Veröffentlicht am 11. September 2017 In S18 Beiträge, Synode 18

Jugend, Franziskus will dir zuhören … Any Bazán, Paraguay

Der Jugendsynode entgegen: „Jugend, Franziskus will dir zuhören“  •

Hallo ihr Lieben! Wie geht`s? Mein Name ist Analía Bazán Fernández, ich komme aus der Stadt Pirayú, die liegt im Departamento Paraguarí, Paraguay. Es war im Jahr 2010, ich war gerade 18 geworden und ging zu einem Workshop für Jugendliche, der bei der Kapelle meiner Gemeinde Costa Jhú stattfand, organisiert von Jugendlichen der damaligen Misiones „Patria Pater“ der Apostolischen Schönstatt-Bewegung. Durch diese jungen Missionare lernte ich die Dreimal Wunderbare Mutter kennen und verliebte mich regelrecht in sie. Mit diesen Jugendlichen habe ich dann meine ersten Misiones gemacht und mit der Pilgernden Gottesmutter Familien besucht. Ich erinnere mich gut, wie die Jugendlichen am Ende des Workshops ein Zeugnis davon gaben, wie sie Missionare geworden sind und zu Schönstatt gefunden hatten. Und während sie redeten, dachte ich: „Wie gerne würde ich Missionarin werden…“ Es war ein Traum, den ich seit meiner Erstkommunion im Herzen hatte: meine eigene Jugendgruppe bilden und für meine Gemeinde zu arbeiten. Ich war schon seit meiner ganz frühen Kindheit immer mit der Kirche verbunden, war Jugendkatechetin, gehörte zum Liturgieteam, aber da war immer der Wunsch, eine Lebensgruppe zu haben, eine Gemeinschaft, in der mein Glaube wachsen könnte; ich hatte den Eindruck, viel zu geben, aber nicht so viel für mich zu empfangen.

Als mein Traum wahr wurde

Die Jugendlichen schlugen vor, dass sich in Pirayú Gruppen der Schönstattjugend bilden könnten, sie würden uns zur Begleitung einmal im Monat besuchen. Mein Herz schlug mir vor lauter Freude bis zum Hals! Das war der Augenblick, in dem mein Traum wahr wurde! Von dem Moment an erzählte ich einigen Freunden, von denen ich wusste, dass sie auch diesen Wunsch in sich spürten, und so wurden wir die ersten 15 Missionare der Königin in unserer Gemeinde. Im Oktober desselben Jahres erhielten wir unsere Bilder der Pilgernden Gottesmutter und wurden damit Teil der Jugendpastoral der Kampagne der Pilgernden Gottesmutter. Jeder zog mit seiner Peregrina los, und wir beteten mit den Familien den Rosenkranz. Zwei Jahre danach schloss ich mein Liebesbündnis, das war genau am 23. Dezember 2012 im Landesheiligtum in Tupãrenda. Eine unglaubliche Freude überkam mich, jetzt hatte ich endlich mein Herz mit Maria ausgetauscht. In diesem Jahr habe ich viele Dinge entschieden; die Selbsterziehung, die ich von Pater Kentenich lernte, half mir, über den Tellerrand des Dorfes, in dem ich geboren und aufgewachsen war, hinauszuschauen. Ich beschloss, an der Universität in Asunción im Abendturnus zu studieren und tagsüber zu arbeiten, um mir das Studium zu verdienen.

Und dort lernte ich Fabián kennen…

Ich zog nach Asunción, wo ich bei Verwandten wohnte. Es kostete einiges, meine Eltern zu überzeugen, die mich aber schließlich ziehen ließen. Wenn auch mit gewisser Trauer ihrerseits, und auch ich war gespannt, wie alles werden und ob ich das alles schaffen würde. In dieser Zeit schloss ich mich einer Gruppe der Studentinnen von Schönstatt  an, deren Führung ich bald danach übernahm.

Im Jahr 2014 nahm ich an der Landestagung der Jugendpastoral teil, zu der alle jungen Missionare der Kampagne der Pilgernden Gottesmutter aus Paraguay eingeladen sind. Ich vertrat Pirayú und was soll ich sagen… Bei dieser Tagung lernte ich meinen Freund, meinen jetzigen Verlobten und künftigen Ehemann kennen. Unsere Beziehung wuchs durch Schönstatt, wir arbeiteten gemeinsam in der Kampagne der Pilgernden Gottesmutter in Dankbarkeit gegenüber Don João Luiz Pozzobon, der damit begonnen hat, und natürlich der Gottesmutter. Am kommenden 12.  November werden wir unser beider Leben für immer verbinden und an der Hand Gottes und der Gottesmutter eine Ehe auf christlichem Fundament beginnen. Meinen künftigen Mann kennt Ihr schon… lest einmal zwei Artikel früher.

 

Any Bazán  mit ihrem Verlobten Fabián Daniel López Cuevas

Original: Spanisch. Übersetzung: Maria Fischer, schoenstatt.org

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