Veröffentlicht am 2015-12-08 In Im solidarischen Buendnis mit Franziskus

Wer den Heiligen Vater beschützt hat, war der „Gürtel“ aus armen Menschen, die ihn nicht eine Minute lang allein gelassen haben

IM SOLIDARISCHEN BÜNDNIS MIT PAPST FRANZISKUS, ACIprensa und schoenstatt.org •

Der Präfekt der Kongregation für die Evangelisierung der Völker, Kardinal Fernando Filoni, ist sich sicher: Wer in der Zentralafrikanischen Republik den Heiligen Vater beschützt hat, das war ein „Sicherheitsgürtel von sehr armen Menschen, die dauernd um das Papstauto herumgelaufen sind und den Papst nicht eine Minute allein gelassen haben und ihn so vor jeder möglichen Gefahr beschützt haben.“

So der Kardinal kurz nach dem Besuch von Papst Franziskus in Kenia, Uganda und der Zentralafrikanischen Republik, der am 30. November zu Ende gegangen ist. Der Kardinal sprach vor der Vollversammlung der Kongregation, deren Leitung er hat.

„Zur Sicherheitslage möchte ich meinen eigenen Eindruck schildern: es stimmt, dass Blauhelme der Vereinten Nationen, Polizei- und Sicherheitsbeamte stationiert worden waren, doch wer den Papst wirklich beschützt hat und es nicht zugelassen hätte, dass er irgendwie in Gefahr gerät, war die Begeisterung und die Zuneigung des Volkes, das den Papst vom Moment seiner Landung bis zum Abflug umgeben hat“, so Kardinal Fernando Filoni, Präfekt der Kongregation für die Evangelisierung der Völker, in einer kurzen Zusammenfassung zur Lage am Rande des Papstbesuchs.

an die Tage in der Zentralafrikanischen Republik. „Wir sind auf dem Flughafen von Bangui gelandet”, so Kardinal Filoni, “doch bereits vor der Landung sahen wir die Verwüstung der abgebrannten Häuser am Stadtrand von Bangui. Zehntausende Flüchtlinge strömten von den umliegenden Flüchtlingscamps auf die Landebahn, wo nur die Blauhelme garantierten, dass die Landebahn frei war. Alle hatten vorhergesagt, dass der Besuch in der Zentralafrikanischen Republik schwierig werden würde und viele hatten davon abgeraten”, so Kardinal Filoni, doch die Entschlossenheit des Papstes hat über die menschlichen und politischen Zweifel gesiegt“. Der Papst wurde während seines Besuchs von einem „Gürtel aus armen Menschen beschützt, die das Papamobil überallhin begleiteten und den Papst nie allein ließen, und ihn damit vor einer möglichen Gefahr schützten”.

Als „Geste von prophetischer Tragweite“ bezeichnete der Kardinal die Öffnung der Heiligen Pforte in Bangui, “in einem Land, das immer noch von unerhörter Gewalt heimgesucht wird” und im Herzen eines Kontinents “der unter so vielen Kriegen, Guerillakämpfen, Korruption und Misswirtschaft leidet, aber gleichzeitig jung und voll Glauben und Begeisterung ist“. Angesichts dieser Situation „in der sich Probleme und schöne Dinge vermischen“, wurde Bangui, wie es der Papst sagte „einen Tag lang zur spirituellen Welthauptstadt“.
Nach Ansicht des Kardinalpräfekten hat der Besuch in Afrika, trotz der damit verbundenen Anstrengungen den Petrusnachfolger bei der Ausübung seines Amtes gestärkt und ermutigt: “ Der Papst, “so Kardinal Filoni, “sagt immer wieder, dass er sich in seinem Amt vor allem vom Gebet der Armen getragen fühlt. Auch in Afrika sagte er: betet für mich, damit ich ein guter Priester und Bischof sein kann und damit mein pastorales Amt nach dem Willen des Herrn ausübe“.

Den Papst nicht eine Minute alleine lassen

Der Gürtel aus Armen. Solidarisches Bündnis mit Franziskus. Den Papst nicht eine Minute lang allein lassen – nicht bei seinen Botschaften, nicht bei seinen Bitten, nicht bei seinen Gesten.

„Wie kostbar war das, was Papst Franziskus in Afrika erlebt hat und die Idee, die dadurch im Team von schoenstatt.org aufgekommen ist, ihn nicht nur im Gebet zu begleiten, sondern sich auch seine Worte und Vorschläge zu eigen zu machen und bekannt zu machen, was er uns sagt … Seien wir keine Angsthasen, das ist die eine große Gefahr, und die andere ist die, dass wir so in unseren Arbeiten, Aufgaben und Beschäftigungen versinken, dass wir vor lauter Stress unsere Botschaft nicht mehr sagen und unsere Herzen und die anderer nicht mehr entzünden können“, so eine nachdenkliche Tita Andras aus Wien.

„Wir sind nicht dieser Gürtel von Menschen, die ihn physisch umgeben“, so Pfr. Esteban Casquero aus Coronel Dorrego in Argentinien. „Aber wir sind auf der ganzen Welt und können ihn als Schönstätter so umgeben wie die Menschen von Bangui …“

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Fotos: Antonio Spadaro SJ en Twitter

Mit Material von ACIprensa und Fides

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