Veröffentlicht am 18. November 2019 In Leben im Bündnis

Fahr hinaus ins Weite

ARGENTINIEN, Silvia Sibay •

Die Schönstattfamilie aus Tucumán freute sich auf den 9. November – und das mit gutem Grund! Am Nachmittag wurde der erste Schönstatt-Pater aus Tucumán zum Priester geweiht. —

Mit großer Freude sahen wir die Patres aus anderen Diözesen, die dieses Ereignis begleiten würden , ankommen, von denen uns einige sehr nahestehen, und vor allem Bischof Francisco Pistilli, Bischof der Diözese Encarnación, Paraguay, derdie Weihe vornehmen würde. Die Schönstatt-Patres, die in Tucumán leben und wirken, hatten sie bereits empfangen und aufgenommen, einige von ihnen in den Häusern von Familien.

Die Kathedrale Unserer Lieben Frau von der Menschwerdung empfing uns mit Haupt- und Seitenschiffen voller Familie, Freunde und aller Schönstätter, die wir mit Cristián Rodríguez Robles Terán, „unserem Novizen“, seine Ergriffenheit und Hingabe teilten.

Es war rührend, sein Gesicht mit Freudentränen bedeckt zu sehen, während Bischof Pistilli während der Feier zu ihm sprach.

Priester auf ewig

Und der lang erwartete Moment kam! Er warf sich nieder und tauchte ein in die ungeheure Liebe Gottes, der ihn zu seinem Dienst aufnahm. Auf der Seite begleitete und empfing ihn die Auxiliar, die Pilgernde Gottesmutter.

Kleiderwechsel….vom Diakon zum Priester. Nach dem Segen des Bischofs und jedes seiner Mitbrüder ging er in den Ambo, um allen zu danken: seinen Ausbildern, seinen in Paraguay bereits geweihten Kursbrüdern, der Schönstattfamilie, seinen Eltern und der ganzen anwesenden Familie.

In dieser Zeit, in der uns die politischen Ereignisse in Lateinamerika beunruhigen, ist Cristián eine frische Brise, die uns ermutigt, mit Glauben, Hoffnung und einem Blick in eine vielversprechende Zukunft fortzufahren, denn es werden neue Berufungen entstehen und wir als Familie müssen bereit sein, jeden Tag ein wenig mehr zu geben. Wer alles verlässt, um Christus nachzufolgen, lehrt uns, ihn auch in denen zu suchen, die uns brauchen.

Lasst uns feiern, als Familie!

Dann gingen wir ins Pfarrhaus, wo wir freudig einen schönen Moment der Verbundenheit feierten, in dem wir uns mit einigen Schönstattpatres unterhalten konnten, die wir schon lange nicht mehr gesehen hatten, während wir darauf warteten, ein Foto mit Cristián zu machen, umgeben von all denen, die gekommen waren, um mit ihm zu feiern.

Am nächsten Tag ging es weiter im Heiligtum, wo der Neupriester seine Primiz feierte.

Danke, Pater Cristián, für dein Ja!

Original: Spanisch, 16.11.2019. Übersetzung: Maria Fischer @schoenstatt.org

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