Veröffentlicht am 2020-06-04 In Leben im Bündnis

Es musste jemand aus der Gründergeneration sein

CHILE, Cristina “Kikí” Tagle / Maria Fischer•

„Ich verrate dir ein Geheimnis… Übermorgen kröne ich! Sie dachten, es müsste eine Frau sein… Was für ein Gefühl!“, so Kiki Tagle, Ehrenmitglied (und manchmal, wie jetzt, aktives) des schoenstatt.org-Teams, Geschichtensucher und -erzähler aus Leidenschaft,erster Kurs des Familienbundes und vor allem: Mitglied der Gründergeneration Schönstatts in Chile, in einer Mail letzte Woche. Eine Frau musste dabei sein. Vielleicht. Aber eher: jemand aus der ersten Generation sollte dabei sein. Ganz einfach: unsere Kiki musste dabei sein, bei der Krönung der Gottesmutter im Heiligtum von Bellavista, unter dem Motto: „Gib uns die Gnade der Umkehr, damit wir deine Werkzeuge sind“.—

 

Am Tag danach, am Montag, dem 1. Juni, dankte Kiki für die Zusendung des Newsletters von schoenstatt.org, wie sie es jede Woche tut, und erzählte ihre Geschichte:

„Ich wurde ausgewählt, an der Krönungszeremonie der Gottesmutter von Schönstatt teilzunehmen! Es war eine wunderbare Erfahrung. Wir waren nur wenige Leute. Alles war sehr gut vorbereitet; sie gaben uns ein kleines Buch mit allem, was geschehen würde. Danach kündigten zwei Ansager jeden Schritt an, alles, was der Gottesmutter gesagt wurde. Das Heiligtum ohne Bänke… Sie stellten freundlicherweise einen kleinen Stuhl an meine Seite; mein Herz explodierte fast vor Freude!

Auf dem Weg dorthin tat ich, was ich jedes Mal tat, wenn ich zum Heiligtum ging: Ich stand vor der Statue Pater Kentenichs. Ich ließ meine Krücke an der Seite, nahm seine Hände und sah ihm in die Augen. Es scheint, dass er dich ansieht, und ich sage ihm: „Danke, dass ich dich kennengelernt habe und du mein Leben verändert hast“.

Wir haben die Gebete „Schritt für Schritt“ gesprochen. Es war sehr, sehr bewegend. Die Krone lag auf dem Altar, und nach dem letzten Gebet setzten sie am Ende die Krone auf. Mein Herz zersprang vor Emotionen. Schließlich wurden die Briefe mit den Beiträgen zum Gnadenkapital verbrannt.

Ich bin glücklich. Ich fühle mich so glücklich… Weil es im Internet ausgestrahlt wurde, konnten alle meine Kinder und Enkelkinder es sehen. Ich habe viele Anrufe erhalten. „Danke, liebe Gottesmutter, für dieses Geschenk, das du mir gemacht hast!“

 

Original: Spanisch, 02.06.2020. Übersetzung: Maria Fischer @schoenstatt.org

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