Veröffentlicht am 11. Februar 2018 In Themen - Meinungen

Chiara Lubich: Mit Taten lieben

Fokolar-Bewegung •

Zum  zehnten Todestag der Gründerin (2008-2018) gedenkt die Fokolar-Bewegung weltweit der sozialen Tragweite des Charismas der Einheit.

Also, durch Taten lieben und eines unserer Werke unterstützen

Wir wollen jetzt speziell das „Durch die Tat lieben“ hervorheben. Jesus möchte das von uns. Er möchte eine Liebe, die konkreten Dienst bedeutet. Er selbst ist uns darin Vorbild, denken wir z.B. nur an die Fußwaschung.
Durch Taten lieben!

Das geht den ganzen Tag über, eine Tat nach der anderen, für den Bruder, die Schwester. […] Am Ende unseres Lebens wird Jesus uns aufgrund dieser konkreten Taten entsprechend belohnen. Wenn schon ein einziges Glas Wasser, das ihm angeboten wird, nicht unbelohnt bleibt (vgl. Mt 10,42), wie wird es dann erst bei vielen sein? […] Ich war beeindruckt davon, […] dass in unserer Bewegung in aller Welt mehr als 200 Projekte zugunsten Hilfsbedürftiger entstanden sind. Karitative Einrichtungen für Kranke, alte Menschen, Arbeitslose, Behinderte, einsame Menschen, ausländische Studenten, notleidende Kinder, Obdachlose, Strafgefangene, Drogen- und Alkoholabhängige. Es gibt regelmäßige Schulungen zur Weiterbildung sowie Katechismus-Unterricht, Initiativen im Bereich der Wirtschaft, der Arbeitswelt, der Erziehung; Aktionen zugunsten der Entwicklungsländer oder Katastrophengebiete.

Ich habe Gott dafür gedankt, dass uns bereits zu Anfang der Bewegung klar war, dass die „Werke der Barmherzigkeit“ Voraussetzungen sind für ein gutes Schlussexamen und damit für ein gutes Ende unserer Heiligen Reise.

Mit diesem Konferenzgespräch möchte ich euch den Vorschlag machen, eines dieser Werke stärker in Augenschein zu nehmen, es in besonderer Weise im Herzen zu haben und mit Interesse zu verfolgen, es entwickeln zu helfen und nach Möglichkeit zu festigen, euch dafür verantwortlich zu fühlen. […]

Schauen wir uns um. Es geht um konkrete Projekte der Neuen Gesellschaft, der Jugend- und Kinderbewegung, der Familien– und der Pfarrbewegung. Sie können in der eigenen Zone oder in anderen Zonen liegen. Setzt euch mit ihnen in Verbindung, vielleicht in Absprache mit den Verantwortlichen. Aber tut es behutsam, ohne alles durcheinander zu bringen, allein aus dem Wunsch heraus, zu dienen, wenigstens durch das Gebet. […]

Also: durch Taten lieben und eines unserer Werke unterstützen, damit Gott auf Grund unserer konkreten Liebe und auch auf Grund dieses Projektes zu jedem von uns sagen könnte: „Siehe, ich komme bald, und mit mir bringe ich den Lohn, und ich werde jedem geben, was seinem Werk entspricht“ (Offb 22,12).

Chiara Lubich, Rocca di Papa, 12. Mai 1988

Quelle: www.focolare.org

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Nuevo orden social

Auch finanzielle Unterstützung ist Lieben mit Taten: www.schoenstatt.pro

Foto oben: Dequeni

 

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