Veröffentlicht am 6. Oktober 2016 In Projekte

„Das Wunder der Liebe“ – erstes Fortalecimiento Matrimonial in Tucumán

ARGENTINIEN/PARAGUAY, Stella und Víctor Domínguez •

Während der ersten Septembertage wurde ein Wunsch erfüllt, der im Zelt der Bündniskultur „Familie“ während des Jubiläums 2014 in Schönstatt, Deutschland entstand, als ein Ehepaar aus Tucumán, (Argentinien), Gaby und Benjamín Sosa López, den Stand von Paraguay besuchte. Sie bekamen Interesse an zwei Projekten, die vorgestellt wurden: ‚Pastoral der Hoffnung‘ in Paraguay entstanden, und ‚Fortalecimiento Matrimonial‘ [wörtlich: Ehestärkung], manchmal auch nur kurz: Forta, mit Ursprung in Mexiko.

Am gleichen Tag trafen wir an der Quelle, wo das Liebesbündnis entstanden ist, P. Ludovico Tedeschi, und er bat uns um die gleiche Sache: „Ich wünsche mir Forta für Tucumán.“ Wir hatten keine Zweifel, dass P. Kentenich dieses „Wunder der Liebe“ auch für die Ehepaare in Tucumán wollte.

Mutige Pioniere

Nach viel Austausch am Telefon sandten Gaby und Benja im Juni 2015 die ersten beiden Ehepaare aus Tucumán nach Corrientes in Argentinien, wo es diese Initiative schon länger gibt, um ein Wochenende Fortalecimiento Matrimonial zu erleben: Pierina und Sergio Albornoz sowie Edda und Rubén Avila. Die nächsten Ehepaare kamen nach Paraguay zum Wochenende im November 2015: Belén und Renzo Svalutto sowie  Mónica und Fernando Novillo.

Diese vier mutigen Ehepaare begannen zusammen mit P. Ludovico alles zu organisieren, und von Asunción aus unterstützten wir die Organisation. Dann reisten wir im Februar dieses Jahres nach Tucumán, um uns mit ihnen zu treffen und den Ort anzuschauen, den sie für das Wochenende ausgesucht hatten: das Gästehaus der Nationalen Universität von Tucumán, ein sehr schönes Haus am Fuß der Berge mit einem schönen Blick auf die Stadt.

Margarita und Alcides  González, Paty und Lucho González aus Paraguay, Analá und René Zampar, Pelu und Cesar López aus Resistencia /Argentinien, schlossen sich dem internen Team an. Das externe Team aus Paraguay bildeten Rossana und Juanjo Viré, Mirtha und Edilberto Rivarola, Alicia und Raúl Monti sowie Alfredo und Flori De Carlo aus Corrientes. Am 31. August brachen wir als Konvoy auf nach San Miguel de Tucumán.

Bei all diesem Kommen und Gehen, Besuchen und Vorbereitungen ist es interessant, die Entfernungen zwischen den genannten Bereichen zu erwähnen. Es sind 340 km von Asunción nach Corrientes (Resistencia liegt davor, nur getrennt durch den Fluss Paraná; beide Diözesen sind stark nach Paraguay orientiert, weil die Heiligtümer dort viel näher sind), und es sind von dort aus 800 km weiter nach Tucumán.

Dreißig Ehepaare erlebten das „Wunder der Liebe“

Wir sind glücklich und danken Gott und der Gottesmutter, dass sie uns zu ihren Werkzeugen gemacht haben. Am 2. – 4. September wurden wir während des ersten Fortalecimiento Matrimonial in Tucumán Zeuge, wie dreißig Ehepaare das „Wunder der Liebe“ erlebten, als sie ihre Eheversprechen erneuerten.

Wir sind überzeugt, dass dieses Erlebnis zum Plan Gottes für ihr gemeinsames Leben gehört, der sie in Liebe verbunden in der Ehe vereint hat.

Von den dreißig Teilnehmer-Ehepaaren gehört eines zur Schönstattfamilie von Salta, zwei sind aus Mar del Plata und zwei aus La Plata, alle daran interessiert, das Fortalecimiento Matrimonial in ihren Städten zu beginnen.

Wir sind der Familie von Tucumán zutiefst dankbar für die Liebe und den herzlichen Empfang, den sie uns während unseres Aufenthaltes bereitet haben.

 

Original:  Spanisch. Übersetzung: Ursula Sundarp, Dinslaken, Deutschland

 

Schlagworte: , , , , , , , ,