MTA Devoto

Veröffentlicht am 2022-06-06 In Dilexit ecclesiam, Leben im Bündnis

Das Bild der MTA wird erobert – und erobert die Herzen

ARGENTINIEN, Martín J. Clavijo •

Am 31. Mai, dem Fest Mariä Heimsuchung, haben wir die MTA in unserer Gemeinde San Rafael Arcángel im Stadtteil Villa Devoto inthronisiert. Die Eroberung des Bildes, eines achteckigen Bildes wie das in den Filialheiligtümern, begann durch einen Besuch der Gottesmutter in der Pfarrei. —

Ende Oktober letzten Jahres war das Bild der Gottesmutter, das dem Priesterbund gehört, bei uns. Es wurde auf dem Herz-Jesu-Altar ausgestellt, und von da an zeigten viele Menschen ihre Zuneigung und Verehrung für sie. Unser Viertel war bereits mit der Gottesmutter von Schönstatt vertraut, vor allem dank der ständigen Präsenz der Kampagne der Pilgernden Gottesmutter und des Gebets der Tausend Ave Maria, das jedes Jahr zu den Festtagen des Schutzpatrons gebetet wird. Außerdem hatten drei Frauen aus unserer Gemeinschaft im Dezember 2020 im Heiligtum von Belgrano ihr Liebesbündnis geschlossen und dann zusammen mit anderen begonnen, mit den Bildern der Pilgernden Gottesmutter auf Mission zu gehen und sie vor allem an Menschen zu geben, die zur Messe kamen und die wir vorher nicht kannten. So hat unsere Mutter begonnen, ihr Reich unter uns zu säen.

Eine große Sehnsucht wächst immer mehr

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Segnung des Bildes in Florencio Varela

Als wir das Bild des Priesterbundes erhielten, haben wir als Erstes mit dem Gnadenkapital angefangen und allen, die an dem Bild vorbeikamen, erklärt, dass sie mit ihrer kleinen täglichen Gabe dazu beitragen können. Wir wollten der Gottesmutter auch eine Liebesbündnisrunde schenken; am 8. Dezember 2021, dem Tag der Unbefleckten Empfängnis, sollte im Heiligtum von Belgrano das Liebesbündnis geschlossen werden. Als die neuen Verbündeten erfuhren, dass das Bild der Gottesmutter nur für eine Weile bleiben würde und dass sie sicher bald eine andere Gemeinde besuchen würde, war der Wunsch groß, dass die Gottesmutter sich auch unter uns niederlassen würde, und zwar für immer. Von Anfang an beschlossen wir, dass die Eroberung oder Erarbeitung spirituell sein sollte, dass wir der Gottesmutter mit all unserer Liebe zeigen müssten, dass wir wirklich wollen, dass sie unter uns bleibt. Sie müsste uns ihrerseits zeigen, dass sie diesen Ort wählen wollte, um ihren Thron zu errichten. Wir machten uns an die Arbeit und begannen, Beiträge zum Gnadenkapital in Form eines achteckigen Bildes zu füllen.

Das Datum: 31. Mai

Das ursprüngliche Datum für die Anbringung des Bildes war der 25. März, der Tag der Verkündigung. An diesem Tag haben wir auch eine weitere Liebesbündnisrunde organisiert. Aber als es an der Zeit war, das Bild in Auftrag zu geben, stellten wir unerwartet fest, dass es nicht vor Mitte oder Ende April fertiggestellt werden konnte. Wir waren entschlossen, alles als den Willen der göttlichen Vorsehung zu deuten: Gott würde andere Pläne für uns haben, um unsere Mutter zu empfangen. Also suchten wir nach einem anderen bedeutenden Datum für die Gottesmutter, das über den April hinausging, und fanden den 31. Mai, den Tag der Heimsuchung der Gottesmutter und ein sehr bedeutendes Datum für Schönstatt.

Wir haben die Anbringung für diesen Tag festgelegt und das Bild in Auftrag gegeben. Wir haben uns nie darum bemüht, das nötige Geld zu bekommen. Unsere ganze Energie galt dem Gnadenkapital, obwohl die Menschen wussten, dass sie spenden konnten, wenn sie wollten. Doch als wir das Gemälde bestellten und den aktualisierten Preis erhielten, hatten wir keinen einzigen Peso mehr übrig, als wir das Geld zählten! Mater perfectam habebit curam!

Gib, dass ich mit meinem Herzen nahe bei dir bleibe…

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Carlos beim Unterschreiben des Bündnisbuchs am 08.12.2021

Wenige Tage nach dem Bündnisschluss am 25. März ist einer unserer Verbündeten vom Dezember, Carlos Adrio, in den Himmel gegangen. Er hatte all seine Krankheiten und Leiden der Gottesmutter geopfert. Wir konnten erleben, wie sie ihrem Bund treu war. Wenn Carlos sonntags zur Messe kommen konnte, steckte er einen kleinen Zettel in das Symbol für das Gnadenkapital, um all das, was er erlebte, darzubringen: „Gewähre mir, mit meinem Herzen nahe bei deinem zu bleiben, um ein Spiegelbild der Liebe deines Sohnes für die Menschen um mich herum zu sein und ein treues Zeugnis der Liebe des Vaters zu geben“. Das war der Schluss seines Weihegebetes. Und so war es auch. Wir hatten in Carlos ein lebendiges Zeugnis von der Kraft des Liebesbündnisses, in dem er die Liebe, die er sein ganzes Leben lang für die Gottesmutter empfunden hat, entfaltete. Er war ein echter Sohn der Gottesmutter von Luján, der es liebte, auf den Oktober-Wallfahrten an unserem Gesundheitsposten zu dienen, und er verbrachte lange Zeit damit, ihr Bild zu betrachten. Eine Liebe, die, da sind wir uns sicher, erwidert wurde.

Das MTA-Bild besucht die Häuser im Viertel

Endlich war unser Bild am Karsamstag fertig. Wir haben die Freude mit allen geteilt. Schwester Maria Julia erinnerte uns daran, dass das Originalbild auch während der Karwoche 1915 am Bahnhof in Vallendar ankam und dass die Pallottiner sich sehr anstrengen mussten, um es abholen zu dürfen. Wir mussten bis zur darauffolgenden Woche warten, und unser Bild kam mitten in der Osteroktav an.

Sowie die Pilgernde Gottesmutter die Häuser besucht, wussten wir sofort, dass das Bild, das an einem so bedeutenden Tag wie der Heimsuchung in der Pfarrkirche angebracht werden sollte, nicht irgendwo herumstehen konnte, bis es so weit war. Das MTA-Bild sollte auch die Häuser in der Gemeinde bis zum Tag der Anbringung besuchen. Außerdem besuchte sie Luján am 8. Mai, das Heiligtum in Florencio Varela am 25. Mai (wo wir es in einer bewegenden Familienfeier segneten) und das Heiligtum in Belgrano am Samstag, den 28. Mai, dem Tag, an dem wir unserer lieben Gottesmutter erneut das Liebesbündnis von Pfarrangehörigen schenkten.

Und so kam der 31. So viele Dinge in so kurzer Zeit…! Wir hatten keinen Zweifel daran, dass die Gottesmutter bereits begonnen hatte, Wunder der Gnade unter uns zu wirken. Seit 11:00 Uhr betete unsere Gemeinschaft zusammen mit den über 40 Verbündeten die Tausend Ave-Maria an der Stelle des kleinen Altars, auf dem wir das Bild aufstellen würden, und schloss mit einem Lichter-Rosenkranz vor der Messe.

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Lichter-Rosenkranz

Niemand wollte dieses Fest verpassen

Es war ein wunderschöner Tag, der durch die freudige Feier der Eucharistie gekrönt wurde, der Pfr. Cesar Femia vorstand, begleitet von den Priestern Pablo Pérez, Santiago Aduriz, José M. Vallarino und Martín Clavijo. Am Ende der Feierlichkeiten trugen wir das Bild in einer Prozession zu dem Ort, an dem es angebracht werden sollte. Dort wurde es gesegnet, mit der Bitte, die MTA möge ihren Kindern, die sie besuchen, reichlich Gnade zukommen lassen. Dann, während wir das Ave Maria sangen, brachten wir alle der Gottesmutter am Fuße ihres Altars Nelken dar. Unsere Mutter wollte, dass die Feier wirklich familiär wird, und wir zählten auf die Anwesenheit der Gliederungen, Bünde und Verbände der Bewegung, mit denen wir in dieser Zeit wie eine große Familie zusammengewachsen sind, und auf viele weitere, die sich diese Feier nicht entgehen lassen wollten.

Entronización

Sich schmutzig machen für das Reich der Mutter Gottes

Wir haben noch jemanden nicht erwähnt, der unserer Meinung nach eine besonders symbolträchtige Rolle inmitten all dieser Ereignisse spielte: der heilige Josef. Sein Pilgerbild, eine Nachbildung des Bildes in der Basilika von Flores, besuchte uns Ende Oktober 2021 zu unserem Patronatsfest, kurz bevor uns das Bild des Priesterbundes besuchte. Es war ein schöner Besuch, aber das war noch nicht alles. Als wir vor ein paar Wochen damit begannen, die Wand zwischen dem Bildnis des Heiligen Cajetan und dem Bildnis des Heiligen Josef in unserer Gemeinde abzuschleifen, begann alles zu verstauben. Aber bemerkenswerterweise war der heilige Cajetan auf der linken Seite nicht weiß bestaubt. Wer hat sich von oben bis unten schmutzig gemacht, als wir einen Platz für die Muttergottes vorbereitet haben? Der heilige Josef, ihr keuscher Ehemann, der auf der rechten Seite steht! Mögen wir uns auch weiterhin schmutzig machen, um das Reich unserer lieben Gottesmutter auszuweiten: Mutter, wirke Wunder der Gnade unter uns, aber bitte tu es nicht ohne uns! Nichts ohne dich, nichts ohne uns!

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Original: Spanisch. Übersetzung: Maria Fischer @schoenstatt.org

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