Themen – Meinungen Kategorie

Von Dr. Pamela Fabiano, Päpstlicher Rat Justicia et Pax, Vatikan. Ein Beitrag aus der Reihe: Was bedeutet das Jahr der Barmherzigkeit? • „Jesus Christus ist das Antlitz der Barmherzigkeit des Vaters.“ (Misericordiae Vultus, 1) Die Verkündigungsbulle zum Außerordentlichen Jubiläum der Barmherzigkeit, das in aller Welt seit mehreren Monaten begangen wird, verdichtet, wiederholt und bündelt in seinen ersten Worten das Geheimnis des Glaubens. In Christus hat der barmherzige Vater ein menschliches Antlitz angenommen, um ein für alle Mal seine Liebe zu uns zu offenbaren. Die Menschheit wird, um es einmal soWeiterlesen
Von Erzbischof em. Dr. Robert Zollitsch, Freiburg, für schoenstatt.org –  Ein Beitrag in der Reihe: Was bedeutet das Heilige Jahr der Barmherzigkeit? • Am 13. März 2013 war Franziskus zum Papst gewählt worden. Am Sonntag, den 17. März, betete er zum ersten Mal den sonntäglichen Engel des Herrn auf dem Petersplatz. Dabei erzählte er: „ In diesen Tagen habe ich ein Buch gelesen von einem guten Theologen, von einem richtig guten Theologen, Kardinal Walter Kasper. Das Buch hat mir so gut getan, so gut getan. Kardinal Kasper sagt da, dassWeiterlesen
Von Agustín Lombardi, Guarapuava, Brasil • Zahlreich sind die Unbekannten in der unsicheren Zukunft unserer Länder, sowohl im  politischen wie  wirtschaftlichen Bereich. Deshalb wächst bei vielen immer mehr die Sorge um die Zukunft und darin vor allem die finanzielle Absicherung.  Es versteht sich von selbst, dass es ein großer Schritt ist, finanzielle Vorsorge zu treffen und zu planen. Aber … sind wir gleichermaßen besorgt um die Vorbereitung und Entfaltung des Erbes, das wir hinterlassen werden? In dem Alltagstrott, in den wir eingebunden sind, erlauben wir uns oft nicht, anzuhalten und zuWeiterlesen
Oskar Bühler – Zum 100. Geburtstag von Prälat Wilhelm Wissing (1916-1996) am 31. Januar • „Was haben uns die Bischöfe denn da für ein Jüngelchen geschickt?“ Dies fragte Bundeskanzler Dr. Konrad Adenauer einen seiner Minister, nachdem sich der neue Leiter des „Katholischen Büros“, der Vertretung der deutschen Bischöfe bei Regierung und Parlament in Bonn, bei ihm vorgestellt hatte. Der neue Leiter war der bisherige Bundeskurat der Katholischen Landjugendbewegung Wilhelm Wissing, Priester der Diözese Münster, damals 42 Jahre alt bzw. jung. Ein Jahr später sagte derselbe Kanzler zum selben Minister: „DerWeiterlesen
HEILIGES JAHR DER BARMHERZIGKEIT – BOTSCHAFT VON PAPST FRANZISKUS ZUM 50. WELTTAG DER SOZIALEN KOMMUNIKATIONSMITTEL 2016 “Kommunikation und Barmherzigkeit: eine fruchtbare Begegnung“ – so lautet der Titel der Botschaft von Papst Franziskus zum Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel 2016, die am Freitag, 22. Januar, im Pressesaal des Vatikan vorgestellt wurde. Die Botschaft ist wie jedes Jahr auf den 24. Januar datiert, den Festtag des heiligen Franz von Sales, des Patrons der Journalisten. Der 50. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel wird am 8. Mai 2016 gefeiert. Es ist eine Botschaft, die uns freutWeiterlesen
Von Agustín José Lombardi, Argentinier mit Wohnsitz in Guarapuava, Brasilien • Wenn wir innerhalb der Schönstatt-Bewegung von Originalität sprechen, dann beziehen wir uns in der Regel auf die Charakteristika des Charismas und der Pädagogik Schönstatts. Schnell verbinden wir in diesem Moment diese Originalität mit der Einladung des Vaters und Gründers an Maria, sich im Heiligtum niederzulassen und von dort aus als Fürsprecherin Gaben und Gnaden auszuteilen. Nach 100 Jahren jedoch nehmen wir wahr, dass sich die Originalität Schönstatts an anderer Stelle entfaltet – und zwar in den typischen Ausprägungen, mitWeiterlesen
BOTSCHAFT DES GENERALPRÄSIDIUMS SCHÖNSTATTS – P. JUAN PABLO CATOGGIO • Das Generalpräsidium hat seine jährliche Klausurtagung gehalten. Ort und Zeit waren besonders: Sie waren in Rom, auf Belmonte, zusammengekommen, und zwar genau 50 Jahre nach der Rückkehr Pater Kentenichs und seinem Aufenthalt in Rom. Während dieser Tagung hat das Generalpräsidium eine Botschaft an die Schönstattfamilie verfasst aus Anlass von 50 Jahren vierter Meilenstein und des Anfangs des Jahres der Barmherzigkeit. Auf Bitte des Vorsitzenden des Generalpräsidiums, Pater Juan Pablo Catoggio, veröffentlichen und verbreiten wir gern diese Botschaft in Spanisch, Englisch,Weiterlesen
P. Joaquín Alliende Luco, via schvivo.com • Mehr Mut, mehr Angriff, mehr Fallschirmsprung ins Nichts. Weniger Streichelstrand und mehr Surfen auf dem Wellenkamm, nicht um oben auf dem Kamm zu sein, doch sehr wohl wegen der heilig wilden Welle. Ich empfinde manchmal, dass einige von uns nahe am Ufer bleiben, sich die Füßchen benetzen, sich aber nicht in den stürmischen Wellengang unserer Zeit stürzen. Mehr Surfen, höher, gefährlicher. Die müden, abgenutzten, lahmen kleinen Wellen sind nichts für uns. Werfen wir die Beruhigungspillen, die uns schlapp machen, aus der Nachttischlade. VerbrennenWeiterlesen
Von Matías Rodríguez/Studenten von Campanario – aus www.jmschoenstatt.cl • Im letzten Jahrhundert argumentierte Pater Kentenich, dass wir eine Epoche ohne Väter erleben. Die unterschiedlichen Krisen, die wir heute erleben, stehen in großer Beziehung zu diesem Mangel an Väterlichkeit. Führung, Aufnahme, Verantwortung für sich selbst, Bildung in Freiheit und Liebe sind Merkmale eines Vaters, die heute bei einem einfachen Blick in unsere Familien, Institutionen und Symbolen der Autorität nicht mehr zu sehen sind. Jetzt können wir über das, was Pater Josef Kentenich ausgedrückt hat, hinausgehen und sagen, dass wir in einerWeiterlesen
DEUTSCHLAND, DOK, jesuiten.org und Redaktion schoenstatt.org Respekt. „Merkel riskiert ihre Karriere für die Flüchtlinge“, sagte ein brasilianischer Schönstatt-Pater. „Respekt“. Während die Stimmen derjenigen, die Menschen, die vor Bomben, Vergewaltigung, Hunger und Not fliehen, als Problem bestenfalls, als Bedrohung oder Gefahr bezeichnen, immer mehr und immer lauter werden, ergreifen am Festtag des Heiligen Martin bayrische Ordensobern das Wort. Am Fest des Hl. Martin, des Patrons der Flüchtenden, haben bayerische Ordensobere einen Brief an Ministerpräsident Horst Seehofer (CSU) veröffentlicht. Darin appellieren sie unter anderem an ihn, die Rhetorik im Blick auf dieWeiterlesen