Veröffentlicht am 27. Oktober 2019 In Haus Madre de Tuparenda

Trotz des Regens: Teilnehmer und Personal von CMT beim Fest der Mutter von Tupãrenda

PARAGUAY, Ani Souberlich und Team CMT •

Es gab den ganzen Tag über vereinzelte Regenfälle, 40.000 Pilger standen Schlange vor dem Heiligtum, mit Kappen, Schirmen oder was auch immer einen irgendwie vor dem Regen schützen kann,  aber das Ziel war es, am 18. Oktober diesen Ort, das Heiligtum, Mitte und Grund für alles, was Tupãrenda ausmacht, zu erreichen. Dort, wo die Gottesmutter ihre unzähligen Bündnispartner an diesem besonderen Tag, dem Fest des Liebesbündnisses, empfängt, am 60. Jahrestag von Schönstatt in Paraguay, am 38. Jahrestag des ersten Heiligtums der „Nation Gottes“ und Fest des Liebesbündnisses, das erstmals und für immer und für alle im Urheiligtum in Schönstatt geschlossen worden ist.—

Wie in den Vorjahren hatte Casa Madre de Tupãrenda (CMT) einen Stand im Rahmen der großen Feier von Tupãrenda. Für die Mehrheit der Teilnehmer war es ihre erste Erfahrung und sie haben sich mit etlichen Fragen und Zweifeln an den Stand gestellt. Doch schon in kürzester Zeit wurden sie warm mit den unzähligen Pilgern, die bei ihrem Besuch im „Zelt der Casa Madre de Tupãrenda“ ein paar Worte mit ihnen wechselten und Frisches aus Bäckerei und Garten kauften.

Weil es zeitweise in Strömen regnete, boten die Jugendlichen mehreren Pilgern an, sie mit ihren Regenschirmen zur Kirche der Heiligen Maria von der Dreifaltigkeit zu bringen. Auf diese Weise zeigten sie Gastfreundschaft als Gastgeber und waren mächtig stolz! Pilger kamen aus allen Ecken des Landes, auch aus den Nachbarländern: Argentinien und Brasilien, und trotz des Regens (in Paraguay fällt normalerweise beim ersten Regentropfen jede Veranstaltung automatisch aus!) genossen alle das große Fest am Heiligtum.

Familie spüren

Das diesjährige Motto lud in besonderer Weise ein, Gesicht und Wärme der Familie zu zeigen. Familie ist etwas, von dem diese Jugendlichen meist nichts kennen, weil sie schon als kleine Kinder von ihren Eltern verlassen wurden oder weil ihre Eltern (von vielen von ihnen Mutter und Vater) im Gefängnis sitzen, und diese Erfahrung macht es ihnen fast unmöglich, sich geliebt zu fühlen oder zumindest eine Vorstellung davon zu haben, was eine Familie ist.

Das Programm von CMT kann und soll dies nicht ersetzen, aber wir glauben die Arbeit an ihrer persönlichen Entwicklung Aspekte und Werte in ihnen zu stärken kann, so dass sie sich für die Familie, die sie einmal gründen werden, eine andere Vorstellung haben und so den Teufelskreis ihrer Eltern durchbrechen.

„Als Team der Ausbilder in CMT, die jeden Teilnehmer während der 9 Monate des Programms Tag für Tag in seinem Veränderungsprozess begleiten, können wir sagen, dass diese Veränderung in ihrem Leben sichtbar wahrgenommen werden kann. Und es ist eine Quelle des Stolzes für uns zu sehen, wie die Gottesmutter hier Wandlungswunder wirkt und die Geburt eines neuen Menschen möglich macht“, hören wir aus dem Team der Ausbilder. Diese haben sich übrigens auch mit der Novene auf diesen 18. Oktober vorbereitet und jeden Tag im Hausheiligtum von Haus Madre de Tuparenda gebetet.
Maria, die Mutter des Lebens und Frau der Heiligen Familie, gibt uns im Bündnis mit ihr die Gabe und die Gnade, härteste Wirklichkeiten zu bestehen und die Kraft, voranzugehen.

 

Bei einer der heiligen Messe waren sie alle dabei!

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