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LIEBESBÜNDNIS IN ZEITEN VON CORONAVIRUS, P. Elmar Busse • Irgendwie anfällig sind wohl alle und immer. Aber in Zeiten von Panik, genährt aus einer Mischung von Unbekanntheit und Bedrohung, boomen sie regelrecht – die Prophezeiungen, Visionen, Warnungen und Zeichen am Himmel (oder im Kaffeesatz, egal), gepaart mit Verschwörungstheorien und allerart Fake News. Da redet dann auf einmal sogar ein solider, nüchterner Schönstätter aus dem Familienbund von Nostradamus. Und wer wünscht sich  in Zeiten einer Pandemie mit ungewissem Ausgang nicht wenigstens ganz leise ein neues Sonnenwunder, eine Christuserscheinung in den Wolken,Weiterlesen
OSTERN 2020 IN ZEITEN VON CORONAVIRUS UND AUSGANGSSPERRE, Paz Leiva • Am Freitag, während des Kreuzweges, erstarrten unsere Herzen. Und es war nicht umsonst. Der Herr war gekreuzigt worden. Es war eine bewölkte, dunkle Nacht. Immer noch überwältigt vom Kreuzweggebet, bereiteten wir die Kerze vor und „machten uns auf nach Rom“.— Karfreitag auf dem Petersplatz und die nicht erloschene Kerze Der Petersplatz war leer, der Heilige Vater allein; einige Kerzen markierten den Weg für sieben Personen, die abwechselnd das Kreuz trugen, begleitet von vier Fackelträgern. Vierzehn Stationen und bei jederWeiterlesen
ARGENTINIEN, Jorge Lezcano • Zunächst möchte ich Ihnen, Patricio, für Ihre Worte danken, die uns helfen, aus unserer bequemen Lethargie aufzuwachen, aus der wir bei vielen Gelegenheiten die Rolle des Beobachters übernehmen, ohne den notwendigen Schritt zu tun, um uns zu den Protagonisten und Machern unserer eigenen Geschichte und der unseres Landes zu machen. — Zum anderen stimme ich den meisten der von Ihnen vorgelegten Konzepte zu, vor allem aber der Sorge um unsere soziale Realität, in die wir als Bürger und als Kirche einbezogen sind. Wie Sie sagen, gibtWeiterlesen
WJT2016, von  Maria Fischer • „Herr, erbarme dich deines Volkes. Herr, verzeihe so viel Grausamkeit.“ Das ist die Botschaft, die Papst Franziskus in das Besucherbuch von Ausschwitz-Birkenau schrieb; seine einzigen Worte an diesem Ort, an dem der Horror die Worte, die Vorstellung, das menschlich Denkbare übersteigt. Auschwitz ist ein Ort, an dem man sich ohnmächtig fühlt, vernichtet, erschrocken und entsetzt über das, was Menschen anderen Menschen anzutun in der Lage waren. Der Papst hat nichts gesagt. Er hat sich Zeit genommen. Er war einfach nur da, schweigend, betend. Lange MinutenWeiterlesen
PARAGUAY, von Carolina Ayala Silvera • Am 11. Mai hatten wir eine wunderbare Begegnung mit Maria Fischer beim Terruño-Heiligtum (Heimatland-Heiligtum): Sie hielt uns einen Vortrag über den Bindungsknüpfer Pater Josef Kentenich, im Umfeld des 100. Jahrestages der Gründung der Zeitschrift MTA. Heute widmen wir unsere Zeit der Sprache der organischen Bindungen An diesem Abend konnten einige Mitglieder der großen Schönstatt-Familie von Ciudad del Este wunderbare Geschichten von unserem Vater und Gründer hören. Maria gab mehr als einen Vortrag, sie gab uns eine Begegnung. Es gab zwei sehr wichtige Dinge zuWeiterlesen

Veröffentlicht am 26.02.2016In Misiones

Drei Missionare in Rom

ITALIEN, Federico Bauml • Im Jahr 2015 hatte die Schönstatt-Bewegung von Italien das Glück, drei Jugendliche aus Asunción, Paraguay, zu empfangen. Eine gute Erfahrung sowohl für die Jugendlichen wie für uns, die wir sie empfangen haben und denen wir darum diese Zeilen widmen möchten. „Was bedeutet missionieren?“ Als Pater Alfredo uns nach der Sommerpause 2014 sagte, dass im Jahr 2015 drei junge Missionare aus Paraguay nach Rom kommen würden, da herrschte unter den vielen gemischten Gefühlen, die aufkamen, vor allem eines vor: Neugierde. Neugierde von seiten der Älteren, die wirWeiterlesen
DEUTSCHLAND, von Pater Hans-Martin Samietz, München, Standesleiter der SMJ • Wenn Sie die SMJ Deutschland fragen: „Was ist barmherzig?“, werden sie als Antwort erhalten: „Entscheidungen, die vom Herz geleitet sind“. Und hier kann es schnell ein Missverständnis geben. Nicht Süßes, Liebliches, Rotes, Blinkendes etwa ist hier mit Herz gemeint, sondern Volles, Starkes, Feinfühliges, Mutiges. Das Herz in diesem Sinne ergänzt sowohl rein Verstandesmäßiges als auch Triebhaftes im Menschen, weil es beides enthält. Im Herz handelt die Mitte einer Person, sie selbst, in ihrer treuesten Art und Weise. Sich in denWeiterlesen
IM SOLIDARISCHEN BÜNDNIS MIT PAPST FRANZISKUS, ACIprensa und schoenstatt.org • Der Präfekt der Kongregation für die Evangelisierung der Völker, Kardinal Fernando Filoni, ist sich sicher: Wer in der Zentralafrikanischen Republik den Heiligen Vater beschützt hat, das war ein „Sicherheitsgürtel von sehr armen Menschen, die dauernd um das Papstauto herumgelaufen sind und den Papst nicht eine Minute allein gelassen haben und ihn so vor jeder möglichen Gefahr beschützt haben.“ So der Kardinal kurz nach dem Besuch von Papst Franziskus in Kenia, Uganda und der Zentralafrikanischen Republik, der am 30. November zuWeiterlesen
von Sarah-Leah Pimentel, Südafrika • Es ist zehn Monate her, dass etwa 5000 Vertreter der Internationalen Schönstattfamilie (und Tausende mehr, die zu Hause vor dem Bildschirm dabei waren) in der Audienzhalle Paul VI. im Vatikan zu einer unvergesslichen Begegnung mit Papst Franziskus zusammenkamen. Die Audienz war weit mehr als nur die letzte große Veranstaltung der zweiwöchigen Feierlichkeiten zum 100. Jahrestag der Schönstattbewegung und des Liebesbündnisses in einem kleinen Heiligtum in Deutschland. Pater José Maria García beschreibt in seiner Einführung zu dem Buch, das die Botschaft von Papst Franziskus an dieWeiterlesen