Marienschwestern Schlagwort

Santa Cruz do Sul
BRASILIEN, Luciana Rosas • Viele Schönstätter Brasiliens und darüber hinaus haben mit Erstaunen und Empörung die jüngsten Ereignisse im Zusammenhang mit dem Heiligtum von Santa Cruz do Sul, Rio Grande do Sul, verfolgt. Wenn wir ein wenig in die Geschichte eintauchen und die mit dem Thema verbundenen Fakten besser kennen lernen, wird immer deutlicher, dass das Konzept von „Familie“ in Schönstatt in der Praxis nicht so funktioniert, wie es gerne dargestellt wird, und dass hier dringender Handlungsbedarf besteht. — Die „Bombe“ platzte durch einen offenen Brief, den die Provinzoberin Ir.Weiterlesen
Santa Cruz do Sul Santuario
BRASILIEN, RUY ALBERTO KAERCHER • Schönstätter und Tausende von Menschen aus der Gemeinde von Santa Cruz do Sol und der Region sowie aus anderen Orten des Bundesstaates Rio Grande do Sul sind seit mehr als vierzig Jahren mit dem Heiligtum der Gottesmutter von Schönstatt in Santa Cruz do Sul, Rio Grande do Sul, verbunden, eine lange Tradition, eine Geschichte, die weit vor dem 11. Dezember 1977, dem Tag der Einweihung, begann. An diesem Tag nahmen die Dreimal Wunderbare Mutter diesen Gnadenort in Besitz, und seitdem hat sie in diesem heiligenWeiterlesen
Wilfried Röhrig, Deutschland • Am 26.10.2020 ist im Bautz Verlag, Nordhausen, die Archivdokumentation „Vater darf das!“ von A. von Teuffenbach über „Sr. M. Georgina Wagner und andere missbrauchte Schönstätter Marienschwestern“ erschienen. In diesen „Anmerkungen“ soll es nicht um diverse Präsentationen dieses Werkes auf katholisch.de und einige Repliken gehen, sondern um Fragen der Ausgewogenheit und historischen Seriosität dieser Dokumentation.— +Positiv ist zunächst zu vermerken, dass die Echtheit der zitierten Dokumente, vornehmlich aus dem Provinzarchiv der Pallottiner in Limburg, außer Frage steht. Diese sind dort grundsätzlich einsehbar.   +Positiv ist des WeiterenWeiterlesen
Wilfried Röhrig und Klaus Glas, Deutschland • Einstieg: Eine fiktive Geschichte. Man denke sich folgende Situation: ein größeres Familientreffen. Unter den Anwesenden sind zwei Schwestern. Während die eine, nennen wir sie Martina, in den letzten Jahren bei solchen Treffen stets anwesend war, ist die andere, nennen wir sie Petra, zum ersten Mal seit langer Zeit wieder dabei. Im Laufe des Gesprächs kommen sie auf die vor Jahren verstorbene Mutter zu sprechen. Petra prangert unvermittelt die „herzlose und dominante“ Mutter an, die sie „immer nur kritisierte“ und „nie ein lobendes Wort“Weiterlesen
ARGENTINIEN, Isa Ubierna mit Maria Fischer • „Es ist unmenschlich für einen Menschen, allein zu sterben“, sagen sie. Das Krankenhaus Mater Dei der Schönstätter Marienschwestern in Buenos Aires hat sich seit Beginn der Coronavirus-Pandemie dafür eingesetzt, dieses zusätzliche und unnötige Leiden zu vermeiden. Diese Woche haben die großen Portale und Zeitungen in Argentinien – La Nación, Infobae, El Litoral, Radio Rivadavia  – ausführliche Artikel über das „Protokoll der Begleitung am Lebensende“ veröffentlicht, das vom Krankenhaus Mater Dei im Rahmen des Programms  zum Ansteckungsschutz und psycho-spiritueller Begleitung für Patienten mit VerdachtWeiterlesen

Veröffentlicht am 06.07.2020In Kentenich

Raus aus dem Exil…

Gonzalo Morales Sepúlveda, Heiligtum Monte Horeb Chillán, Chile • Ich schreibe in diesen eigenartigen Momenten, getrieben von verschiedenen Gefühlen und Gedanken, die kommen und gehen. Ich tue dies, um meine Gedanken zu ordnen und um mir in meinem Unterscheidungsprozess zu helfen. Ich schreibe kurz, um mehr zu verstehen und im Dialog mit mir darüber nachzudenken, was geschehen ist, was mich herausfordert, wozu ich eingeladen bin und möchte auch Sie an dieser Reflexion teilhaben lassen. — Früh am Donnerstag wurden wir gewarnt und auf eine Nachricht vorbereitet, die in den deutschenWeiterlesen
Ignacio Serrano del Pozo, Chile • Die jüngsten Informationen der Deutschen Tagespost, die sich auf die Forschungen der Theologin und Historikerin Alexandra von Teuffenbach beziehen, haben einen großen Teil der Schönstätter verwirrt und entmutigt. Die im Archiv des Pontifikats von Pius XII. im Vatikan durchgeführte Analyse würde viel Material über die Visitation Pater Sebastian Tromps enthalten, darunter – so von Teuffenbach – Aufzeichnungen über die Gespräche des niederländischen Jesuiten mit Pater Joseph Kentenich sowie Briefe von Vertretern der Gemeinschaft der Marienschwestern. Unter ihnen sticht leider ein Brief an die GeneraloberinWeiterlesen
ITALIEN, Pamela Fabiano • Am vergangenen Sonntag, den 5. Mai, ist Schwester Bernadete Maria Barbara Ganz (59) vom Säkularinstitut der Schönstätter Marienschwestern in Bonn, Deutschland, verstorben. — Für die italienische Schönstattfamilie, insbesondere für die römische, waren die Krankheit und der Tod von Schwester Bernadete ein großer Schmerz; sie lebte udn wirkte  seit 2017 in Rom, wo sie der Bewegung als Oberin der Filiale der Marienschwestern im Cor-Ecclesiae-Heiligtum in der Via Aurelia Antica diente. Wir erinnern uns an ihre freudige Einstellung zum Dienst, an ihre immer aufmerksame Aufnahme der Gruppen, dieWeiterlesen
BURUNDI, Nyongabo Epipode • Freude strahlte aus den Gesichtern der sieben Novizinnen. Viele Pilger aus verschiedenen Landesteilen und auch aus dem Ausland sind am Sonntag, 19. Februar, zur Einkleidung zum Heiligtum von Mutumba gekommen: Übergeben wurde das Kleid von Erzbischof Evariste Ngoyagoye von Bujumbura. Die Zeremonie begann mit einer Prozession vom Heiligtum der Königin des Vertrauens zur Pfarrkirche. In seinem Begrüßungswort hat der Pfarrer zuerst Gott gedankt für alle Gnaden, die er jeden Tag wieder neu schenkt und die Pilger willkommen geheißen. Er hat auch dem Erzbischof gedankt, dass erWeiterlesen
ITALIIEN, Claudia Minici • Gestern, am  18. Oktober,  feierten wir auch im Stadtzentrum von Rom die Geschichte unseres Bündnisses mit Maria. Des Bündnisses,  das vor etwas mehr als  einem Jahrhundert in jenem beinahe vergessenen, kalten Tal von Vallendar in einer kleinen Kapelle, die wir jetzt Urheiligtum nennen, begonnen hat. Genau hier, wo die Schönstattfamilie ihren Anfang nahm, haben die Feiern, so wurde uns erzählt, mit einer langen Vigil in Erwartung des 18. begonnen. Es waren vierundzwanzig Stunden des Gebetes, in denen die Marienschwestern sich mit allen Filialheiligtümern in der WeltWeiterlesen