Exil Schlagwort

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Veröffentlicht am 11.11.2020In Kentenich

Welche Rehabilitierung?

 Gonzalo Génova, Spanien • Unter den verschiedenen Anschuldigungen, die Dr. Alexandra von Teuffenbach gegen Pater Kentenich vorgebracht hat, prangerte sie Anfang August an, dass es nach seiner Rückkehr aus dem Exil in Milwaukee nie eine formelle Rehabilitierung gegeben habe. Dazu gibt es einen früheren Artikel auf schoenstatt.org, in dem die für den Fall relevanten Dokumente zitiert werden, vor allem zwei Briefe von Kardinal Ratzinger aus seiner Zeit als Präfekt der Glaubenskongregation aus den Jahren 1982 und 1983, als Antwort auf verschiedene Konsultationen und Beschwerden, die er von den Pallottinern, aberWeiterlesen
descubrimiento
Ignacio Serrano del Pozo • Wenn die Gründe für das Exil Pater Josef Kentenichs erläutert werden, denkt man oft, dass der letzte Grund für die ergriffenen Maßnahmen mit dem fehlenden Verständnis der prophetischen Botschaft des Gründers Schönstatts seitens der katholischen Kirche zusammenhängt. — Ich hingegen bin immer mehr davon überzeugt, dass, obwohl diese These eine gewisse Wahrheit hat, der eigentliche Grund für das Exil weniger mit seinem charismatischen Konzeption als vielmehr mit den provokativen oder revolutionären Ideen zu tun hat, auf die unser Vater seine Erkenntnisse oder Entdeckungen gründete: dieWeiterlesen

Veröffentlicht am 30.08.2020In Kentenich

In Milwaukee „nichts“ sein

Miguel Lasso de la Vega Zamora, Familienliga, Madrid, Spanien • Ein heftiger Sturm ist in den letzten Wochen aufgezogen aufgrund der Untersuchung von Dokumenten, die bisher in den Archiven des Vatikans unter Verschluss waren und die unseren Gründer und die Umstände, die ihn ins Exil nach Milwaukee geführt haben, direkt betreffen. Und ich benutze hier das Wort Exil anstelle von Verbannung, weil die Trennung Pater Kentenichs von seinem Werk sowie sein Weggang von Schönstatt, dem Brennpunkt der Ausstrahlung, und dann von Europa als „Suspendierung“ betrachtet wurde, um die päpstliche kanonischeWeiterlesen
Cristián León, Chile • Der Artikel der Theologin und Historikerin Alexandra von Teuffenbach, in dem bestimmte Zweifel an der Person Pater Josef Kentenichs angesprochen werden, sind in der Schönstatt-Bewegung als Torpedo unterhalb der Wasserlinie wahrgenommen worden. Diese Reaktionen reichen von der Überzeugung, dass sie die Sache der Seligsprechung unseres Gründers ernsthaft gefährden, bis hin zur Infragestellung der Pädagogik und Spiritualität der Bewegung. Mit anderen Worten, das Recht auf unsere charismatische Existenz wäre bis auf weiteres ausgesetzt. — In einer früheren Kolumne habe ich erwähnt, wie wichtig es ist, den Prätext,Weiterlesen
Von Patricio Ventura Juncá, Chile • Die im Artikel der Theologin Alexandra von Teuffenbach enthaltenen Vorwürfe des Macht- und sogar des sexuellen Missbrauchs gegen unseren Gründer, Pater Josef Kentenich, haben zu Recht die Aufmerksamkeit und Besorgnis aller Mitglieder der Schönstattfamilie geweckt. Ich habe mit besonderem Interesse gelesen, was bisher vom Generalpräsidium, dem Obern der Schönstatt-Patres in Spanien, den Marienschwestern und in verschiedenen Artikeln und Kommentaren von Laien geschrieben worden ist.— Für diejenigen, die diese Anschuldigungen im Hinterkopf hatten, war es keine große Überraschung; andererseits haben sie bei denen, die sieWeiterlesen
Paz Leiva, Spanien • Heutzutage gibt es Abenteuerbücher oder Krimis, in denen man die Geschichte modifizieren kann, während man sie liest. Selbst am Ende gibt es die Möglichkeit, auf der Suche nach einem anderen Ergebnis ein paar Kapitel zurückzugehen. Ich habe diese Bücher nicht, aber meine Enkelkinder lesen sie. Ich lese Romane. Und was mir an einem guten Roman gefällt, ist, dass das Ende die Frucht der Geschichte, des Lebens, der Entscheidungen, der Wunden und der Stürze seiner Figuren ist. Es ist die Kunst des Schriftstellers, dass alles zusammenpasst undWeiterlesen
P. Alberto E. Eronti – Argentinien • September! Der September ist ein Monat, der in unserer Schönstatt-Bewegung unzählige Erinnerungen weckt. Zwei wichtige Daten sind mit dem Vater unserer Familie verknüpft: der 13. September 1965 und der 15. September 1968. Der erste bezeichnet das Ende des Exils und der zweite seinen Tod. Ich hatte die Gnade, unseren Vater im Jahr 1966 kennenzulernen. Von da an bis zu seinem Sterben habe ich ihn bei verschiedenen Anlässen gesehen und gehört. Was vom ersten Moment an meine Aufmerksamkeit erregte und meinen Geist gefangen nahm,Weiterlesen
P. Juan Pablo Catoggio, Generaloberer des Instituts der Schönstatt-Patres. Ein Artikel aus der Serie: Was bedeutet das Heilige Jahr der Barmherzigkeit? • Gott, wie heißt du? Das ist die Frage, die Moses Gott vor dem Brennenden Dornbusch stellt (Ex 3, 1-8, 13-15). Gott ist das Kernthema unserer Tage, das Kernthema der heutigen Liturgie (3. Fastensonntag). Die Fastenzeit ist eine Zeit der Umkehr. Oft denken wir, Umkehr sei eine radikale, tiefe Änderung des Lebens, die eine Entscheidung verlangt, Vorsätze verlangt, Anstrengung verlangt. Und wir fragen uns, vielleicht in der Fastenzeit, wasWeiterlesen

Veröffentlicht am 19.03.2016In Franziskus - Botschaft

Barmherzigkeit und Trost

FRANZISKUS IN ROM – HEILIGES JAHR DER BARMHERZIGKEIT • “Gott liebt uns mit einer unendlichen Liebe, der nicht einmal die Sünde Einhalt gebieten kann, und dank ihm wird das Herz des Menschen mit Freude und Trost erfüllt“, so Papst Franziskus bei der Generalaudienz auf dem Petersplatz am Mittwoch, dem 16. März 2016. Schon vor den Toren der Heiligen Woche widmete der Heilige Vater seine Katechese dem Trost, den Gott jedem Menschen spendet und versicherte wieder, dass Gott niemals, wirklich niemals aufhört zu lieben. Ausgehend vom Buch des Propheten Jeremias undWeiterlesen
BRASILIEN, Sueli Vilarinho • Am Sonntag, dem 21. Februar 2016 versammelte sich die Familie von Jaraguá mit den Leitungen der Gliederungen sowie den Standesleitern der Familienliga von Jaraguá, um die Jahresplanung 2016 zu besprechen. Zu Beginn wurde die hl. Messe gefeiert, der P. Vandemir Meister vorstand. Mit den Willkommensworten erinnerte der Rektor, wie das Jahr der Barmherzigkeit zu leben ist, das Papst Franziskus als außerordentliches Jubiläumsjahr ausgerufen hat. Er reflektierte darüber, wie wir im Herausgehen mit Maria eine tiefe Begegnung mit Christus haben können und wie wir unseren Mitmenschen begegnenWeiterlesen