Themen – Meinungen Kategorie

facemask

Veröffentlicht am 10.01.2021In Kentenich, Themen - Meinungen

Das Jahr der Maske

ARGENTINIEN, Daniel Martino • Es beginnt eine neue Phase der Herausforderung durch die Corona-Pandemie, und die eindringlichen Empfehlungen bleiben die grundlegendsten: 1) Gesichtsmasken aufsetzen. 2) Abstand von zwei Metern zu anderen Personen. 3) häufiges Händewaschen. 4) Bleichmittel, Alkohol oder Alkoholgel oder Desinfektionsmittel auf die Hände und auf alles, was ins Haus oder Auto gebracht wird. — Doch Ansteckung,  neue Ausbrüche und Mutationen der Stämme richten immer wieder Schaden an. Um mit den Allegorien fortzufahren, schlage ich vor, dass wir angesichts der Krisen und Kritiken, die durch die letztjährigen Anschuldigungen gegen PaterWeiterlesen
2020 peor año
ARGENTINIEN, Juan María Molina • Das Time-Magazin in den USA veröffentlichte Anfang Dezember seinen Urteilsspruch auf einem Cover: „2020 the worst year ever“. Für diejenigen unter uns, die mit der englischen Sprache nicht so gut zurechtkommen, war das Design beredt genug: die Jahreszahl 2020, rot durchgestrichen. Ich muss weder mein schlechtes Englisch bemühen noch die hier in Argentinien allzu knappen Dollars ausgeben, um mir die Gründe vorzustellen, die im Inneren des Magazins genannt werden. Zweifellos wurden wir in jeder Hinsicht auf die Probe gestellt, und die eigenen Schwierigkeiten wurden nurWeiterlesen
BRASILIEN, P. Matheus Bernardes und Luciana Rosas • Angesichts der offiziellen Stellungnahme der Instanzen der Internationalen Schönstatt-Bewegung durch den Text „Warum wurde so lange geschwiegen?“, der am 12. Dezember 2020 auf der Website www.schoenstatt.com veröffentlicht wurde, haben wir uns entschlossen, unsere Überlegungen zum Text an die entsprechenden Instanzen (Generalpräsidium und „Internationale Kommunikation“) weiterzuleiten. Nachdem wir keine Antwort erhalten haben, veröffentlichen wir nun unsere Überlegungen hier, um sie mit der Schönstattfamilie zu teilen und eine öffentliche Debatte zu eröffnen.— Wir beginnen mit der Erklärung am Ende des Artikels Leider hat derWeiterlesen
Gonzalo Génova, Charo González, Spanien • In der katholischen Kirche ist es seit langem Tradition, dass Mitglieder eines Ordens oder einer anderen religiösen Gemeinschaft ihr Gewissen gegenüber ihrem Vorgesetzten öffnen und Rat und Führung für ihr geistliches Leben suchen. Dies ist keineswegs nur theoretische Frage oder ein Thema der Kirchengeschichte. Kürzlich wurde auf einer Tagung der Katholischen Akademie der Diözese Dresden-Meißen in Deutschland über Seelenführung/Geistliche Begleitung und geistlichen Missbrauch die notwendige Trennung von Forum internum und Forum externum in Orden und geistlichen Gemeinschaften hervorgehoben. Da wir in Schönstatt sehr vielWeiterlesen
BRASILIEN, RUY ALBERTO KAERCHER • Wir haben volles Vertrauen in das, was unser Vater und Gründer uns geschenkt und von uns verlan gt hat, nämlich den Glauben an unsere Sendung gemäß seinen Worten: „Dies ist ein Werk und Werkzeug Gottes, erwählt für die christlich-marianische Gestaltung der Welt.“ In unserer Zeit sind wir stark gefordert, dies mit aller Kraft zu glauben. Denn wir erleben uns herausgefordert durch das Verhalten von Schönstättern, die uniformes Denken und Handeln fördern  und fordern, Entscheidungen relativieren und sich gegen den Reichtum des föderativen Prinzips, das unserWeiterlesen
pincel
Daniel Martino, Argentina • Es sind nun drei Wochen seit dem Brief von Paz Leiva vergangen, ebenso scharf wie direkt. Dann habe ich die folgenden Artikel gelesen. Und alles schien mir wichtig zu sein. — Ich erinnere mich, dass einige von uns am Karfreitag dieses Jahres während der Feier der Passion Jesu unter dem Vorsitz von Franziskus im Petersdom Pater Ramiro Cantalamessa hörten, der für die Predigt verantwortlich war. Ich hebe hervor, was er uns sagte, was wir auf die Pandemie und auf den Moment, in dem die Menschheit lebt,Weiterlesen
feminista
María de los Ángeles Miranda Bustamante, Chile, Journalistin • Cecilia Sturla, Spezialistin für Feminismus und Kirche: „ch bin nicht Feministin, obwohl ich katholisch bin. Ich bin Feministin, weil ich katholisch bin“. Die Wissenschaftlerin aus Argentinien, Mitglied des Instituts der Schönstattfamilien, hält Vorträge und schreibt Artikel über die Rechte der Frauen in der Gesellschaft und besonders in der Kirche, wo Frauen heute mehr denn je „Sitz und Stimme“ haben sollten. Heute teilen wir einen Teil des Interviews, das sie mir für das Programm „Arreglando el Mundo“ des Bistums Valparaiso, Chile, gegebenWeiterlesen
Fratelli Tutti
LATEINAMERIKA, Rat des lateinamerikanischen Kreises Schönstätter in Politik und Öffentlichem Dienst • Lateinamerikanische Schönstätter aus Politik und öffentlichem Dienst laden für kommenden Montag, den 7. Dezember, zu einem virtuellen Treffen zum Thema: „Gute Politik in der Enzyklika Fratelli tutti von Papst Franziskus“ ein. — Nach dem Forum lateinamerikanischer Schönstätter in der Politik am 21. September 2020 wird dies die zweite Begegnung sein. Eine Gemeinschaft von Schönstättern in Politik und öffentlichem Dienst hat sich bereits gebildet. Am Montag, dem 7. Juni, wird Pater Carlos Cox D., seit fast 40 Jahren MitgliedWeiterlesen
Maria mujer
CHILE, Paulina Johnson • In Zeiten, die so komplex sind wie die, in denen wir leben, können wir darauf vertrauen, dass es eine Mutter gibt, die über unser Land, über alle Kinder dieser Erde wacht und die uns auf unserem unsicheren Weg begleitet: in Freuden, in Sorgen, in Pandemien, die beängstigend sind, in der Gewalt, die uns auf verschiedenen Ebenen und auf tausend Arten so sehr verletzt. Sie gibt uns die Hoffnung zurück, dass der Herr derjenige ist, der die Geschichte leitet. Sie erneuert uns im Glauben, so dass wirWeiterlesen
La verdad nos hace libres
Paz Leiva, España • Nietzsche sagt einmal: „Verschwiegene Wahrheiten werden giftig.“ Will heißen: Dinge, die in der Luft liegen, oder Wahrheiten, die früher oder später doch in die Öffentlichkeit hineindringen, die man allenthalben ahnt, wenn man sie auch nicht recht glauben kann, werden früher oder später zu giftigen Pfeilen, die verwunden und töten können. Es ist darum ratsam, sie rechtzeitig auszudrücken und zur Diskussion zu stellen.— Das sage nicht ich, das sagt Pater Kentenich in der Apologia pro vita mea im Jahr 1960. Vor einiger Zeit las ich ein WerkWeiterlesen