Veröffentlicht am 26. März 2019 In Leben im Bündnis

„Sion del Padre“ – 25 Jahre voller Überraschungen Gottes

ARGENTINIEN, P. Alberto Eronti •

Vor 25 Jahren, am Sonntag, den 27. Februar 1994, weihte Monsignore Claudio Giménez Medina, damals Weihbischof von Asunción, Paraguay, feierlich das Heiligtum von Sion del Padre in Florencio Varela, Provinz Buenos Aires, ein. Nach jahrelanger geistlicher Vorbereitung hatte die Region der Schönstatt-Patres beschlossen, sich dem Bau des Heiligtums – also der Quelle der Gnade – neben dem Regionalhaus zu stellen. —

Es waren Patres aus Argentinien, Deutschland, Brasilien, Chile, Spanien und Paraguay anwesend. Auch die brüderliche Anwesenheit von Priestern des Diözesanklerus. Wir erlebten eine starke Vertretung seitens der Institute der Familie: Marienschwestern, Frauen von Schönstatt, Familien; von den Mütter-, Familien- und Frauenverbünden. Die zahlreichen Vertreter der Diözesanfamilien des Landes sowie aus Chile, Paraguay, Portugal und Uruguay sorgten an diesem Tag für eine festliche Atmosphäre. Wir wurden sehr begleitet und ermutigt.

P. Alberto Eronti

25 Jahre danach

Am Sonntag, den 24. Februar dieses Jahres, trafen wir uns nach 25 Jahren erneut, um an das zu erinnern, was wir um diesen Gnadenort herum erlebt haben.Der Weg, der im Laufe der Jahre zurückgelegt wurde, war nicht einfach. Damals hatten wir Träume und Projekte, vielleicht etwas utopisch, aber ohne Utopien kann man nichts Großes machen. Die Zeit hat ihre Arbeit getan, und vieles davon blieb auf der Strecke. Diese Veränderung wurde jedoch vom Heiligen Geist „geleitet“.

Nicht alles geschah so, wie wir gedacht hatten, aber alles geschah so, wie Gott es geplant hatte. Er ist kein „Improvisator“, er weiß, dass die besten Werke Zeit brauchen. Die Zeiten der Gestaltung und Realisierung eines Projektes hängen nicht in erster Linie von den Menschen ab, sondern vom Gott des Lebens.

In diesen Jahren haben wir der Muttergottes gesagt, dass wir mit ihr das „Volk Mariens“ aufbauen wollen. Zu diesem „Volk“ gehörten die Gemeinschaft der Patres, die Diözesanpriester, die Familienbewegunh, die Mannesjugend, die Kampagne der Pilgernden Gottesmutter, die Sozialprojekte.

Alles anders, alles da, alles schön

Fünfundzwanzig Jahre nach diesem Tag können wir sagen: Alles war anders, aber alles, was entstand, ist da und ist schön. Nach und nach haben wir die Wege wahrgenommen, die die Vorsehung in ihrer Liebe zu uns gegangen ist. Nach und nach entstehen um das Heiligtum herum konzentrische Kreise mit unterschiedlichen Aktionen:

Die Pfarrei San Pantaleón. Die kleinste im Gebiet der Diözese, die aber Identität, Wachstum und Fähigkeit zur evangelischen Anziehungskraft erreicht hat.

Der Club Juan Pablo II, gegründet von Pater Esteban J. Uriburu, für Jungen und Mädchen. Mit ihnen kommen ihre Eltern, Großeltern, etc. und so entsteht eine Familie.

Die Casa del Niño Padre Kentenich, in der mehr als 300 Kinder Schulunterstzung, Sport, medizinische Versorgung und Ernährung erhalten. Und ein Zuhause.

Die Initiative der Laien der Bewegung, die damals zwei Lernwerkstätten baute, genannt San José I und II, geht weiter. Heute werden beide von ehemaligen Auszubildenen geführt.

All dies wächst „im Schatten des Heiligtums“ und in Gemeinschaft mit den sozialen Initiativen unserer Marienschwestern, die seit einiger Zeit im Umkries des nahegelegenden Landesheiligtums ein vorbildliches Zentrum der Sozialbetreuung entwickeln.

 

Ein Gebiet mit vielen spirituellen und materiellen Bedürfnissen.

Aus all dem und weil die Zukunft einen weiten Horizont hat, glauben wir, dass diese ersten 25 Jahre des Sionsheiligtums des Vaters ungemein fruchtbar waren. Das Beste kommt jedoch noch. Die Herausforderungen sind groß, es ist ein Gebiet, in dem es viele spirituelle Bedürfnisse und materielle Mängel gibt. (Diejenige, die mich um diesen Artikel gebeten hat, hat hier vor ersten brennenden Straßensperren und Carjacking-Versuche ihres Lebens gestanden!).

Aber weil Pater Kentenich auf dem Gelände von Florencio Varela sagte: „Maria will Mutter dieses Volkes sein“, wollen wir ihr helfen, indem wir ihre Werkzeuge sind. Deshalb feierten wir das 25-jährige Jubiläum in Gegenwart einfacher Menschen, eines tief verwurzelten und sehnsüchtigen Glaubens.

Mutter dieses Volkes

Der Tag endete mit einem Treffen rund um das Heiligtum von Sion. Vier Mitglieder der Patresgemeinschaft gaben verschiedene Zeugnisse ab. Zwei junge Mitbrüder gestalteten den Moment mit Musik und Liedern. Schließlich endete alles mit einem Moment der eucharistischen Anbetung und dem Segen Jesu über alle…. So kam die Zeit zu gehen und Dankbarkeit mit den Worten des Vaters und Gründers auszudrücken: „Mutter, was wären wir geworden ohne dich, die du für uns besorgt bist mütterlich?

Original: Spanisch. Übersetzung: Maria Fischer @schoenstatt.org

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