Geschichte Schlagwort

Archivos Vaticanos
CHILE, Maria Fischer • Etliche Monate nach der Veröffentlichung auf Deutsch ist der erste Band der Reihe „Dokumente zur Geschichte der Schönstatt-Bewegung“, der die Schlüsselphase zwischen 1949 und 1968 abdeckt, nun auch auf Spanisch erhältlich. Dieser Band präsentiert Dokumente aus den Archiven des ehemaligen Heiligen Offiziums aus der Zeit von Papst Pius XII., die seit dem 2. März 2020 für Forscher und Historiker zugänglich sind. — Die vor gut zwei Jahren geöffneten Archive enthalten rund 16 Millionen Seiten über den Zweiten Weltkrieg und die Nachkriegszeit, die Aufschluss über die RolleWeiterlesen
Santuario Tabor
SCHÖNSTATT, Roberto M. González •  In Schönstatt erinnern wir uns gerne an unsere Meilensteine und unsere Geschichte, aber wie bewusst sind wir uns der Geschichte, die uns vorausgegangen ist? — Am Wochenende vom 18. bis 20. Februar fand im Tabor-Heiligtum und dem gleichnamigen Haus auf dem Marienberg in Vallendar (Deutschland) das „Marienbergforum“ statt. Es ist nicht das erste Mal, dass ein solches Treffen stattfindet: Die Organisatoren, Vertreter aller Gemeinschaften der Männersäule, wollten ein Treffen veranstalten, um die Geschichte Revue passieren zu lassen und die zukünftige Mission des Marienberges als internationalesWeiterlesen
Dachau
DEUTSCHLAND, Schw. M. Elinor Grimm / Maria Fischer • „Dachau – die Bedeutung dieses Namens ist aus der deutschen Geschichte nicht auszulöschen. Er steht für alle Konzentrationslager, die Nationalsozialisten in ihrem Herrschaftsbereich errichtet haben“, so der selbst mehrere Jahre im KZ Buchenwald inhaftierte Publizist Eugen Kogon. Auch aus der Geschichte Schönstatts ist Dachau nicht auszulöschen, waren doch P. Josef Kentenich und mehrere Schönstattpriester dort inhaftiert. Besuche in der Gedenkstätte Dachau sind hart. Und notwendig, um die Schönstatt-Perspektive von „Dachau“ nicht zu idyllisieren oder zu isolieren, sondern in den realen historischenWeiterlesen
Dachau

Veröffentlicht am 14.07.2021In Kentenich

Dachau – weit weg oder doch nicht?

DEUTSCHLAND, Maria Fischer • Der erste wichtige Schritt innerhalb der langfristig angelegten „Neukonzeption der KZ-Gedenkstätte Dachau“ ist die Produktion eines neuen Dokumentarfilms zur Vorführung im Kinosaal der Hauptausstellung der KZ-Gedenkstätte Dachau. „Das Konzentrationslager Dachau“ ist ein Überblicksfilm zur Geschichte des Konzentrationslagers Dachau und seiner Nachgeschichte von 1945 bis heute, der in der Hauptausstellung der KZ-Gedenkstätte Dachau gezeigt wird. — Der neue Film von Maya Schweizer, Benjamin Meyer-Krahmer und Clemens von Wedemeyer in Kooperation mit der KZ-Gedenkstätte Dachau vermittelt die historische Entwicklung und die topografische Ausdehnung des Konzentrationslagers Dachau sowie derWeiterlesen
Dachau
DEUTSCHLAND, Maria Fischer • „Die Überlieferung und Erinnerung an die nationalsozialistischen Konzentrationslager unterliegt einem bedeutsamen Wandel. Die Menschen, die die KZ-Haft überlebt haben und über ihre Erlebnisse unter dem Terror der SS berichten können, sind mittlerweile hochbetagt oder nicht mehr am Leben. Eine Aufklärung über das Schicksal der Häftlinge aus erster Hand wird bald nicht mehr möglich sein. Dennoch muss das Wissen über die nationalsozialistischen Verbrechen im Bewusstsein der Menschen auch weiterhin wachgehalten werden“, heißt es auf der Webseite der KZ-Gedenkstätte Dachau. Zum Wachhalten gehören Ausstellungen, Zeitzeugen-Interviews, Webseite, Radio- undWeiterlesen
pincel
Daniel Martino, Argentina • Es sind nun drei Wochen seit dem Brief von Paz Leiva vergangen, ebenso scharf wie direkt. Dann habe ich die folgenden Artikel gelesen. Und alles schien mir wichtig zu sein. — Ich erinnere mich, dass einige von uns am Karfreitag dieses Jahres während der Feier der Passion Jesu unter dem Vorsitz von Franziskus im Petersdom Pater Ramiro Cantalamessa hörten, der für die Predigt verantwortlich war. Ich hebe hervor, was er uns sagte, was wir auf die Pandemie und auf den Moment, in dem die Menschheit lebt,Weiterlesen
Maria mujer
CHILE, Paulina Johnson • In Zeiten, die so komplex sind wie die, in denen wir leben, können wir darauf vertrauen, dass es eine Mutter gibt, die über unser Land, über alle Kinder dieser Erde wacht und die uns auf unserem unsicheren Weg begleitet: in Freuden, in Sorgen, in Pandemien, die beängstigend sind, in der Gewalt, die uns auf verschiedenen Ebenen und auf tausend Arten so sehr verletzt. Sie gibt uns die Hoffnung zurück, dass der Herr derjenige ist, der die Geschichte leitet. Sie erneuert uns im Glauben, so dass wirWeiterlesen
Josef Kentenich

Veröffentlicht am 28.11.2020In Kentenich

Versuch einer Standortbestimmung

P. Mario Romero • Pater Mario Romero aus Chile hat uns die Erlaubnis gegeben, ein persönliches Arbeitsdokument im Sinne einer Standortbestimmung zu veröffentlichen, das für Diskussion und Vertiefung in dem Thema dienen soll, das uns als Schönstatt-Bewegung seit fast einem halben Jahr umtreibt und bewegt: die Fragen und Anschuldigungen zum Macht-/Autoritätsmissbrauch gegenüber Pater Kentenich.— Anfang Juli 2020 veröffentlichte Alexandra von Teuffenbach, eine italienische Historikerin, in der Deutschen Tagespost einen Artikel über Pater Kentenich. Seither wurde in diesem fast halben Jahr viel beschuldigt, diskutiert und veröffentlicht über das bei dieser GelegenheitWeiterlesen
Von Rosario Zamora – Miguel González, 48. Kurs des Familienbundes der Region Chile-Bolivien • Mehr als eine Woche ist vergangen, seit die schweren Vorwürfe gegen Pater Josef Kentenich in der deutschen Zeitung „Tagespost“ und auf der Seite des Vatkanisten Sandro magister veröffentlicht wurden. — Vor diesen Ereignissen glaubten wir, dass wir in einer Familie lebten, die durch starke Fundamente vereint war, die auf einem gemeinsamen Verständnis der Geschichte und der Grundlagen der Bewegung beruhten. Auch wenn wir zu Tausenden über die ganze Welt verstreut waren, konnten wir uns eine SchönstattfamilieWeiterlesen
P. Alberto Eronti, Argentinien • Was sich in der Familie aus dem Artikel von Dr. A. von Teuffenbach in der „Tagespost“ ergeben hat, und das Wahrnehmen der Resonanz in der Schönstattfamilie, veranlasst mich, diese Zeilen zu schreiben. — Ich hatte die Gelegenheit, Pater Kentenich persönlich kennen zu lernen. Seine Person, seine Aufnahmefähigkeit, seine schlichte Leuchtkraft, seine tiefe Spiritualität prägten und prägen auch heute noch mein Leben. Als ich ihn näher kennen lernte und seine Schriften vertiefte, nahm ich wahr, dass sein priesterliches Sein und Tun das erhellte und orientierte, wasWeiterlesen