Veröffentlicht am 2020-10-04 In Kampagne, Schönstatt im Herausgehen, Solidarisches Liebesbündnis in Zeiten von Coronavirus

Maria brach auf, eilends … ohne (auf das Ende der Pandemie) zu warten

ARGENTINIEN, Cristina White •

Im Gefolge der Pandemie mit all ihren physischen und spirituellen Folgen konnte unsere liebe Mutter und Königin es einfach nicht lassen, Menschen zu besuchen, und so machte sie sich auf… und mich zur Influencerin mit eigenem YouTube-Kanal.—

Alianza de Amor Campaña

Er ist 9 Jahre alt, lebt in Magdala, einer Kleinstadt in der Nähe von Henderson, Provinz Buenos Aires, hat sein Liebesbündnis geschlossen und will Missionar der Pilgernden Gottesmutter werden.

Als geistliche Tochter von P. Esteban Uriburu hatte ich die Gnade, von ihm das ganze Feuer dieser Mission zu empfangen. Er übermittelte mir den Wunsch Pater Kentenichs, Schönstatt ins breite Volk zu bringen, und die Antwort auf dieses Wunsch in der Initiative von Joao Pozzobon mit Kampagne der Pilgernden Gottesmutter und zugleich deren internationaler pastoraler Verbreitung als schnellem Träger der Schönstatt-Botschaft.

Das Liebesbündnis, was sonst?

Das hat mich veranlasst, nach einem Weg zu suchen, wie die Gottesmutter weiterhin ihre Schönstatt-Botschaft an ihre Kinder weitergeben kann: das Liebesbündnis, was sonst? Dazu kam mir eine Idee, eine Gelegenheit und Herausforderung, die Pater Uriburu sicher liebend gerne und bis zum Äußersten genutzt hätte. Ich besprach es mit Pater Pablo Perez, dem Leiter der Bewegung, nationaler Berater für die Kampagne, der mich ermutigte, sie durchzuführen.Ich muss ergänzen, dass ich Beraterin bin für die Kampagne der Pilgernden Gottesmutter in einer Diözese von der Größe der Schweiz, in der es weder ein Heiligtum gibt, noch Patres oder Schwestern, und die Mitglieder von Bünden und Instituten kann man an den Fingern einer Hand zählen.

Ich begann, kurze Videos zu filmen, die eine Gruppe von Missionaren wöchentlich an die Leute schickte, die den Besuch der Pilgernden Gottesmutter erhalten (bzw bis zur Quarantäne erhielten), um den virtuellen Besuch der Pilgernden Gottesmutter zu begleiten; dazu kam immer auch ein Gebet nach dem Thema des Videos.

Drei Monate Vorbereitung

In diesen Videos erzählte ich ihnen die Geschichte Schönstatts, der Kampagne, und warum die Gottesmutter sie besuchte – natürlich mit dem Ziel, sie einzuladen, das Liebesbündnis zu schließen! Alles in einer einfachen Sprache, warmherzig und offen für die Vielfalt der Empfänger, da es sich um Menschen unterschiedlichen Alters, unterschiedlicher Situationen, vielleicht weit weg von Gott, um Jugendliche, um Kinder, um Leute aus anderen kirchlichen Bewegungen usw. handeln könnte.

Gleichzeitig begleiteten dies die Missionare, indem sie sich mit den „Missionierten“, wie wir die Menschen nennen, die die Pilgernde Gottesmutter aufnehmen, in Verbindung setzten, mit ihnen diskutierten und sie ermutigten. Von Anfang an vereinten wir uns in einem starken Beitrag zum Gnadenkapital für die Fruchtbarkeit dieser Initiative.

Drei Monate lang erhielten sie diesen wöchentlichen Besuch mit Video und Gebet. Der Termin für das virtuelle Schließen des Liebesbündnisses rückte immer näher. Mit Pater Pablo Perez hatten wir organisiert, dass er am 18. September, am Bündnistag,  vom Heiligtum in Cordoba aus die Bündnisfeier halten würde,  mit der Vereinbarung, dass alle ihr Bündnis, sobald es möglich sein würde, persönlich am nächsten Heiligtum oder Bildstock erneuern würden. Etwa drei Wochen vorher fragte er mich, wie viele Menschen es sein würden, und ich antwortete, ohne schon wirklich sicher zu sein, dass es wohl etwa 30 Personen seien.

 

Es war wie im Heiligtum – mit 93 neuen Bündnispartnern!

Um die Geschichte nicht zu verlängern, möchte ich zusammenfassen: Im Schlussspurt dieser Initiative schlossen sich 93 Missionierte an, um sich Maria zu schenken! Es waren Jugendliche, Erwachsene, Ehepaare, Kinder, Mitglieder anderer Bewegungen… Die Zeugnisse aller, von jedem einzelnen, waren sehr stark… Eine Antwort Gottes, eine göttliche Bestätigung, die unsere menschlichen Erwartungen übertraf und die Initiative bestätigte.

Die Feier war ein Fest des Himmels. Auf dem Altar des Heiligtums befanden sich die Fotos aller neuen Bündnispartner. Durch Zoom verfolgten wir alle den Ritus in einer Atmosphäre der Andacht und Freude. Pater Pablo feierte mit Wärme und Nähe; es war wie im Heiligtum. Die Zeugnisse aller waren rührend, und viele entschieden sich bei der Feier, die Vorbereitung auf ihr eigenes Liebesbündnis zu beginnen.

 

Alianza de Amor Campaña

Mit zwei Bildschirmen im Heiligtum in Córdoba

Missionierte, die auf dem Lebensweg zu Missionaren werden

Jetzt werden wir den Besuch der Pilgernden Gottesmutter weiterhin mit Vorbereitungsvideos zum Hausheiligtum begleiten. Die Muttergottes ist sicher glücklich, dass wir ihr Mund sind, ihre Instrumente, die ihre Botschaft übermitteln, um ihren geliebten Sohn Jesus kennen zu lernen, denn darum geht es. Dies ist ein Anfang, ein pastorales Werkzeug, das es dem Missionar ermöglicht, über konkretes Material zu verfügen, um eine Brücke zwischen Maria und ihren Kindern zu sein. Ich möchte auch betonen, dass es Missionierte gab, die, als sie das Material mit den Videos erhielten, fragten, ob sie esweiterschicken könnten, und sie waren so Werkzeuge, damit andere ihr Bündnis schließen konnten. Mit anderen Worten: Missionierte, die auf dem Lebensweg zu Missionaren wurden. Eine Explosion des Lebens.

Abschließend möchte ich sagen, dass der Schlüssel und das Wesentliche an all dem die starke Strömung des Gnadenkapitals war, ist und auch weiterhin sein wird, die im Geiste von Pozzobon und verknüpft mit dem 18. Oktober 1914 den Siegeszug unserer Königin unterstützt.

Welchen besseren Beitrag können wir für unsere von Gott ferne Welt leisten als eine Legion starker Männer und Frauen, frei und in der übernatürlichen Welt verankert!

 

Königin der Mission, komm und mache mein Haus zu deinem Heiligtum. Historisches Bild der Pilgernden Gottesmutter, gehörte Joao Pozzobon

 

Eins der Videos:

Original: Spanisch, 1.10.2020. Übersetzung: Maria Fischer @schoenstatt.org

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