Misiones MTA

Veröffentlicht am 2022-05-05 In Misiones

Ein großes Bündnisfeuer

PARAGUAY, Matías Estigarribia • 

Die Härte der letzten Zeit. Eine komplizierte Vorbereitung mit Verschiebungen und Aussetzungen. Eine großartige geistige Arbeit während der gesamten Mission. Das Glück, sich nach langer Zeit wieder zu treffen. —

Nur wenige Male in meinem Leben war ich so berührt wie am letzten Tag, als ich mich von unserem Missionsheiligtum und später beim Abschlussgottesdienst verabschiedete. Emotionen und Gefühle, die mich sehr überrascht haben.

Die MTA-Missionen sind das Apostolat, das die Schönstattjugend von Asunción gemeinsam durchführt. Es sind Missionen, die normalerweise im Januar stattfinden und stark von Freude, jugendlichem Geist und der Suche nach großen Idealen geprägt sind.

Aus all diesen Gründen standen wir vor einer großen Herausforderung, als wir beschlossen, die Missionseinsätze in die Karwoche zu verlegen: Wie können wir die Essenz der MTA-Missionen mit der Tiefe einer so wichtigen Woche vereinen?

Mit einer Mannschaft, die sich immer wieder neu erfinden musste, haben wir auf diese beispiellose MTA-Mission gesetzt. Wir haben eine freudige und tiefe Karwoche erlebt und uns an den erinnert, der sein Leben für uns gegeben hat.

Misiones MTA

Noch ein Haus mehr

Oft ist uns gar nicht bewusst, was wir repräsentieren. Man könnte meinen, dass wir einfach junge Leute sind, die mit Jeans, T-Shirt und einer Thermoskanne Tereré durch die Städte laufen. Aber wir nehmen die Pilgernde Gottesmutter mit. Und das ist der Punkt, an dem sich alles ändert. Wir werden zu eindeutigen Werkzeugen. Wir überbringen eine Botschaft der Freude und der Hoffnung.

An den jungen Mann, dessen Mutter von der Pandemie dahingerafft wurde, an den Mann, der sich einen neuen Job suchen musste, an die Kinder, die zwei Jahre lang nicht miteinander spielen konnten. Die Familien des Dorfes Itacurubí sowie der Siedlungen Potrero Angelito, Rubio Ñu, Hugua Poi, Ka’aguy kupe und Caryi Loma haben dank der 140 jungen Menschen, die sich dieser Mission angeschlossen haben, Maria empfangen, die Mutter unseres Herrn Jesus Christus.

„Noch ein Haus mehr“, sagte ich zu meinem Missionarsquartett, bevor ich zu unserer Schule zurückkehrte, denn es wurde schon dunkel. Eines mehr, weil man nicht weiß, wann oder wie die Gottesmutter sie wieder besuchen wird. Natürlich wird sie das, aber es ist unsere Pflicht, sie so weit wie möglich zu bringen.

Apostel Christi, entfache das Leben

Als das MTA 2020-Team das Motto für dieses Jahr wählte, wusste niemand von uns, was auf uns zukommen würde. Es begleitete uns während der ersten Mission, als sich alles änderte, und zum letzten Mal im Jahr 2022.

Das Motto „Apostel Christi, entzünde das Leben“ hat im vergangenen Jahr an Bedeutung gewonnen. Wegen all dem, was passiert war, mussten wir das Leben noch stärker in so vielen jungen Herzen entfachen, in so vielen Menschen, die Gott brauchten.

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Auf zu den neuen Ufern

Ein paar Tage nach den Einsätzen fand ich beim Nachdenken die Antwort, die all das, was ich erlebt hatte, und die Mischung aus all diesen Gefühlen zusammenfasste.

Wenn man über allen Maßen bewegt ist, nachdem man alles gegeben hat, was man ist und hat, kann dieses Gefühl nur eines bedeuten: Es ist die klare Gegenwart Gottes im Alltag des Lebens.

Die MTA-Mission hat Hunderte von jungen Herzen geprägt und Tausende von paraguayischen Haushalten erreicht. Eines dieser Herzen und Häuser ist meines. Danke an diejenigen, die sie gegründet haben, und an diejenigen, die sie Tag für Tag neu gründen. Juan de Mena, San José de los Arroyos, Itacurubí de la Cordillera. Wir werden die Gottesmutter weiterhin in alle Städte bringen.

Wo immer ein Kreuz ein Herz entzündet, werden wir da sein.

Misiones MTA

Original: Spanisch, 03.05.2022. Übersetzung: Maria Fischer @schoenstatt.org

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