Veröffentlicht am 11. März 2019 In Kommunikation

Dadurch wird die Verbindung am besten möglich und sie bleibt sachlich, lebenswahr

KENTENICH-KOMMUNIKATION, Cristina Tagle und Maria Fischer •

„Du glaubst nicht, wie sehr mich die „Schönstattnachrichten“ berühren! Es ist, als würde man sich jeden Montag noch ein wenig mehr in Schönstatt verlieben“, schreibt Cristina „Kiki“ Tagle aus dem ersten Kurs des Familienbundes in Chile, letzten Dienstag, nachdem sie den wöchentlichen Newsletter von schoenstatt.org erhalten hatte,  der seit Jahren von Monina Crivelli, Mitbegründerin von schoenstatt.org,  jeden Montag zusammengestellt und versandt wird.  Kiki ist einer der fast sechstausend Empfänger dieses Newsletters, der Montag bis Montag die Tür zu schoenstatt.org öffnet. Und  jeden Montag liest sie nicht nur die Nachrichten, sondern meditiert darüber, vergleicht sie mit ihren eigenen Erfahrungen und kommentiert sie…..

„Wunderbares Zeugnis dafür, wie Schönstatt.org die Seelen seiner Leser erreicht“, meint Tita Andras aus Wien, als sie liest, was Kiki erzählt. „Das ist doch etwas, um es als Geschichte und Zeugnis zu erzählen“, schlug Pater José María García vor. Gesagt und getan.

„Wie kann man sich nicht freuen, dass Pater Alexandre Awi Mello, an den wir uns so gern erinnern wegen seines kostbaren Buches „Mit Maria leben“ , an einer Veranstaltung in Spanien, dem „Madrimaná“, teilnehmen wird, um die Rolle der Gottesmutter als großen weiblichen Bezugspunkt der Geschichte zu würdigen?

Die Verbindung zu Costa Rica

„Was für eine wunderbare Sache ist in Costa Rica passiert! Pater José Luis Correa, der uns bei der letzten Messe, als er sich von Chile verabschiedete, bat, um Berufungen zu beten. Und all die Dinge, die wir über Costa Rica gelesen haben…. die Ankunft der Statue von Pater Kentenich und die Vermehrung der Hausheiligtümer im Nachbarland, die Teilnahme in Irland….. Wie Schönstatt wächst, wie Pater Kentenich mit seinem ansteckenden Glauben an die Gottesmutter und das Heiligtum wächst!“

Als dieser Kommentar von Kikí im Team von schoenstatt.org verbreitet wurde, fühlte sich Gonzalo Vega aus der Gründergeneration Costa Ricas angeregt,  seinerseits seine persönliche Erfahrung mit Kiki zu teilen: „Unglaublich, die Kiki! Vor zwanzig Jahren legten ihre Gebete und Beiträge zum Gnadenkapital die Wurzeln der Familie von Costa Rica, und ein Jahr (2016) vor dem Kauf des Geländes und dem Bau des Heiligtums der Familie der Hoffnung fuhren fünf Paare nach Bellavista, um einen von diesen Paaren und Pater José Luis Correa unterzeichneten Brief auf den Altar zu legen, in dem sie die Gottesmutter um ihre Fürsprache für diesen Schritt baten. Wir waren dort, um den Brief zu präsentieren und auf den Altar zu legen, und überraschenderweise wurde die Tür geöffnet und Guillermo und Kiki traten ein. Und diese Tür, die geöffnet wurde, sahen wir als ein Zeichen der Gottesmutter, die nächsten Schritte zu unternehmen. Es war ein unglaublicher Moment, ein Zeichen des Himmels.“

 

Mit schoenstatt.org den Weltjugendtag erleben

Kiki Tagle erwähnt weiterhin die Erfahrungen mit dem Weltjugendtag:

„Die Deutschen, die mit Vorfreude auf den Weltjugendtag gekommen sind. All das funktionierte auch in Panama für diejenigen, die Besucher begrüßten.  Wir konnten den ganzen Weltjugendtag Schritt für Schritt verfolgen…. und plötzlich sah man Bilder der Pilgernden Gottesmutter im Fernsehen und wusste, woher sie kommen. Und die Pfarrei „San Francisco de la Caleta“ mit den Schönstattpriestern, was für eine schöne Arbeit sie geleistet haben, einladend und ansteckend! Welch ein Stolz!“

Verbunden

Aus Solidarität: „Auch der Heimgang von Pater Michael Marmann, der sich sehr für die Bewegung einsetzte, Zeugr der Wiedervereinigung Deutschlands, Oberer der Schönstattpatres, treuer Sohn von Pater Kentenich, hat mich berührt. Und ich nutze ich die Gelegenheit, Euch zu sagen, dass ich Euch immer zum Heiligtum bringe…“, sagt sie am Ende ihrer E-Mail.

„Wie wir im Felde dies Werk der Heimat [= die Zeitschrift MTA, Anm. d.V.] fördern können? Natürlich ordentlich hin­eindenken und -leben in den Geist, der daraus uns entge­genweht, alles, was vorgeschlagen und besprochen wird, wieder durchdenken, mit unseren Erfahrungen vergleichen, die Konsequenzen ziehen und dann ein vollständig offenes Aus­sprechen der Kongregationsleitung gegenüber. Dadurch wird die Verbindung am besten möglich und sie bleibt sach­lich, lebenswahr.“

Das schreibt Josef Fischer, erster Präfekt der Marianischen Kongregation Schönstatts, am 13. April 1916, wenige Wochen nach der Gründung der Zeitschrift MTA. Er will damit die anderen anderen Sodalen auffordern, nicht bloße Konsumenten zu sein, sondern aktive, teilhabende Leser zu werden, die sich von dem anregen lassen, was andere berichten.

Fünf einfache Schritte für eine vorsehungsgläubige Lektüre von schoenstatt.org, einer neuen MTA, die Seelenstimmen auffängt und Lebensströmungen, die sich in Zeugnissen, Berichten, Vorschlägen, Überlegungen und vor allem in realen Geschichten aus dem Leben ausdrücken.

 

  1. Hineindenken und hineinleben in den Geist, der aus Schoenstatt.org entgegenweht
  2. Alles, was vorgeschlagen und besprochen wird, durchdenken
  3. Mit den eigenen Erfahrungen vergleichen
  4. Konsequenzen ziehen
  5. Offene Aussprache darüber mit… ja, den anderen Schönstättern, Leitern….

Auf diese Weise, sagt Josef Fischer vor 103 Jahren, wird die Verbindung am besten möglich und bleibt sachlich, lebenswahr.

Danke, Kikí, dass du das jede Woche machst.

Danke, dass du vielleicht einige anregst, es auch so zu machen, vielleicht.

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