Gefängnis Schlagwort

INTERNATIONAL – MADRUGADORES, Octavio Galarce Barrera • Der 29. April und der 2. Mai 2020 sind zwei Daten, die in der Geschichte der Madrugadores als zwei Ereignisse bleiben werden, die entscheidend ein Vorher und ein Nachher markieren. Das Echo, das zuerst der handschriftliche Dankbrief von Papst Franziskus und dann die Erwähnung der Madrugadores in seinem einleitenden Grußwort zur Messe, die von der Kapelle des Heiligen Hauses Martha im Vatikan aus gefeiert wurde, hervorrief, schwingt weiter mit und weckt Reaktionen aller Art. Zweifellos war das eine große „Auszeichnung“, die diese dieseWeiterlesen
ARGENTINIEN, Juan Barbosa • Ein zusätzliches Gebet des „Rosenkranzes um halb sieben„, den die Madrugadores seit dem 31. März täglich beten, wurde von Bischof Gabriel Mestre von Mar del Plata, mit Insassen der Strafvollzugseinheit Batán dieser Stadt gebetet. Schwester Helena, die für die Gefängnispastoral verantwortlich ist, war das Bindeglied, und nach einer engagierten Arbeit des Nachfassens und Organisierens beteiligten sich mehr als 25 Madrugadores an diesem Gebetsmoment, der nach ihren Worten eine Sternstunde war!— Schicksale suchen, Realitäten finden Der fantastische Zusammenhalt, den die Betenden in diesem Moment finden, auf denWeiterlesen
PARAGUAY, Ausbilder und Pädagogen von CMT: Lourdes, Víctor, Magdalena, Rosi, Minerva, Alicia und Ricardo Acosta • Die Coronavirus-Pandemie stellte den Lebensstil der Menschen auf der ganzen Welt auf den Kopf, und Casa Madre de Tupãrenda (CMT) bildete da keine Ausnahme, denn auch CMT musste seine Aktivitäten einstellen, mit den großen Herausforderungen, die dies für den Prozess bedeutete, der mit jedem einzelnen Teilnehmer begonnen hatte. —     Das Leben der Teilnehmer und ihrer Familien in Quarantäne musste, wie für jeden Menschen, neu erfunden werden, um die Folgen der Pandemie zuWeiterlesen
ARGENTINIEN, Juan Barbosa • Seit dem 31. März treffen sich täglich pünktlich um 18.30 Uhr Madrugadores aus verschiedenen Provinzen Argentiniens, aber auch aus Costa Rica und Monterrey (Mexiko) per Zoom, um in Gemeinschaft den Rosenkranz zu beten. Vor mehr als 60 Tagen ahnten die drei Madrugadores aus der Pfarrei San Miguel Arcángel in Argüello (Córdoba) nicht, dass ihre Ausdauer, zusammen mit der Treue Mariens, bisher 64 solcher Männer-Gebetszeiten bewirken würden… und es werden noch mehr, denn die Qurantäne in Argentinien ist schon die längste weltweit und ist gerade erst umWeiterlesen
PARAGUAY, Ani Souberlich • Dank der von der Regierung Paraguays verordneten „Intelligenten Quarantäne“ öffneten wir am Montag, den 4. Mai, die Türen von CMT (Casa Madre de Tupãrenda) wieder und „erfanden“ uns neu, um unseren volljährigen Teilnehmern die Möglichkeit zu geben, wieder am Programm teilzunehmen und so gemeinsam die Herstellung von Backwaren in der Bäckerei und von Masken (die zu dieser Zeit des COVID-19 so sehr gefragt sind) im Bereich der Industrienäherei besonders zu fördern. Andererseits begannen wir die Arbeit im Garten mit der Reinigung der Holzbretter, um die ProduktionWeiterlesen
VATIKAN/PARAGUAY, María Fischer • Sie haben sich bereits einmal getroffen, und auch damals hatte es etwas zu tun mit dem Dienst an jugendlichen Häftlingen. Es war im Juli 2015 auf der Uferpromenade von Asunción, als Pater Pedro zusammen mit einem jungen Gefangenen aus dem Jugendgefängnis in Itauguá bei Papst Franziskus auf dem Podium stand. Jetzt begegneten Papst Franziskus und Pater Pedro Kühlcke einander im Vatikan zum Abschluss des internationalen Kongresses „Integrale menschliche Entwicklung und Katholische Gefängnispastoral“ für regionale und nationale Leiter der Gefängnisseelsorge. “ Der Papst hat sich richtig vielWeiterlesen
PARAGUAY, Ani Souberlich und Team CMT • Es gab den ganzen Tag über vereinzelte Regenfälle, 40.000 Pilger standen Schlange vor dem Heiligtum, mit Kappen, Schirmen oder was auch immer einen irgendwie vor dem Regen schützen kann,  aber das Ziel war es, am 18. Oktober diesen Ort, das Heiligtum, Mitte und Grund für alles, was Tupãrenda ausmacht, zu erreichen. Dort, wo die Gottesmutter ihre unzähligen Bündnispartner an diesem besonderen Tag, dem Fest des Liebesbündnisses, empfängt, am 60. Jahrestag von Schönstatt in Paraguay, am 38. Jahrestag des ersten Heiligtums der „Nation Gottes“Weiterlesen
CMT
PARAGUAY, CMT, Ani Souberlich • Mit großen Augen und einem breiten Lächeln hört man ein: „Ojeabrí che korasõ“ (mein Herz geht auf). Es war Ricardos* Ausruf, als er sah, wie seine Mutter, sein Bruder und seine Neffen zur Abschlussfeier ankamen. Wie wichtig ist es in allen Lebensphasen, die Nähe und Begleitung der Familie zu sehen und zu spüren, um die Hindernisse des täglichen Lebens zu überwinden. Trotz der Jahre, die man hat, bleibt in den Tiefen der Seele dieser unendliche Wunsch, jemand zu sein, der jemandem wichtig ist. „Mit menschlichenWeiterlesen
PARAGUAY, Ricardo Acosta  und Maria Fischer • „Ich taufe dich im Namen des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes“, sagte Pater Pedro Kühlcke und goss Wasser auf den Kopf eines der Teilnehmer des sozialen Wiedereingliederungsprogramms für junge Menschen von CMT (Casa Madre de Tupãrenda),der das Sakrament der Taufe erhielt, Zeichen für das neue Leben und die Barmherzigkeit des dreifaltigen Gottes.  — Sein Name ist Antonio*. Seine Taufpatin, Magdalena, ist die Ausbilderin in Industriekonfektion. Weit weg, in Europa, hat er andere Paten, die für ihn beten und Geld spenden, dasWeiterlesen
PARAGUAY, Ani Souberlich und Maria Fischer • Was war wohl das bewegendste Geschenk, das Pater Pedro Kühlcke bei seinem Silbernen Priesterweihejubiläum erhalten hat?  Der Besuch seiner Eltern in Tuparenda, die Anwesenheit des Generaloberen, Pater Juan Pablo Catoggio, der Erhalt einer großzügigen Spende für Haus Madre de Tuparenda aus Deutschland, die Veröffentlichung seines Buches Freiheit im Gefängnis? Wir haben ihn nicht gefragt (um den Aufhänger dieses Artikels nicht zu ruinieren), aber eines der bewegendsten war sicherlich der riesige Rosenkranz, den ihm die jungen Männer der Casa Madre de Tuparenda geschenkt haben,Weiterlesen