Veröffentlicht am 2016-10-06 In Leben im Bündnis

Ein Frühlingswind, ein Leuchtturm, der vielen Orientierung gibt

PARAGUAY, Horacio José Chávez Tottil •

„Man sieht selten einen Fünfzehnjährigen, der schon so ausgereift und in jeder Hinsicht fruchtbar ist. Ich erinnere mich noch an die ersten Babyschritte, die wir als Gemeinschaft gemacht haben …“ So erinnert sich P. Antonio Cosp an die Anfänge der Schönstattfamilie in der Diözese San Lorenzo, der Diözese, in der das Landesheiligtum von Tuparenda liegt, die jetzt voll Stolz und Freude ihren 15. Geburtstag gefeiert hat.

Am 4. Januar 2001 traf sich eine Gruppe von Leuten, um in der Diözese San Lorenzo, die erst vor kurzem von Johannes Paul II. errichtet worden war, die Schönstatt-Bewegung zu gründen; unter ihnen war P. Antonio Cosp zusammen mit Ingrid und Elio Acosta, die zum Apostolischen Familienbund gehören. Es war ein wenig Saat, ausgesät auf dem Boden von San Lorenzo. Ein sehr junger Samen keimte, entwickelte sich und wünschte weiterzuwachsen und dem Königreich Gottes zu dienen. Derzeit ist ein fruchtbares und wachsendes Schönstatt in sieben Städten der Diözese präsent: San Lorenzo, Itauguá, Capiatá, Ypacaraí, San Antonio, Ñemby, Itá, mit mehr als vierzig Gruppen von Ehepaaren in der Familienbewegung und Hunderten von Menschen in anderen Gliederungen.

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Ein Fest des Liebesbündnisses

Am Sonntag, dem 18. September, feierte die Schönstattfamilie von San Lorenzo ihren traditionellen Bündnistag mit der Gottesmutter. Rund 1.800 Menschen kamen sehr früh zur Messe um 9.00 Uhr. P. Antonio Cosp zelebrierte und gab der Familie eine klare Botschaft über die 15 Jahre der Bewegung und das organische Wachstum der Diözesanfamilie.

Jedermann demonstrierte voller Freude die Charismen von San Lorenzo: Freude und Begeisterung. Sie leben einen jungen Glauben; zugleich ist es ein stabiler Punkt in den alltäglichen apostolischen Werken für eine Gesellschaft, die so viele Probleme und Konflikte aufwirft.

Einer der Meilensteine war die Parade der Eheleute, die ihr Apostolat zeigten, ihre Sozialarbeit, die voll Stolz das Beste aus jeder Gruppe betonte. Die beste Präsentation erhielt einen Preis, und es war eine schöne Sache, die Vielfalt und den gesunden Wettbewerb zu sehen, und wie im Wettbewerb um die gelungenste Darstellung Freude aneinander und Einheit vorherrschten

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Die Zeitschrift MTA von San Lorenzo

Nachdem das Essen gesegnet war, saßen Menschen aller Altersschichten von kleinen  Kindern bis zu Großeltern an jedem Tisch, teilten das Essen und auch Lächeln, Liebe und Zuneigung.

Künstlerische Darbietungen, Lieder und Verlosungen belebten den Nachmittag, nur unterbrochen, als die Diözesanleiter der Gliederung, Joryi und Pablo Enciso, die Zeitschrift MTA von San Lorenzo  präsentierten, eine Frucht des Kentenich-Kommunikationsseminars im Mai. Auf den Seiten gibt es Texte, Geschichten, Zeugnisse, Erlebnisse, die von den Anfängen und der Entwicklung dieser großen Familie erzählten, die ein intensives Leben hat, ein Leben in Fülle und mit vielen Träumen und Wünschen. Wie P. Antonio sagte: Es ist ein Frühlingswind und ein Leuchtturm, der vielen Orientierung gibt.

San Lorenzos Schönstattweg ist jung, wagemutig und voller Liebe. Es ist ein strahlender Leuchtturm mit dem Licht von Liebe und Verstehen.

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Original:  Spanisch. Übersetzung: Ursula Sundarp, Dinslaken, Deutschland

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