Kolumne – Ignacio Serrano del Pozo Kategorie

Ignacio Serrano del Pozo, Chile • Es ist noch nicht einmal einen Monat her, dass der umstrittene Artikel erschienen ist, in dem die Historikerin und Theologin Alexandra von Teuffenbach vermeldete, in den vatikanischen Archiven Dokumente gefunden zu haben, die die moralische Integrität Pater Josef Kentenichs kompromittieren. Vielen von uns ist diese Zeit jedoch wie ein volles Jahr, wenn nicht noch mehr, erschienen, gekennzeichnet durch emotionale Erschöpfung und intensive Diskussionen. Wir könnten sogar zugeben, dass wir noch nie so schnell so viele Studien, Dokumente oder Briefe von oder gegen Kentenich gelesenWeiterlesen
Ignacio Serrano del Pozo, Chile • Die jüngsten Informationen der Deutschen Tagespost, die sich auf die Forschungen der Theologin und Historikerin Alexandra von Teuffenbach beziehen, haben einen großen Teil der Schönstätter verwirrt und entmutigt. Die im Archiv des Pontifikats von Pius XII. im Vatikan durchgeführte Analyse würde viel Material über die Visitation Pater Sebastian Tromps enthalten, darunter – so von Teuffenbach – Aufzeichnungen über die Gespräche des niederländischen Jesuiten mit Pater Joseph Kentenich sowie Briefe von Vertretern der Gemeinschaft der Marienschwestern. Unter ihnen sticht leider ein Brief an die GeneraloberinWeiterlesen
Von Ignacio Serrano del Pozo • Ich beginne diese Kolumne mit dem Geständnis, dass es für mich nicht leicht war, mich der Krönungsströmung anzuschließen, die seit einigen Jahren die Schönstattfamilie in Chile zu mobilisieren scheint. Es gibt viele Gründe dafür, doch ich fasse sie hier in drei Punkten zusammen.— Erstens. Es scheint mir, dass die Sorge um die Rückgabe der Krone, die am 18. Januar aus dem Heiligtum von Bellavista gestohlen wurde, während Papst Franziskus das Land besuchte, – um es im Klartext zu sagen – fehl am Platz undWeiterlesen
Interview mit Prof. Ignacio Serrano del Pozo, Herausgeber des Buches  “Después del 31 de mayo. Una actualización del pensamiento de José Kentenich” (Nach dem 31. Mai. Eine Aktualisierung des Denkens von Joseph Kentenich) • Ignacio Serrano del Pozo, Universität Santo Tomás, Santiago de Chile, Mitglied des Schönstatt-Männerbundes, anerkannter und beliebter Autor auf schoenstatt.org mit Themen zu Pater Kentenich und seiner Mission (Drei Haltungen der Kindlichkeit gegenüber Pater Kentenich;  Die Mission des 31. Mai – mehr als ein Schlagwort: eine Antwort genau für heute Inkarnation, Gemeinschaft in Multiformität, Dezentralisierung in Einheit,Weiterlesen
CHILE, Ignacio Serrano del Pozo • Im Oktober 2019 fand in Vallendar, Deutschland, der Theologische Kongress „Föderativität, Dezentralisierung und Synodalität“ statt, um auf akademischer Ebene über 100 Jahre Hörde und die föderale Struktur der Schönstatt-Bewegung nachzudenken. Einer der Hauptgäste dieser Veranstaltung war der jesuitische Denker P. Juan Carlos Scannone SJ, der Papst Franziskus von seiner Theologie des Volkes aus maßgeblich beeinflusst hat, und dessen Lehrer er auch war. Am 27. November wurde die traurige Nachricht vom Tod dieses renommierten argentinischen Theologen bekannt, so dass der bei dieser Gelegenheit angebotene VortragWeiterlesen
Ignacio Serrano del Pozo, Chile • Eine der Schwierigkeiten, auf die Schönstätter in der Regel stoßen, ganz gleich ob neu eingeführt oder mit jahrelanger Schönstatterfahrung, besteht darin, zu verstehen, was genau hinter dem mythischen Datum des 31. Mai steckt. Diese Frage stellt sich jetzt, da wir den 70. Jahrestag dieses Datums gefeiert haben, noch eindringlicher, denn es ist nicht leicht zu wissen, was wir wirklich feiern: einen berühmten Vortrag über Bindungen, der in Bellavista gehalten wurde? einen mythischer Brief an die deutschen Bischöfe, der den Gründer 14 Jahre im ExilWeiterlesen
Ignacio Serrano del Pozo, Chile • Ich habe diese Kolumne über das Gedenken des 31. Mai geschrieben, wobei ich versuche, diesen Meilenstein Schönstatts nicht so sehr im Rückblick auf das historische Geschehen, sondern aus der aktuellen Krise der Kirche zu lesen. — Zeit der Erinnerung und Zeit der Reflexion im Heute Schönstatts und der Kirche Am kommenden 31. Mai feiern wir als Schönstatt-Bewegung 70 Jahre Mission, die Pater Kentenich uns vom Heiligtum in Bellavista anvertraut hat: einen Kreuzzug für organisches Denken, Leben und Lieben oder die vollkommene Wiederherstellung des natürlichenWeiterlesen
Ignacio Serrano del Pozo vía www.schvivo.com • Alle, die zur Schönstattfamilie gehören, kennen die Momente, in denen Mottos und Leitworte als Roadmap gefeiert wurden.  Kaum war der Gründer 1968 heimgekehrt in Haus des Vaters, hörte die Bewegung von Bischof Tenhumberg die Einladung, „Empfehlungsbrief für den Vater“ zu werden, in Anlehnung an die Passage bei Paulus, der den Korinthern schreibt, sie sollten ein Brief Christi werden, geschrienen nicht mit Tinte, sondern mit dem Geist. Im Jahr 1985 sagte die Familie zum 100. Geburtstag von Pater Kentenich: „Dein Bund, unser Leben“. Und derWeiterlesen