Veröffentlicht am 28. November 2015 In Kentenich

Feier des 130. Geburtstages von P. Josef Kentenich auf Mont Sion Gikungu

BURUNDI, Révérien Banzirubusa •

Etwa 500 Gläubige haben am 16. November auf Mont Sion Gikungu an der Feier des 130. Geburtstages von P. Josef Kentenich, dem Gründer der Schönstatt-Familie teilgenommen.

Der Schwerpunkt war eine heilige Messe, die um 17.00 h in der Kapelle des Allerheiligsten begann. Neben P. Félicien Nimbona, dem Hauptzelebranten, konzelebrierten vier Patres und ein Diakon. Zu Beginn wies der Hauptzelebrant, der Rektor des Heiligtums, auf den Grund der Feier hin. „Wir kommen, Gott zu danken für das Geschenk, das er uns in P. Josef Kentenich gemacht hat. Alles, was hier auf Mont Sion geschieht, das Apostolat der Patres, hat Gott uns durch diese eine Person geschenkt. Geboren am 16. November 1885 in Deutschland, wurde er für Schönstatt ein echter Vater. Durch diese Feier, die zum ersten Mal in dieser Art hier auf Mont Sion gefeiert wird, kommen wir, um Gott zu danken und auch für unsern Vater zu beten, der noch nicht heiliggesprochen ist.“

Dank für sein Leben

Nach der Verkündigung des Evangeliums stellte P. Félicien die großen Meilensteine im Leben P. Kentenichs und auch im Leben der Familie, die er gegründet hat, dar.

Es gibt Menschen, die brauchen unser Gebet, sagte er. P. Josef Kentenich könnte gesehen werden als der Heilige des Werkes, das wir ihm verdanken. „Die Kirche hat seine Heiligkeit noch nicht offiziell anerkannt. Die Bemühungen darum laufen und sind auf gutem Wege. So sind wir heute gekommen, um dafür zu beten. Und ich bitte euch, immer wieder zu Gott zu beten, wie wir es für alle Verstorbenen tun. Dieses Gebet erinnert uns, dass auch wir Pilger sind. In der Tat lenkt uns diese Welt ab und hindert uns oft im Gedächtnis zu behalten, dass wir hier unten nur auf der Durchreise zum Himmel sind.

Ein anderer Grund unseres Beisammenseins ist der Dank an Gott für das Leben, das er unserem Gründer geschenkt hat. Er hat die Wohnung gewechselt, und lebt, wie die kleine hl. Teresia sagt: ich sterbe nicht, sondern ich trete ins Leben ein. Gott zählt immer die Jahre, denn er hat ihm das Leben geschenkt und ihm eine große Sendung anvertraut.“

In froher Stimmung ging die heilige Messe weiter, begleitet von Liedern des Chores ‚Sancta Maria‘. Anschließend beteten die Pilger noch die Novene zur Vorbereitung auf das Christ-Königs-Fest.

Ein wunderbares Fest steht noch bevor

Die frohe Feier des 130. Geburtstags von Pater Kentenich fand auf dem dunklen Hintergrund anhaltender und wachsender Gewalt in Burundi statt.

„Es sieht nicht wirklich gut aus in Burundi. Jeden Tag gibt es Tote und noch mehr Tote. Danke für das Gebet und das Interesse“, schreibt Hermenegilde Ntabiriho, der sich bereit erklärt hat, immer wieder einmal aus Burundi zu berichten. „Dennoch lassen sich die Menschen die Freude und Hoffnung nicht nehmen. Und sie freuen sich auf das nächste große Fest, wenn am 12. Dezember Diakon Yves Irakoze aus der Gemeinschaft der Schönstatt-Patres zum Priester geweiht wird.

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 Fonte
Original: Französisch. Übersetzung: P. Josef Barmettler, Horw, Schweiz

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