Casa Madre de Tuparenda Schlagwort

SCHÖNSTATT SOZIAL, Maria Fischer • „Der Vatikanbesuch zieht weiter Kreise…“, schreibt Pater Pedro Kühlcke. Der Vatikanbesuch: durch Vermittlung von Pamela Fabiano aus dem Dikasterium zur Föderung ganzheitlicher Entwicklung wurde Pater Pedro Kühlcke zum Internationalen Kongress katholischer Gefängnisseelsorger im Vatikan eingeladen. Bei der abschließenden Audienz mit dem Papst konnte er ihm das Buch „Libertad en la cárcel“, Freiheit im Gefängnis, zu überreichen, in dem er seine Erfahrungen mit der Pädagogik Pater Kentenichs in der Arbeit im Gefängnis beschreibt. Die Texte des Buches sind auf schoenstatt.org in fünf Sprachen zugänglich. Der VatikanbesuchWeiterlesen
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PARAGUAY, CASA MADRE DE TUPÃRENDA, Ani Souberlich • Die Nachrichten von WhatsApp kommen im Minutentakt. Zwanzig Jugendliche in Quarantäne, zwanzig Jugendliche, die vor kurzem aus dem Jugendgefängnis entlassen wurden, wo sie größtenteils wegen Raubüberfällen, die sie aus Hunger begangen haben, gesessen haben, zwanzig Jugendliche, die mit großem Engagement und noch größerer Hoffnung einen Weg der Persönlichkeitsentwicklung und Berufsausbildung in Casa Madre de Tupãrenda (CMT) begonnen haben, sind hungrig. Nicht nur hungrig nach Nahrung, sondern auch hungrig nach Nähe, Trost, Gerechtigkeit und Frieden. Sie stillen ihren Hunger mit Hunderten von WhatsApp-BotschaftenWeiterlesen
PARAGUAY, P. Pedro Kühlcke/mf • Paraguay war eines der ersten Länder Amerikas, das restriktive Maßnahmen anwendete, um die Verbreitung des Coronavirus zu verhindern. Am 11. März wurden die Aktivitäten in den Bildungseinrichtungen und Veranstaltungen mit hoher Besucherzahl eingestellt, und eine Woche später die völlige Isolation der Bevölkerung angeordnet, mit Ausnahmen für diejenigen, die wesentliche Arbeiten ausführen und versorgt werden müssen. Was ist mit den Jugendlichen von Haus Madre de Tupãrenda?— Die Aktivitäten mussten schon gleich von Anfang an eingestellt werden. Diese Aktivitäten aber bieten jungen Menschen, die gerade aus demWeiterlesen
PARAGUAY, P. Pedro Kühlcke • Dieses Jahr 2019 war etwas ganz Besonderes für unser liebes „Haus Madre de Tupãrenda“, seine Teilnehmer und uns alle, die wir es unterstützen! — Schöne Erfolge hatten wir immer Schöne Erfolge hatten wir immer, besonders bei den Teilnehmern, die ihren Abschluss machen und uns dann glücklich über ihr neues Leben als Fachkräfte berichten. Ich werde den Anruf eines unserer Absolventen nicht vergessen, der mir ganz überrascht sagte: „Pa’i, bei der Arbeit haben sie mir gesagt, dass ich zwei Wochen lang nicht zur Arbeit kommen soll,Weiterlesen
VATIKAN/PARAGUAY, María Fischer • Sie haben sich bereits einmal getroffen, und auch damals hatte es etwas zu tun mit dem Dienst an jugendlichen Häftlingen. Es war im Juli 2015 auf der Uferpromenade von Asunción, als Pater Pedro zusammen mit einem jungen Gefangenen aus dem Jugendgefängnis in Itauguá bei Papst Franziskus auf dem Podium stand. Jetzt begegneten Papst Franziskus und Pater Pedro Kühlcke einander im Vatikan zum Abschluss des internationalen Kongresses „Integrale menschliche Entwicklung und Katholische Gefängnispastoral“ für regionale und nationale Leiter der Gefängnisseelsorge. “ Der Papst hat sich richtig vielWeiterlesen
VATIKAN/PARAGUAY, Pamela Fabiano und Maria Fischer • Am 7. und 8. November 2019 findet in den Räumlichkeiten des Dikasterium für die ganzheitliche Entwicklung des Menschen das internationale Treffen „Ganzheitliche Entwicklung und Katholische Gefängnispastoral“ statt. Pater Pedro Kühlcke, Paraguay, Schönstatt-Pater, ist zu dieser Begegnung eingeladen worden, bei der es darum geht, gemeinsam die Herausforderungen des Strafvollzugs anzugehen: Seit Jahren arbeitet er in der Pastoral in einem Jugendgefängnis und seit drei Jahren mit „Casa Madre de Tuparenda“, einem Programm zur sozialen Wiedereingliederung und beruflichen Förderung von inhaftierten Jugendlichen, mit der Spiritualität derWeiterlesen
CMT
PARAGUAY, CMT, Ani Souberlich • Mit großen Augen und einem breiten Lächeln hört man ein: „Ojeabrí che korasõ“ (mein Herz geht auf). Es war Ricardos* Ausruf, als er sah, wie seine Mutter, sein Bruder und seine Neffen zur Abschlussfeier ankamen. Wie wichtig ist es in allen Lebensphasen, die Nähe und Begleitung der Familie zu sehen und zu spüren, um die Hindernisse des täglichen Lebens zu überwinden. Trotz der Jahre, die man hat, bleibt in den Tiefen der Seele dieser unendliche Wunsch, jemand zu sein, der jemandem wichtig ist. „Mit menschlichenWeiterlesen
PARAGUAY, Ricardo Acosta  und Maria Fischer • „Ich taufe dich im Namen des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes“, sagte Pater Pedro Kühlcke und goss Wasser auf den Kopf eines der Teilnehmer des sozialen Wiedereingliederungsprogramms für junge Menschen von CMT (Casa Madre de Tupãrenda),der das Sakrament der Taufe erhielt, Zeichen für das neue Leben und die Barmherzigkeit des dreifaltigen Gottes.  — Sein Name ist Antonio*. Seine Taufpatin, Magdalena, ist die Ausbilderin in Industriekonfektion. Weit weg, in Europa, hat er andere Paten, die für ihn beten und Geld spenden, dasWeiterlesen
PARAGUAY, Ani Souberlich und Maria Fischer • Was war wohl das bewegendste Geschenk, das Pater Pedro Kühlcke bei seinem Silbernen Priesterweihejubiläum erhalten hat?  Der Besuch seiner Eltern in Tuparenda, die Anwesenheit des Generaloberen, Pater Juan Pablo Catoggio, der Erhalt einer großzügigen Spende für Haus Madre de Tuparenda aus Deutschland, die Veröffentlichung seines Buches Freiheit im Gefängnis? Wir haben ihn nicht gefragt (um den Aufhänger dieses Artikels nicht zu ruinieren), aber eines der bewegendsten war sicherlich der riesige Rosenkranz, den ihm die jungen Männer der Casa Madre de Tuparenda geschenkt haben,Weiterlesen
Kentenich-Pädagogik an der Peripherie, P. Pedro Kühlcke • Freiheit im Gefängnis, ist das möglich? Ja, sagte Pater Kentenich. Und bewies es. Ja, sagt P. Pedro Kühlcke und beweist es: im Jugendgefängnis von Itauguá, wenige Kilometer vom Heiligtum von Tuparenda entfernt. Die vielleicht noch kühnere Frage wurde ihm vor einigen Monaten von schoenstatt.org gestellt:  Kentenich-Pädagogik an der Peripherie, ist das möglich? Ja, antwortet er, und er zeigt es erneut im Jugendgefängnis, in diesem letzten Teil seiner Reflexion in Bezug auf Bindungs- und Bündnispädagogik. Wenn es an dieser Peripherie möglich ist, sollteWeiterlesen