Veröffentlicht am 24. März 2020 In Madrugadores, Solidarischen Liebesbündnis in Zeiten von Coronavirus

Madrugadores angesichts von Covid-19

ARGENTINIEN, Juan Barbosa •

Die Madrugadores sind eine Gemeinschaft von Männern, die mit Maria und Jesus Christus ihren Weg gehen. Dazu treffen sie sich alle zwei Wochen morgens sehr früh zu Gebet und Frühstück. Kann COVID-19 dieses seit so vielen Jahren verkörperte Konzept brechen? Absolut nicht. Gemeinsam, wirklich gemeinsam, werden wir unseren Weg fortsetzen, anders, und unseren Idealen steht nichts im Wege.—

Das ist es, was angesichts einer unbestreitbaren Realität -Quarantäne mitten in der Fastenzeit – in unseren Herzen aufklang.

Schwierige Zeiten erfordern kreative Lösungen, und aus diesem Grund haben wir Madrugadores aus Argentinien viele und unterschiedliche Lösungen entwickelt.

Ansteckender Rosenkranz

Schnell entstand ein Vorschlag, den Rosenkranz zu beten mit dem Senden von Fotos von jeder Person in einer WhatsApp-Gruppe als „geistliche Ansteckung“, die andere mobilisiert und als ein Weg, sich in eine betende Gemeinschaft zu integrieren, die vor nichts Angst hat.

Eine Messe für Madrugadores

Fast zeitgleich kam ein weiterer Vorschlag aus einer anderen Ecke Argentiniens: eine Messe für die Madrugdores um 7.00 Uhr morgens, zelebriert von Pfr. Leonardo Di Carlo aus Mendoza, Berater der Schönstatt-Bewegung für die Provinz Feuerland, live auf seinem Facebook-Account übertragen. Hatte ich nicht vorhin schon gesagt, dass es bei den Madrugadores in Argentinien viele Initiativen und Vorschläge gibt, auch in Zeiten der Einschränkungen?

In weniger als 16 Stunden stapelten sich die Anfragen, wie das geht, und die Bitten um Verbreitung unter den verschiedenen Gemeinschaften der Madrugadores in Argentinien.

Die „E-Communities“ der Madrugsdores für diese beiden Initiativen waren im Gange!

Werden wir auf die „E-Teilnahme“ anderer spanischsprachiger Madrugadores zählen können?

Persönlich habe ich die Messe, die Pater Leo (zusammen mit 60 anderen „E-Teilnehmern“) zelebrierte, so sehr genossen, als hätte ich sie persönlich erlebt: Wie viel Nähe und Wärme der Zelebrant vermittelte!

Dasselbe wird am kommenden Samstag, 28. März, um 7.00 Uhr in Argentinien wiederholt. Werden wir auf die „E-Hilfe“ anderer spanischsprachiger Dawnbreaker zählen können?

Wie schön wäre das! Ich stelle Ihnen gerne weitere Informationen per WhatsApp (+ 54 9 351 3104756) zur Verfügung.

Und mein bescheidener Ratschlag an alle Madrugadores: Verpasst es nicht – und bleibt zu Hause!

Madrugadores mit  P. Leo (Archivfoto), in Feuerland

 

Original: Spanisch. Übersetzung: Maria Fischer @schoenstatt.org

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