Veröffentlicht am 2015-06-06 In Schönstatt im Herausgehen

Begegnung der Bewegungen im Herzen des alten Roms

Italien, Rom, Schwester María Vera Lucía Mangas / Maria Dolores Congiu •

Am 30. April 2015 fand im Herzen Roms, auf der Piazza del Populo, ein bedeutsames Treffen der Bewegungen statt. Die Initiative ging aus von Weihbischof Mateo Zuppi, Diözese Rom, unter dem Titel „50 Tage Feuer“, eine Initiative zur Vorbereitung auf Pfingsten.

Schwester Vera Lucia, die hinter jedem wichtigen Ereignis in Rom steckt, startete eine Woche zuvor eine überzeugende und fesselnde Einladung, in der sie schrieb, dass auch die Schönstatt-Bewegung, wie andere Bewegungen, Teil dieser Begegnung sein sollte, und konkret eine Heilige Messe und Anbetung für den 30. April von 19.00 Uhr bis 21.00 Uhr vorbereiten und gestalten sollte, und zwar in der Kirche Santa Maria en Montesanto an der Piazza del Populo.

„Das ist der Tag, an dem wir ein wenig von der Schönheit des Christseins und Katholischseins zeigen können. Den Leuten, die kommen, können wir am Eingang der Kirche eine „Eintrittskarte über Pater Kentenich“ mit Worten von ihm über den Heiligen Geist und Bildchen mit der Mater Ter Admirabilis geben, oder sie einladen zu Aktivitäten der Gliederungen, zu denen sie gehören würden usw.

Die Auxiliar darf nicht fehlen und ein Werbebanner der MTA…“

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Ein Lichtermeer bei der Auxiliar

Schwester Vera Lucia erzählt von ihren Eindrücken:

„Sobald wir angekommen waren, stellten wir uns hinten in die Kirche, um die Leute zu empfangen, die hereinkamen. Wir hatten einen kleinen Tisch vorbereitet mit verschiedenen Dingen: Faltblätter über Schönstatt, Bilder mit Gebeten zur Gottesmutter von Schönstatt und Kerzen.

Ich muss sagen, die Begegnung mit Menschen in einer Kirche zu suchen, die in der überwältigenden Mehrheit nicht zum Beten dorthin geht, sondern um Kunstwerke zu betrachten, ist eine gehörige Herausforderung, die einen dazu bringt, Sympathie, Gelassenheit und Überzeugung zu schenken, aber die einen vor allem selbst wachsen lässt, und dadurch gibt man Zeugnis. Das haben wir an diesem Nachmittag erlebt. Allen haben wir ein Bild der Gottesmutter von Schönstatt geschenkt, alle haben wir zum Heiligtum eingeladen. Wir haben auch allen eine Kerze geschenkt, um sie vor das Bild der Pilgernden Gottesmutter zu stellen. Die Reaktionen waren sehr unterschiedlich. Einige sahen regelrecht erschrocken drein, als sie kamen, als ob sie sich fragten: „Was wollen die denn von mir?“, anderen kamen näher und fragten: „Was ist das?“, andere schauten nicht mal hin… Doch da war auch jemand, der lächelte, oder der zu ängstlich war, um näher zu kommen. Aber alle haben sie eine Kerze vor das Bild der Gottesmutter gestellt, am Ende war da ein Lichtermeer vor der Auxiliar.

Es war ganz sicher eine sehr schöne Erfahrung von Aufnehmen und Wärme. Und ich bin sicher, dass die Gottesmutter manche Herzen erwärmt hat und sie zum Heiligtum führt. Es war sehr schön, dass wir gebeten wurden, in der Kirche Faltblätter über Schönstatt auszulegen und Bilder der Gottesmutter von Schönstatt. Das haben wir mit Freude gemacht.

Leider mussten wir um 20.30 Uhr Schluss machen, weil in Rom die U-Bahn nur bis 21.30 Uhr fährt.

Auf jeden Fall beginnen alle großen Dinge im Kleinen, wie das Gleichnis vom Senfkorn zeigt…“

 

Original: italienisch. Übersetzung: Maria Fischer, Schoenstatt.org

 

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