Marienschwestern Schlagwort

Libro Alexandra von Teuffenbach
Von Patricio Ventura-Juncá, Chile • Die Lektüre der jüngsten Kolumne von Pedro Rosso: „Eine Reflexion über den Kontext der moralischen Integrität und des Konzepts der geistlichen Autorität des Gründers von Schönstatt“, hat mich dazu gebracht, das Buch zu lesen und einen Beitrag zu seinem Verständnis zu leisten. — Vorüberlegungen Ich mache diese Überlegungen aus meiner Erfahrung als Professor für Bioethik und in den letzten Jahren als Mitglied einer universitären ethisch-wissenschaftlichen Kommission. Anliegen des Buches Um eine Studie zu verstehen, muss man sich zunächst nach ihrem Anliegen fragen, das manchmal alsWeiterlesen
titulo

Veröffentlicht am 09.03.2021In Kentenich, Themen - Meinungen

Schwestern dürfen das?

BRASILIEN, Luciana Rosas •  Brief an das Institut der Schönstätter Marienschwestern. — Sehr geehrte Gemeinschaft der Schönstätter Marienschwestern! Heute, am Internationalen Frauentag, halte ich es für wichtig, Ihnen diesen Brief zu schreiben, nicht nur im Kontext und in der Bedeutung des heutigen Tages, sondern auch nach der Verlautbarung der Pressestelle des Bistums Trier, nach der Bischof  Ackermann, der für die Durchführung des Seligsprechungsprozesses von Pater Josef Kentenich verantwortlich ist, anstelle einer Historikerkommission innerhalb des Seligsprechungsverfahrens die Einsetzung einer Expertenkommission außerhalb des Prozessverfahrens beschlossen hat, und der Veröffentlichung des Briefes derWeiterlesen
Muss das sein?
Von Elke Karmann, Deutschland • Als ich gestern in mehreren Medien las, dass die Marienschwestern gegen Frau v. Teuffenbach Klage erheben, bin ich erschrocken. Erweisen die Schwestern Pater Kentenich und Schönstatt damit nicht einen „Bärendienst“? Gute Absicht, aber schlechte Folgen. Sie wollen ihren „König“ verteidigen, aber erreichen sie dadurch nicht das Gegenteil, nämlich dass noch mehr Menschen an Pater Kentenichs moralischer Integrität zweifeln? — Als Reaktion auf die Artikel in katholisch.de und weiteren Medien, die die Meldung brachten, dass die Schwestern Klage führen gegen Frau v. Teuffenbach, erreichten mich gesternWeiterlesen
santuário
BRASILIEN, Luciana Rosas • Wenn wir die Entwicklung der Situationen im Zusammenhang mit der Schließung des Heiligtums von Santa Cruz do Sul verfolgen, ist es unvermeidlich, sich zu fragen, wofür und für wen ein Schönstatt-Heiligtum gebaut wird. Die Errichtung eines Heiligtums ist eine apostolische Tat (so heißt es schon in der Gründungsurkunde), die eine ganze Gemeinschaft mit einbezieht, nicht nur diejenigen, die Rechtsträger sind. In diesem Fall kann man dem offenen Brief der Marienschwestern, den sie der Presse haben zukommen lassen und in dem sie behaupten, die von ihnen beabsichtigteWeiterlesen
Santa Cruz do Sul
BRASILIEN, Luciana Rosas • Viele Schönstätter Brasiliens und darüber hinaus haben mit Erstaunen und Empörung die jüngsten Ereignisse im Zusammenhang mit dem Heiligtum von Santa Cruz do Sul, Rio Grande do Sul, verfolgt. Wenn wir ein wenig in die Geschichte eintauchen und die mit dem Thema verbundenen Fakten besser kennen lernen, wird immer deutlicher, dass das Konzept von „Familie“ in Schönstatt in der Praxis nicht so funktioniert, wie es gerne dargestellt wird, und dass hier dringender Handlungsbedarf besteht. — Die „Bombe“ platzte durch einen offenen Brief, den die Provinzoberin Ir.Weiterlesen
Santa Cruz do Sul Santuario
BRASILIEN, RUY ALBERTO KAERCHER • Schönstätter und Tausende von Menschen aus der Gemeinde von Santa Cruz do Sol und der Region sowie aus anderen Orten des Bundesstaates Rio Grande do Sul sind seit mehr als vierzig Jahren mit dem Heiligtum der Gottesmutter von Schönstatt in Santa Cruz do Sul, Rio Grande do Sul, verbunden, eine lange Tradition, eine Geschichte, die weit vor dem 11. Dezember 1977, dem Tag der Einweihung, begann. An diesem Tag nahmen die Dreimal Wunderbare Mutter diesen Gnadenort in Besitz, und seitdem hat sie in diesem heiligenWeiterlesen
Wilfried Röhrig, Deutschland • Am 26.10.2020 ist im Bautz Verlag, Nordhausen, die Archivdokumentation „Vater darf das!“ von A. von Teuffenbach über „Sr. M. Georgina Wagner und andere missbrauchte Schönstätter Marienschwestern“ erschienen. In diesen „Anmerkungen“ soll es nicht um diverse Präsentationen dieses Werkes auf katholisch.de und einige Repliken gehen, sondern um Fragen der Ausgewogenheit und historischen Seriosität dieser Dokumentation.— +Positiv ist zunächst zu vermerken, dass die Echtheit der zitierten Dokumente, vornehmlich aus dem Provinzarchiv der Pallottiner in Limburg, außer Frage steht. Diese sind dort grundsätzlich einsehbar.   +Positiv ist des WeiterenWeiterlesen
Wilfried Röhrig und Klaus Glas, Deutschland • Einstieg: Eine fiktive Geschichte. Man denke sich folgende Situation: ein größeres Familientreffen. Unter den Anwesenden sind zwei Schwestern. Während die eine, nennen wir sie Martina, in den letzten Jahren bei solchen Treffen stets anwesend war, ist die andere, nennen wir sie Petra, zum ersten Mal seit langer Zeit wieder dabei. Im Laufe des Gesprächs kommen sie auf die vor Jahren verstorbene Mutter zu sprechen. Petra prangert unvermittelt die „herzlose und dominante“ Mutter an, die sie „immer nur kritisierte“ und „nie ein lobendes Wort“Weiterlesen
ARGENTINIEN, Isa Ubierna mit Maria Fischer • „Es ist unmenschlich für einen Menschen, allein zu sterben“, sagen sie. Das Krankenhaus Mater Dei der Schönstätter Marienschwestern in Buenos Aires hat sich seit Beginn der Coronavirus-Pandemie dafür eingesetzt, dieses zusätzliche und unnötige Leiden zu vermeiden. Diese Woche haben die großen Portale und Zeitungen in Argentinien – La Nación, Infobae, El Litoral, Radio Rivadavia  – ausführliche Artikel über das „Protokoll der Begleitung am Lebensende“ veröffentlicht, das vom Krankenhaus Mater Dei im Rahmen des Programms  zum Ansteckungsschutz und psycho-spiritueller Begleitung für Patienten mit VerdachtWeiterlesen

Veröffentlicht am 06.07.2020In Kentenich

Raus aus dem Exil…

Gonzalo Morales Sepúlveda, Heiligtum Monte Horeb Chillán, Chile • Ich schreibe in diesen eigenartigen Momenten, getrieben von verschiedenen Gefühlen und Gedanken, die kommen und gehen. Ich tue dies, um meine Gedanken zu ordnen und um mir in meinem Unterscheidungsprozess zu helfen. Ich schreibe kurz, um mehr zu verstehen und im Dialog mit mir darüber nachzudenken, was geschehen ist, was mich herausfordert, wozu ich eingeladen bin und möchte auch Sie an dieser Reflexion teilhaben lassen. — Früh am Donnerstag wurden wir gewarnt und auf eine Nachricht vorbereitet, die in den deutschenWeiterlesen