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Veröffentlicht am 2022-11-07 In Dequeni, Werke der Barmherzigkeit

Geht doch: Frauen und Mütter als Unternehmerinnen

PARAGUAY, Dequeni, Noelia Ferreira •

In Zusammenarbeit mit der Visión-Bank wurden im Rahmen des Projekts „Frauen als Unternehmerinnen, Förderung von Kindern“ in einer Feier im Gemeindezentrum 12 de octubre in San Antonio sechsundvierzig Frauen und Mütter für den erfolgreichen Abschluss des Maniküre- und Pedikürekurses mit Zertifikaten ausgezeichnet; jede der Kleinunternehmerinnen erhielt zudem ein Werkzeugkit.

Die Gemeinden, in denen das Projekt durchgeführt wurde, befinden sich in einem strukturschwachen Gebiet, in dem die einfachen Häuser aus Wellpappe hoffnungslos überfüllt sind und mehrere Grundbedürfnisse nicht befriedigt werden.

Die Frauen in den Gemeinden Ita Poty und Ita Koty in der Stadt San Antonio arbeiten hauptsächlich als Hausangestellte und Straßenverkäuferinnen, um sich um ihre Kinder kümmern zu können, die sonst in der Obhut einer irgendwie verantwortlichen Person bleiben, während ihre Mütter arbeiten gehen.

Die Pandemie hat die Armutssituation in den betroffenen Gemeinden massiv verschärft (arbeitslose Familienmitglieder, geringeres Familieneinkommen, hoher Anteil von Kindern mit Lernschwierigkeiten), weshalb sie unsere Unterstützung, Begleitung und Sicherung brauchen.

In diesen Gemeinden gibt es keine Kindergärten oder sonstige Räume für die rechtzeitige Stimulation von Kleinkindern, sodass die Kinder ohne diese wichtige Grundlage in das formale Bildungssystem eintreten, was den Anpassungs- und Lernprozess langsamer und weniger effizient macht.

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Mütter als Unternehmerinnen befähigen

Der Kurs wurde vor allem von Müttern und Hausfrauen besucht, die ein eigenes Unternehmen gründen wollten, mit dem sie ein Einkommen erzielen können, ohne die Erziehung ihrer Kinder zu vernachlässigen. Zusätzlich zum Jobtraining erhielten die Mütter Workshops zu den Themen Führung und Motivation, Verkauf und einen Motivationsvortrag über Unternehmertum. Es wurde auch darüber gesprochen, wie wichtig es ist, dass Frauen zu Protagonistinnen des Wandels werden, egal wo sie sind. All das ist mit Disziplin und Beharrlichkeit möglich.

Im Rahmen des Bankprojekts wurde auch die Vipay-App erläutert, ein digitales Tool mit 100%igem Online-Zugang, das Transaktionen von Mobiltelefonen aus ermöglicht, so dass Frauen ihre Transaktionen direkt von ihrem Aufenthaltsort aus durchführen können. Auf diese Weise fördern wir die Entwicklung, die finanzielle Eingliederung und die Bankarisierung von unternehmerisch tätigen Frauen und Müttern.

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„Ich werde weiterkommen“

Verónica Pereira (40), eine der Absolventinnen, Mutter von zwei Kindern, ist stolz auf das, was sie erreicht hat: „Ich möchte euch von meiner Erfahrung, meinem Traum und vor allem von meiner Realität erzählen. Ich bin Näherin und jetzt bin ich eine professionelle Kosmetikerin.“ Diese Frau ist bereits in ihrer Gemeinde tätig.

Rosalina Barrios wiederum betonte: „Für mich ist das etwas sehr Wichtiges, ich werde es in die Praxis umsetzen und weiterkommen“.

Während dieses Prozesses betreut Dequení ihre Kinder – Jungen und Mädchen im Alter von 0 bis 4 Jahren – im Projekt Alfombrita Viajera (Reisende Spielmatte) in den Gemeinden Ita Koty und Ita Poty in der Stadt San Antonio.

Dies ist das zweite Jahr der Umsetzung des Projekts in Zusammenarbeit mit der Visión-Bank, das Frauen und Müttern die Möglichkeit bietet, ihre unternehmerischen Fähigkeiten in ihren Gemeinden zu entwickeln.

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Original: Spanisch. Übersetzung: Maria Fischer @schoenstatt.org

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