facundo sprach von der Bedeutung des „Essens“, inspiriert vom Evangelium des Tages (Lk 16,19-31), dem Gleichnis vom reichen Mann. Das Teilen und Erkennen des anderen als Bruder ist die Grundlage unseres christlichen Glaubens und das Streben nach einem Neuanfang im Heiligen Geist ist eine Herausforderung, die angenommen werden muss, um auf ein starkes Gefühl des Teilens, der gegenseitigen Unterstützung, des erneuerten Lebens hinzuweisen.

Das Motto „Ein Neuanfang im Heiligen Geist“ bezieht sich natürlich auf die Strömung 50 Jahre nach dem Tod Pater Kentenichs. Sind wir heute wie damals bereit, der Bewegung einen missionarischen Impuls zu geben, ohne den Gründer, aber so wie er es uns gesagt hat? Das ist die Überlegung, die angestellt werden muss und an der man in den Gruppen arbeiten kann.

Der von Schwester Ivonne Zenovelo (Leiterin der Kampagne der Pilgernden Gottesmutter), Don Marcelo Cervi (Re ktor des Heiligtums von Belmonte), Sr. Vera Lucia Mangas (Oberin der Marienschwestern in Rom) und allen Mitgliedern des Organisationsteams sehr schön vorbereitete und gestaltete Tag schloss mit dem Gebet des Rosenkranzes der Aussendung, damit jeder in seinen Gruppen und Gliederungen Wege finden kann, das laufende Jahr im Heiligen Geist, mit neuem missionarischen Enthusiasmus, im Zeichen des Vaters und Gründers und im Zeichen der Bündniskultur zu leben.

 

Original: Italienisch. Übersetzung: Maria Fischer @schoenstatt.org

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