Gefängnis Schlagwort

PARAGUAY, Ani Souberlich, Direktorin von Casa Madre Tupãrenda • Jede Abschlussfeier in Casa Madre Tupãrenda(CMT) ist ein Tag des Feierns, denn ein weiterer mutiger junger Mann hat sein Ziel erreicht. Jeder Teilnehmer ist einzigartig und unwiederholbar, jeder bringt eine Familiengeschichte von viel Verlassenheit, Einsamkeit und Schmerz mit. Für viele ist Casa Madre Tupãrenda das erste Mal, dass sie ein Zuhause und eine Familie gefunden haben, was sie so sehr brauchen. Sein Traum: Schulabschluss machen und dann Jura studieren Julio musste viele schwierige Situationen durchmachen, aber er wusste, wie er sichWeiterlesen
ARGENTINIEN, Juan Barbosa • Wenn wir nur eines der vielen Projekte betrachten, die während der Quarantäne unter den Madrugadores entstanden sind, dann über den „Rosenkranz in den Gefängnissen“ sprechen, wöchentlich, mit einem festen Zeitplan und mit wachsender Beteiligung. Die Idee eines der Madrugdores wurde schnell von einem anderen geteilt, und jeder begann, sich in seiner Gegend zu bewegen, um das „Ich war im Gefängnis, und du hast mich besucht“ Wirklichkeit werden zu lassen. Neben der Kontaktaufnahme mit den entsprechenden Geistlichen und der Entdeckung unglaublicher Teams, die sich auf bewundernswerte WeiseWeiterlesen
DEUTSCHLAND, Maria Fischer • „Gedenken an eine Lehrerin“, so der Titel eines Artikels der Saarbrücker Zeitung, in dem es um die Entscheidung des Heusweiler Ortsrates bei der Namengebung von drei Straßen in einem neuen Wohngebiert geht. „Heusweiler Ortsrat erinnert mit seiner Entscheidung an zwei Flur-Bezeichnungen und mit „Charlotte-Holubars-Weg“ an eine Lehrerin, die Opfer der Nazi-Diktatur wurde“, so der Untertitel. Eine Lehrerin, eine Schönstätterin, eine Frau, die sich von den Nationalsozialisten nicht einschüchtern ließ und dafür mit dem Leben bezahlte. Und zwar im Konzentrationslager Ravensbrück, am 9. November 1944.— Geboren und aufgewachsenWeiterlesen
INTERNATIONAL – MADRUGADORES, Octavio Galarce Barrera • Der 29. April und der 2. Mai 2020 sind zwei Daten, die in der Geschichte der Madrugadores als zwei Ereignisse bleiben werden, die entscheidend ein Vorher und ein Nachher markieren. Das Echo, das zuerst der handschriftliche Dankbrief von Papst Franziskus und dann die Erwähnung der Madrugadores in seinem einleitenden Grußwort zur Messe, die von der Kapelle des Heiligen Hauses Martha im Vatikan aus gefeiert wurde, hervorrief, schwingt weiter mit und weckt Reaktionen aller Art. Zweifellos war das eine große „Auszeichnung“, die diese dieseWeiterlesen
ARGENTINIEN, Juan Barbosa • Ein zusätzliches Gebet des „Rosenkranzes um halb sieben„, den die Madrugadores seit dem 31. März täglich beten, wurde von Bischof Gabriel Mestre von Mar del Plata, mit Insassen der Strafvollzugseinheit Batán dieser Stadt gebetet. Schwester Helena, die für die Gefängnispastoral verantwortlich ist, war das Bindeglied, und nach einer engagierten Arbeit des Nachfassens und Organisierens beteiligten sich mehr als 25 Madrugadores an diesem Gebetsmoment, der nach ihren Worten eine Sternstunde war!— Schicksale suchen, Realitäten finden Der fantastische Zusammenhalt, den die Betenden in diesem Moment finden, auf denWeiterlesen
PARAGUAY, Ausbilder und Pädagogen von CMT: Lourdes, Víctor, Magdalena, Rosi, Minerva, Alicia und Ricardo Acosta • Die Coronavirus-Pandemie stellte den Lebensstil der Menschen auf der ganzen Welt auf den Kopf, und Casa Madre de Tupãrenda (CMT) bildete da keine Ausnahme, denn auch CMT musste seine Aktivitäten einstellen, mit den großen Herausforderungen, die dies für den Prozess bedeutete, der mit jedem einzelnen Teilnehmer begonnen hatte. —     Das Leben der Teilnehmer und ihrer Familien in Quarantäne musste, wie für jeden Menschen, neu erfunden werden, um die Folgen der Pandemie zuWeiterlesen
ARGENTINIEN, Juan Barbosa • Seit dem 31. März treffen sich täglich pünktlich um 18.30 Uhr Madrugadores aus verschiedenen Provinzen Argentiniens, aber auch aus Costa Rica und Monterrey (Mexiko) per Zoom, um in Gemeinschaft den Rosenkranz zu beten. Vor mehr als 60 Tagen ahnten die drei Madrugadores aus der Pfarrei San Miguel Arcángel in Argüello (Córdoba) nicht, dass ihre Ausdauer, zusammen mit der Treue Mariens, bisher 64 solcher Männer-Gebetszeiten bewirken würden… und es werden noch mehr, denn die Qurantäne in Argentinien ist schon die längste weltweit und ist gerade erst umWeiterlesen
PARAGUAY, Ani Souberlich • Dank der von der Regierung Paraguays verordneten „Intelligenten Quarantäne“ öffneten wir am Montag, den 4. Mai, die Türen von CMT (Casa Madre de Tupãrenda) wieder und „erfanden“ uns neu, um unseren volljährigen Teilnehmern die Möglichkeit zu geben, wieder am Programm teilzunehmen und so gemeinsam die Herstellung von Backwaren in der Bäckerei und von Masken (die zu dieser Zeit des COVID-19 so sehr gefragt sind) im Bereich der Industrienäherei besonders zu fördern. Andererseits begannen wir die Arbeit im Garten mit der Reinigung der Holzbretter, um die ProduktionWeiterlesen
VATIKAN/PARAGUAY, María Fischer • Sie haben sich bereits einmal getroffen, und auch damals hatte es etwas zu tun mit dem Dienst an jugendlichen Häftlingen. Es war im Juli 2015 auf der Uferpromenade von Asunción, als Pater Pedro zusammen mit einem jungen Gefangenen aus dem Jugendgefängnis in Itauguá bei Papst Franziskus auf dem Podium stand. Jetzt begegneten Papst Franziskus und Pater Pedro Kühlcke einander im Vatikan zum Abschluss des internationalen Kongresses „Integrale menschliche Entwicklung und Katholische Gefängnispastoral“ für regionale und nationale Leiter der Gefängnisseelsorge. “ Der Papst hat sich richtig vielWeiterlesen
PARAGUAY, Ani Souberlich und Team CMT • Es gab den ganzen Tag über vereinzelte Regenfälle, 40.000 Pilger standen Schlange vor dem Heiligtum, mit Kappen, Schirmen oder was auch immer einen irgendwie vor dem Regen schützen kann,  aber das Ziel war es, am 18. Oktober diesen Ort, das Heiligtum, Mitte und Grund für alles, was Tupãrenda ausmacht, zu erreichen. Dort, wo die Gottesmutter ihre unzähligen Bündnispartner an diesem besonderen Tag, dem Fest des Liebesbündnisses, empfängt, am 60. Jahrestag von Schönstatt in Paraguay, am 38. Jahrestag des ersten Heiligtums der „Nation Gottes“Weiterlesen