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PARAGUAY, Pedro Cáceres • Im Jahr der Barmherzigkeit ermutigte uns Papst Franziskus, als einWerk der Barmherzigkeit Gefangene zu besuchen. Eines Tages sagte ich während einer Pfarraktivität mit vielen Teilnehmern, wie schwer es mir falle, dieses Werk der Barmherzigkeit zu verwirklichen, weil ich weder jemanden kenne, den ich besuchen könnte, noch jemanden, mit dem ich dorthin gehen könnte. Mitte des Jahres 2016, während eines Gespräches mit Padre Pedro, lud er mich ein, ihn an einem Samstag bei der Gefängnispastoral zu begleiten. Während dieser Woche und nach gründlichem Nachdenken (vielem Überlegen) entschiedWeiterlesen

Veröffentlicht am 09.04.2018In Misiones

Eine echte Heilige Woche im Gefängnis

PARAGUAY, Javier Vera Brizuela • „Ich war im Gefängnis und ihr habt mich besucht“ (Mt25,36). Seit vier Jahren besucht eine Gruppe von Schönstättern jeden Samstag das Jugendgefängnis in Itauguá (CEI – Ex Panchito López),einen Ort, an dem Jugendliche zwischen 14 und 18 Jahren ihre Freiheitsstrafen absitzen. Und selbst wenn es nur ein einziger ist, der es schafft: die Jungen werden besucht, es gibt eine Pastoral der Begleitung, damit sie, wenn sie entlassen werden, in die Gesellschaft wiedereingegliedert werden können.   In diesem Jahr haben die Katholischen Studenten-Misiones, die im Jahr 2000Weiterlesen
HEILIGE WOCHE 2018 MIT PAPST FRANZISKUS, Maria Fischer • Er machte es schon als Erzbischof von Buenos Aires an jedem Gründonnerstag (nicht immer zur Freude der Kathedralgemeinde), und als Papst hat er einfach weitergemacht: Zum vierten Mal in den fünf Jahren seines Pontifikates ging Papst Franziskus zur Feier des Abendmahlsgottesdienstes und der Fußwaschung ins Gefängnis. In diesem Jahr 2018 besuchte er das römische Gefängnis „Regina Coeli“ am Tiber; in der Predigt machte er den Häftlingen Mut, allen zu dienen – auch den Boshaften, Falschen und Hasserfüllten, die ihnen das LebenWeiterlesen
PARAGUAY, Ismelda Verónica Vázquez Gonzáles und Agustín Saldívar Orrego • „Ein Sonntag, Messe in Tupãrendá, Zelebrant ist P. Pedro Kühlcke. Am Schluss der Messe erzählt Pater Pedro uns ein wenig über die Gefängnispastoral im C.E.I. (Erziehungszentrum von Itauguá = Jugendgefängnis) und lädt ein, wie nur er es kann, dabei mitzumachen. Ich hatte das Gefühl, dass die Botschaft für mich und eine Gelegenheit war, einen Dienst zu tun, der vor allem ein großes Apostolat sein könnte, das ich schon lange suchte und nicht gefunden hatte. Ich rief P. Kühlcke an, undWeiterlesen
PARAGUAY, Horacio José Chávez Tottil • „Man sieht selten einen Fünfzehnjährigen, der schon so ausgereift und in jeder Hinsicht fruchtbar ist. Ich erinnere mich noch an die ersten Babyschritte, die wir als Gemeinschaft gemacht haben …“ So erinnert sich P. Antonio Cosp an die Anfänge der Schönstattfamilie in der Diözese San Lorenzo, der Diözese, in der das Landesheiligtum von Tuparenda liegt, die jetzt voll Stolz und Freude ihren 15. Geburtstag gefeiert hat. Am 4. Januar 2001 traf sich eine Gruppe von Leuten, um in der Diözese San Lorenzo, die erstWeiterlesen
PARAGUAY, von Johana und Horacio Chávez • Am Freitag, den 20. Mai war in Itauguá der Einführungstag der Familienbewegung dieser Stadt. Schon seit früh am Morgen widmeten sich die Koordinatoren und die am Ort aktiven Familiengruppen in einer großartigen und einladenden Stimmung der Vorbereitung des Treffens, um die neuen von der Gottesmutter gerufenen Ehepaare empfangen zu können. Das Treffen folgte einem Ablauf, der für mehrere Orte vorbereitet worden ist. Am Beginn des Vortrages gab es eine kurze Komödie, die bei den Einführungstreffen schon Tradition hat: Sie zeigt voller Humor denWeiterlesen
PARAGUAY, P. Pedro Kühlcke • – Hallo, Pepito! Bist du schon wieder im Gefängnis? Schade! Warum? – Ja, Pa’i, verzeih mir! Vier Monate habe ich es draußen geschafft. Aber ich hab nirgends Arbeit gefunden, keiner hat mir geholfen. Du weißt, was für ein Chaos meine Familie ist. Die Versuchung war stärker, und ich bin wieder gefallen. Der Schmerz: Kaum raus aus dem Gefängnis und schon wieder drin Als uns vor fast zwei Jahren bewusst wurde, dass die Gottesmutter uns an eine solch existentielle Peripherie wie das Jugendgefängnis schicken wollte, habenWeiterlesen
PARAGUAY, Gefängnispastoral „Visitación de María“, P. Pedro Kühlcke • Er ist noch so lebendig in Erinnerung, einer dieser bewegendsten Momente beim Besuch von Papst Franziskus in Paraguay: seine Begegnung mit Orlando, einem Jugendlichen aus dem halboffenen Vollzug im Jugendgefängnis von Itauguá, wenige Kilometer vom Heiligtum von Tupãrenda entfernt. Eine bewegende Begegnung, die den Text der Ansprache von Papst Franziskus und das Leben von Orlando verändert hat. Ein bewegender Moment auch für die Gefängnispastoral „Visitación de María“ und für alle, die von einer zweiten Chance für diese Jugendlichen träumen, einer zweitenWeiterlesen

Veröffentlicht am 25.12.2015In Projekte

Eine Wallfahrt, die nie endet

PARAGUAY, Gefängnispastoral „Visitación de María“ (Maria Heimsuchung), von Abrahán Martínez und Rafael Medina • Der 8. Dezember ist ein Datum, an dem sich die Marienliebe Paraguays mit aller Macht zeigt – in den Tausenden von Pilgern, die Kilometer und Kilometer gehen, um zum Heiligtum der Mutter Gottes von Caacupé zu kommen. Dort empfängt unsere Mutter ihre Kinder mit der gleichen Liebe, mit der sie ihren Sohn Jesus in seiner Sendung begleitet hat – bis unters Kreuz. Dieses Kreuz, von dem aus er uns durch den Lieblingsjünger ein so großes GeschenkWeiterlesen
PARAGUAY, P. Pedro Kuehlcke / Maria Fischer • An diesem Sonntag, dem 22. November, dem Christkönigsfest, empfangen 51 Jugendliche des „Erziehungszentrums Itauguá“ (CEI), heißt, des größten Jugendgefängnisses von Paraguay, etwa fünf Kilometer von Tuparenda entfernt gelegen, Taufe, Erstkommunion oder Firmung, dank der Vorbereitung durch das Team der Gefängnispastoral „Visitación de María“ (Heimsuchung Mariens). Wir zählen auf das Gebet von allen! Von der Straße in den Knast … In einer der landesweiten Zeitungen Paraguays erschien vor wenigen Tagen ein Bericht, der viele aufschreckte: „Dreihundertsiebenundachtzig jugendliche Straftäter sitzen in den acht ‚Erziehungszentren‘Weiterlesen