Veröffentlicht am 2020-09-20 In Urheiligtum

Mehr als tausend Briefe an die MTA im Feuer des Liebesbündnisses

URHEILIGTUM, Maria Fischer •

Ob die Schönstätter, die am Abend des 18. September beim Urheiligtum ihr Liebesbündnis  erneuerten und sangen und plauderten, während das Feuer im Feuerbecken die Zettel mit den Beiträgen zum Gnadenkapital aus dem neuen großen Krug verzehrten, wussten, dass in diesem Moment über tausend Menschen dabei waren? Unter den Zetteln waren gut 60 Blätter voller Namen oder besser – Kopfzeilen von Nachrichten, die in den Wochen zuvor über schoenstatt.org an die MTA im Urheiligtum geschickt würden waren.—

Das ist seit etwa neun Jahren ein Angebot der Redaktion von schoenstatt.org, ein Angebogt, das an die Tradition der Sodalen in den Schützengräben des Ersten Weltkriegs anknüpft, die ihre Bitten, Dank und Versprechen nach Schönstatt schickten, damit Pater Kentenich sie in ihrer Kapelle, die wir Jahre später Urheiligtum nennen sollten, deponieren konnte.

Botschaften und Briefe aus Ländern wie Argentinien, Brasilien, Spanien, Portugal, Deutschland, Chile, USA, Mexiko, Ecuador, Paraguay, Peru, Uruguay, Kroatien, Indien, Österreich, Länder, von denen wir wissen, dass es große Schönstattfamilien gibt; aber es sind auch Briefe dabei aus Indonesien, Dubai, Kolumbien, Italien, Namibia, Frankreich.

Nur die MTA liest die Briefe, die voller Vertrauen, Liebe und Schmerz sind. Briefe, die das Gnadenkapital des Urheiligtums und ganz Schönstatts nähren, Briefe, die Teil dieses großen globalen Kreislaufs von „Nichts ohne dich, nichts ohne uns“ sind.

 

Fotos: Pedro M. Dillinger

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